DSL, ISDN, Modems

TUNING: Surfsticks optimieren - mobiles Internet ausreizen

Mobiles Internet mit Surfsticks ist eine heikle Sache. Je nach Standort kommt eventuell nur eine grottige oder sehr schwankende Verbindungsleistung raus. Es gibt allerdings diverse Tipps und Tricks, um die Leistung zu verbessern - und die meisten davon kosten nicht mal was!

Generell gilt: die Netzanbieter sind in unterschiedlichen Gegenden typischerweise unterschiedlich stark vertreten. Und: an einem Standort ist beispielsweise schnelles HSDPA verfügbar, man kriegt aber nur langsames GPRS, UMTS oder EGDE. Das liegt oft daran, dass die schnelleren Verbindungen über höhere Funkfrequenzen abgewickelt werden. Höhere Frequenzen können Mauern/Barrieren schwerer durchdringen als niedrige. Bereits der Aufstellort einer Antenne, eines USB-Sticks in einer Wohnung, kann also den Kick bringen, dass man eine schnellere Verbindung kriegt.

An dieser Stelle nochmals der Hinweis, dass Mobilfunknetz ein sogenanntes "Shared Medium" sind. Eine Antennen/Funkzelle hat nur eine gewisse Bandbreite, die sich alle Nutzer teilen müssen. Surfen zu viele gleichzeitig über die gleiche Station, dann reicht es eventuell nicht aus um alle mit Maximalgeschwindigkeit zu versorgen. Je nach Auslastung ist die Verbindung dann halt mal schnell oder langsam - hier lässt sich durch "Tuning" leider nichts machen.

Zu allererst heißt es natürlich immer: nachmessen, wie stark die Verbindung ist. Die Signalstärke kriegt man typischerweise in der Verbindungs-Software eines Surfstick-Anbieters angezeigt. Alternativ kann auch beliebige Freeware verwendet werden, die den Internet-Datendurchsatz anzeigt.

Gibt es in einem Gebiet nur UMTS-Leistung und es wird volle UMTS-Geschwindigkeit von 384 KBit/s erreicht, dann sind Gedanken an Tuning natürlich witzlos - es lässt sich mehr rausholen als das Netz hergibt. Liegt der gemessene Wert allerdings deutlich drunter oder schwankt enorm, dann lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit was drehen.

Artikel kommentieren