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Western Digital My Book Elite - Software und Manuals auf "Spezial-Partition"

Ein Highlight der besseren WD-Modelle ist ja die mitgelieferte Backup-Software. Und auch das Display des Gehäuses muss (kann) ja irgendwie angesteuert, individuell eingerichtet werden. Um sich die Kohle für eine Setup-CD zu sparen, hat Western Digital drauf gepfiffen. Die Software-Zugaben (und die Manuals) befinden sich einfach auf einer speziellen "Partition" der Platte.

Beim Anmelden, erkennt Windows neben der Platte auch ein "CD-Laufwerk", die Platte trägt sich also mit zwei Laufwerkbuchstaben im System ein. Ob man das haben will oder nicht, spielt keine Rolle. Im Idealfall führt Windows bei Anstecken der Platte wie bei Einlegen einer CD einfach den Autostart der "Scheibe" durch, es erscheint ein Fenster, das erklärt, wie es weitergeht. Ist der CD-Autostart unter Windows allerdings deaktiviert, dann passiert natürlich nichts.

Damit PC-Laien in so einer Situation nicht im Wald stehen, hat Western Digital in die Verpackung noch einen kleinen multilingualen Zettel reingeworfen:

Ein kleiner Beipackzettel weist drauf hin, was zu tun ist, wenn die Automatik nicht funzt. Dann muss die Anwendung "WD Smartware" vom "CD-Laufwerk" halt manuell angeklickt werden.

Hinweis: Zusätzlich zum CD-Laufwerkbuchstaben meldet die Platte auch einen eigenen Buchstaben für ihren freien Bereich an, der mit NTFS vorformatiert ist, kann also generell sofort genutzt werden. Aber wenn man für Extras bei einer Platte schon blecht, dann will man sie natürlich auch nutzen.

Ein Profi kommt natürlich von selbst drauf, dass bei deaktivierter CD-Startautomatik halt das "möglichst erkennbare" Programm auf der CD gestartet wird. In meinem Fall passierte das hier:

Pech: Das "Hauptmenü" von Western Ditgital ließ sich leider nicht starten. Unerwarteter Fehler, Tschüs. Laien bleibt hier nur den "Garantie-Zettel" aus der Verpackung kramen und die (soweit erkennbar) kostenlose Hotline anrufen.

Ein erfahrener PC-Anwender kommt natürlich drauf, dass es auch manuell irgendwie klappt und findet dann im Verzeichnis /WD Smarwarte beispielsweise die Datei "WD SmartWare Setup (x86).msi", mit der das Setup für ein 32-Bit Windows durchgezogen wird.

Kommentare zu diesem Artikel (3)

theo_oeht
Hallo, hatte ähnliche Freude mir einer WD MyPassport: 1. fummeliger "Sub-Mini"-USB 2. Nutzlose BU-Software war auf virtueller CD gespeichert , hat sich immer selbst angemeldet und den Zugriff auf CD/DVD-Laufwerk gestört - Abhilfe: bereits gespeicherte Daten gesichert gesamte Platte mit Paragon neu formatiert fertig Vorteil ;)) schickes Gehäuse, da fängt selbst der Apfel zu schrumpeln an! Gruss theo
meischder1
Also ich würde mir nie so einen "Fertigschrott" zulegen, nur eine Interne + gescheites Gehäuse (Icybox o.ä.). Da weiss man was man hat. Und im Falle der WD würde ich als allerestes auf die Softwaresuite (oder was auch immer) pfeifen, die Platte restlos per GParted löschen und eine "fette" Partition draus machen. Klar zahlt man als Anwender für die "Extrasoftware". Ich persönlich könnte mit so etwas nichts anfangen. Und dass man das Gehäuse zerstören muss, wäre für mich der Grund wo ich sie direkt im Regal liegen lassen würde. Grüße!
Conqueror
@meischder1 Du verstehst es nicht, oder ? Bei einem kompletten Gehäuse muss der Hersteller geradestehen, wenn die Festplatte eine zu hohe Temperatur abbekommt und ausfällt. Bei einem Zusammenkauf von Einzelkomponenten hadt Du im Fall der Fälle die Arsch....

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