Web 2.0-Anwendungen - Seite 3

Technik - Tücken beim YouTube-Anzapfen

Außer YouTube bietet niemand eine API an, abgesehen von AOL-Video, die aber eher auf kommerzielle Videos linken, die mit Werbung voll gestopft sind. Eine Beschränkung bei der API-Calls-Anzahl macht AOL-Video praktisch nicht einsetzbar. Die YouTube-API indessen bietet alle Funktionen, die man braucht: Import von Teilnehmer-Videos oder -Playlisten und Informationen über einzelne Videos und deren Quellen. Damit lassen sich mit wenigen Zeilen Code tausende von Videos in Sekundenschnelle importieren.

Dabei wird ein Problem von YouTube deutlich: die meisten Playlisten enthalten nur noch gelöschte Videos, sind also praktisch wertlos. YouTube ändert die Playlisten nämlich nicht, wenn Videos gelöscht werden (und das können sehr viele sein), sondern überlässt das den Teilnehmern. Ein anderes Problem, das ebenfalls nur YouTube hat besteht darin, dass der Besitzer eines Videos, das Einbinden per Objekt Tag verbieten kann.

Das ist besonders problematisch, wenn das Verbot erst später geschieht, nachdem ein Video schon auf diversen Seiten eingebunden wurde. Man kann sich also darauf einstellen, neben den Import-Funktionen mindestens genau so viel Lösch-Scripts anzulegen, um solchen Müll wieder loszuwerden. Beim Speichern der Links speichert man deshalb am besten den Besitzer oder Uploader eines Videos mit, um im Zweifelsfall alle seine Videos mit einem einzigen SQL-Befehl wieder löschen zu können.

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HTTP-Header transportieren wichtige Informationen über Web-Seiten . wer sie kennt, weiß genau, von welchem Server welche Datei geladen wird und wie sie heißt.

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