Kaufberatung - Seite 2

Traum-PC im Eigenbau - alles, was geht

Am Anfang die Entscheidung: Soll es ein kleiner PC sein, der nur schlecht ausgebaut werden kann? Ist Optik egal und ein ausbaufähiger großer Tower besser? Bist du ein Designfreak, der ein umwerfendes Gehäuse braucht? Wer einen PC selber bauen will, muss sich erst mal für eine Klasse entscheiden. Hier ein schneller Überblick, was so geht:

PC-Klasse

Tipp

1. Miniatur-Klasse

Zunehmend häufiger werden Miniatur-PCs angeboten. Wer mag, kann sich so einen PC im "Micro-ATX/BTX"-Format auch selber bauen - und das kostet keineswegs viel! In der Regel haben die "Mini-Gehäuse" nur einen einzigen 5,25-Zoll-Einbauschacht. Es empfiehlt sich natürlich, hier einen DVD-Brenner einzubauen.

2. Standard-Klasse

Die Standardklasse ist ein PC im Minitower - so werden üblicherweise auch billige Massen-PC von Aldi und Co geliefert. Wenn du dir selbst einen PC baust, dann ist die Standard-Klasse quatsch. In so einen Minitower geht zu wenig rein.

3. Freak-Klasse

Die Tatsache, dass du dieses Kapitel überhaupt liest, macht es bereits eindeutig klar: Du brauchst für dich einen PC der "Freak-Klasse", also ein Ding, das sich sehr gut ausbauen und erweitern lässt, eine Kiste, an der öfter mal rumgeschraubt wird.

4. "Crazy-Klasse"

Wasserkühlung, Case-Modding ("Glasfenster in Gehäuse einbauen", Beleuchtungseffekte) - das ist der Punkt wo die "Crazy-Klasse" anfängt. Anbieter wie "Pearl Agency" haben bereits billige Komplettsets ab 50 Euro im Programm, mit denen jedem Tower ein Sichtfenster und Beleuchtung verpasst werden kann. Mit einer Säge wird ein großes Loch in ein Gehäuseseitenteil gemacht und dann eine Plexiglasscheibe dahinter verbaut. Eine Neonröhre sorgt für die Beleuchtung im Inneren.

5. Server-Klasse

Lass es mich kurz machen: Die "Server-Klasse" ist das Beste und das Teuerste, was es gibt. Hier werden ausnahmslos die besten Komponenten verbaut. Logischerweise ist auch ein Server-Gehäuse mit redundanten Netzteilen und Komponenten ausgestattet, sprich das System ist extrem ausfallsicher. Als sonstiger "Kleinkram" sind SCSI-RAID-Systeme und Dual-Prozessor-Mainboards angesagt. Last but not least: Einen PC der "Server-Klasse" bauen kosten nicht nur einen halben Kleinwagen, es ist auch die schwierigste Sache. Für den Heimgebrauch ist es witzlos, einen PC der Server-Klasse zu bauen, und im Profibereich kauft man so ein Ding besser komplett inklusive Service- und Wartungsvertrag.

Dinge wie Maus und Tastatur sind immer nötig – und reine Geschmackssache. Leistungstechnisch kannst du hier nichts falsch machen.
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