Virtuelle Maschinen - Seite 3

VMware-Player - optionale Einstellungen

Im Prinzip muss nichts eingestellt werden, der VMware-Player kümmert sich um alles selbst. Wie bei jeder Virtualisierunsglösung gilt allerdings: neben Rechenleistung entscheidet vor allem der zugeteilte Arbeitsspeicher, wie effektiv eine virtuelle Maschine läuft.

Menü: "Player"-"Troubleshoot"-"Change Memory Allocation" - hier kann die Menge an Arbeitsspeicher eingestellt werden, die der virtuellen Maschine zugeteilt wird.

Im Fall von Linux reichen fast immer 256 MByte Speicher aus - wie es der VMware-Player oben im Bild im Fall von Ubuntu Linux auch automatisch eingestellt hat. Wer viel Arbeitsspeicher hat, kann den Wert durchaus testweise mal erhöhen.

Standardmäßig ist der VMware-Player so eingestellt, dass er beim Beenden den Zustand der virtuellen Maschine speichert. Beim nächsten Start ist also alles wieder exakt so wie es vorher war. Wer mag, kann diese Standardeinstellung ändern:

Bild. Menü: "Player"-"Preferences" - hier lassen sich diverse Standardeinstellungen ändern.

Hier die wichtigen Optionen kurz in Deutsch zusammengefasst:

Einstelloption

Tipp

Confirm before exiting the application

Bei Klick auf das Fenster-schließen-Symbol beendet sich der VMware-Player bei Standardeinstellung schlagartig. Wird die nebenstehende Option aktiviert, dann erscheint erst ein Nachfrage-Dialog, ob der Player wirklich beendet werden soll.

Suspend the virtual machine

Hier speichert der Player die aktuelle Situation beim Beenden, beim nächsten Start ist wieder alles wie vorher.

Power off the virtual machine

Bei dieser Option wird die virtuelle Maschine vollständig beendet. Beim nächsten Start geht alles frisch von vorne los. Ein Linux ist dann also nicht einfach sofort wieder da wie es verlassen wurde, sondern startet komplett von vorne neu.

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