Tipps für Einsteiger...

Windows XP perfekt installieren

Wer einen neuen PC kauft, der kommt um Windows XP nicht rum. Wer sein XP allerdings im Lieferzustand belässt, verschenkt Features und Leistung. Denn: Mit der Grundinstallation alleine ist es also nicht getan. Die Tipps in diesem Einsteiger-Beitrag zeigen, wie ein PC ruck zuck von 0 auf XP gebracht wird - und wie eine bestehende Installation auszubauen ist. Von Michael Nickles.

Die Installation von Windows XP ist eine arge Nervenstrapaze. Gut ein Tag geht drauf, bis nicht nur das Grund-Setup durch ist, sondern auch das »Sonstige« erledigt ist. Sonstiges heißt: Bis zu 20 MByte Windows XP-Patches downloaden und installieren, zig aktuelle XP-Treiber für vorhandene Komponenten besorgen, zig Tricksereien durchführen, bis XP wirklich willig wird. Auch zig interne versteckte üble neue Barrieren müssen durchbrochen werden: Ärgernisse wie Macrovision-Kopierschutz und DVD-Regionalcode wird man unter XP nicht mehr so leicht los wie in den »guten alten Zeiten«. Dieses Kapitel ist für alle, die XP beherrschen wollen und keinen Bock haben, alles mitzumachen, was Micrsoft so an User-feindlichen Stressfaktoren reingebastelt hat.

    Meint Microsoft.

Streng genommen, ist Windows XP nichts anderes als ein verbessertes Windows 2000. Sieht man von der mit einem neuen Design übertünchten Optik mal ab, gibt es wenig wirklich Neues bei der Basis. Entsprechend ähnlich sind die Installationsspielregeln bei Windows XP und Windows 2000. Im Prinzip kannst Du Dir als Einstieg in XP auch mal das Nickles Windows 2000-Kapitel reinziehen - das alles lässt sich 1:1 für XP übernehmen. Die Dateisystemgrundlagen zu NTFS aus dem Festplatten-Kapitel gelten gleichermaßen wie die DirectX-Einstelloptionen aus den Grafik-Kapiteln. Unterm Strich gibt es unter Windows XP kaum einen Dialog, der wirklich neue Optionen bietet. Und: Neue Features trösten nicht darüber hinweg, dass in XP viele »alte« wichtige Dinge fehlen: DVD, MP3-Unterstützung und DivX-Videos an erster Stelle...

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