Prozessoren - Daten, Fakten, Tipps

TUNING: Prozessoren im Schwitzkasten - Multikerne ausgereizt

Damit Multikern-Prozessoren perfekt ackern, braucht es nicht unbedingt speziell dafür optimierte Software. Es gibt diverse Tuning-Massnahmen, mit denen sich aus einer Multicore-CPU mehr Leistung rauspressen lässt. Dieser Beitrag erklärt alle wichtigen Methoden und stellt Gratis-Tools vor, die Vollgas-Fans unbedingt haben sollten.

Multikern-Prozessoren haben ein enormes Leistungspotential. Sie können allerdings auch einige recht knifflige Probleme bereiten. Generell kümmert sich das Betriebssystem vollautomatisch darum, wie die anfallenden Rechenaufgaben an die vorhandenen Kerne verteilt werden - sprich welche Software, welche Kerne verwendet.

Im einfachsten Maximalfall ist beispielsweise eine Software vorhanden, die alle Kerne verwendet - dann arbeitet der Rechner auf Anschlag, der Prozessor ist mit allen seinen Kernen zu 100 Prozent ausgelastet. Will man nur einen einzigen rechenintensiven Job erledigen, dann ist das natürlich cool.

Sollen mit dem Rechner allerdings nebenbei noch andere Dinge erledigt werden, dann wird es knifflig. Schnappt sich ein laufendes Programm die komplette verfügbare Rechenleistung, dann ist für andere keine mehr vorhanden.

Ein Problem tritt auch dann auf, wenn eine Software verwendet wird - beispielsweise ein älteres Spiel - das nur einen CPU-Kern nutzen kann. In diesem Fall ist es logischerweise sinnvoll, wenn dieses Spiel zumindest die komplette Rechenleistung eines Kerns kriegt, also ein Kern komplett frei für dieses Spiel ist.

Artikel kommentieren