DSL - die dicke Leitung

TUNING: Messenger Limits brechen - gemeinsam TV und Video gucken

Die typischen Messenger (Windows Live Messenger, Yahoo Messenger) können zwar immer mehr, aber nicht alles. Dinge wie gemeinsam Musik hören oder gemeinsam ein Video oder TV gucken klappen nicht mal ebenso. Das lässt sich mit Tricks ändern. Dieser Beitrag zeigt wie.

Es ist schon ein Jammer. Microsoft, Yahoo und Co bringen zermürbend oft Updates ihrer Messenger-Kommunikationstools raus. Besonders Microsoft quält Nutzer des Live-Messenger nonstop mit Updates. Die sind kotzig, weil dabei meist alle laufenden Office-Programme geschlossen werden müssen und ein Rechner-Neustart nötig ist. Am ärgerlichsten ist allerdings, dass die Updates in den seltensten Fällen irgendwas wirklich sinnvolles Neues bringen. Vielmehr dienen sie dazu, neue Werbe- und Verkaufsmechanismen unterzujubeln. Interessante praktische Neuerungen werden leider gnadenlos verpennt.

Die Video-/Audiofunktionen von Messenger-Tools lassen sich auch für andere Dinge missbrauchen als Videokonferenzen mit Webcam und Mikrofon. Beispielsweise gemeinsam das gleiche TV-Programm gucken, oder die gleiche Musik hören, während man sich unterhält. Standardmäßig sehen Kommunikations-Tools wie der Microsoft Live Messenger derlei Einsatzwecke nicht vor. Sie müssen ausgetrickst werden!

Messenger dienten ehemals zur Kommunikation per Text, dann folgten Telefonie- und Videokonferenzen. Das alles klappt inzwischen recht gut. Auch mal eben eine Datei zu einem Kommunikationspartner funktioniert inzwischen halbwegs. Was fehlt sind moderne Dinge: beispielsweise gemeinsam per Messenger ein Video zusammen angucken. Oder gemeinsam ein Fernsehprogramm live verfolgen. Im Fall von Live-TV hat nicht unbedingt jeder einen Fernseher neben dem Rechner stehen. Hier reicht es allerdings, wenn einer der Gesprächspartner beispielsweise eine TV-Karte hat und die einfach mit seinem Kumpel teilt, ihn mitgucken lässt. Leider lässt sich so was mit den Messengern nicht machen. Ärgerlich, denn die technischen Voraussetzungen für Video- und Audio-Liveübertragung sind ja da.

Woran es scheitert sind Einstellmöglichkeiten. Aber diese Limits lassen sich brechen!

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