Windows 7 - Seite 5

Windows 7 XP-Modus - warum er Schrott ist

Den Windows 7 XP-Modus gibt es nur bei den teuren Windows 7 Varianten (Professional und Ultimate). Und auch bei denen ist er nicht direkt drinnen, es muss erst bei Microsoft runtergeladen und zusätzlich installiert werden (http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx). Man kriegt quasi ein "Paket", das aus Microsofts kostenloser Virtualisierungslösung VirtualPC besteht UND dazu ein "Original Windows XP", das allerdings nur in dieser virtuellen Maschine funzt.

Wer sich mit virtuellen Maschinen noch nicht auskennt muss wissen: das ist genial, aber nicht das Gelbe vom Ei! Zum einen kann dabei nicht die volle Geschwindigkeit des Rechners genutzt werden, zum anderen kann Microsofts virtuelle Maschine nur "2D" und keine 3D-Beschleunigung. 3D-Anwendungen, die nicht direkt in Windows 7 laufen, werden es also auch im XP-Modus nicht tun. Läuft ein altes Spiel unter Windows 7 nicht mehr, dann hilft der XP-Modus also nicht weiter, weil er keine DirectX-Beschleunigung hat.

Das ist eigentlich peinlich. Andere kostenlose Virtualisierungslösungen wie Sun's Virtualbox können bereits "Microsoft DirectX" - allerdings bislang nur in einer Version, die für Aero Glass nicht ausreicht. Besser bei Linux: Hier untersützten Virtualisierungslösungen wie Virtualbox bereits sehr gut volle OpenGL-3D-Beschleunigung bei Linux in virtueller Umgebung.

Zudem hat Microsoft bei, "VirtualPC"-Motor des XP-Modus eine bitterböse Einschränkung reingewurstelt. Er funktioniert nur dann, wenn ein Prozessor mit speziellen Erweiterungen für Virtualisierung vorhanden ist. AMD baut die schon lange auch in seine "Billig-CPUs" rein, Intel tut das im preiswerten CPU-Marktbereich erst seit etwa Mitte 2009!

Intel bezeichnet seine Virtualisierungsfunktionen bei CPUs als "Vanderpool", AMD nennt sie AMD Virtualization (AMD-V) oder Pacifica.

Es ist davon auszugehen, dass sich in Unternehmen noch viele PCs mit Intel-CPUs befinden, die keine Virtualisierungsfunktionen haben! Will ein Unternehmen konsequent auf Windows 7 umsteigen, dann riskiert es also, dass viele Rechner neu gekauft werden müssen - auch dann, wenn sie gerade erst 2009 angeschafft wurden.

Ärgerlich ist hier auch, dass man es nicht unbedingt per Mausklick oder anhand des "PC-Handbuchs" rauskriegt, ob der vorhandene Prozessor Virtualisierungserweiterungen hat oder nicht!

Intel hat sich bezüglich dieses Virtualisierungs-Zeugs übrigens sehr grottig verhalten. Prinzipiell baut Intel bereits seit 2005/2006 CPUs mit "Vanderpool", behielt das aber den teueren CPU-Modellen vor. Erst als klar wurde, dass der XP-Modus in Windows 7 CPU-Virtualisierungsfunktionen braucht, hat Intel reagiert und ab April 2009 auch diversen preiswerten Prozessor-Modellen die Vanderpool-Technologie spendiert.

Konkret handelte es sich bei den ersten "bezahlbaren" um diese mit 45nm Fertigungstechnik produzierten Modelle: Pentium Dual Core E5300/E5400, Core2Duo E7400/E7500 und Core2Quad Q8300.

Die Sauerrei dabei: Diese CPU-Modelle gab es mit diesen Bezeichnungen bereits im Handel. Dabei handelte es sich allerdings noch um die "alten" Versionen, die noch kein Vanderpool drinnen hatten! Bereits bei Intels Ankündiung war klar, dass die neuen Versionen "Steppings" mit Vanderpool voraussichtlich erst zur Jahresmitte 2009 erscheinen und es in der Übergangszeit im Handel die alten und neuen Modelle gleichzeitig geben wird.

Sachkundige Käufer mussten also die technischen Angaben bei Angeboten exakt abchecken, ob bei den "Befehlssatzerweiterungen" Vanderpool vorkommt!

Auch jetzt muss bei Intel-CPUs bei vielen Händlern noch sehr tief ins "Kleingedruckte" geguckt werden, ob eine angebotene Intel-CPU nun dieses "Vanderpool" hat oder nicht!

So sieht die offizielle Funktions-Vergleichstabelle von Microsoft aus (
In der Beschreibung zum Backupmechanismus erklärt Microsoft (
Microsoft's "Horror-Diagramm": diese Update-Varianten sind möglich beziehungsweise es braucht eine komplette Neuinstallation mit manueller Neuinstallation/Rübernahme von Anwendungen und Daten.
Im Klartext meint Microsoft hier: "Sorry, Sie haben Pech gehabt".
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