Abschied von Stereo - Seite 2

Surround, Dolby Digital 5.1, AC3, EAX

Das Ganze fängt beim einfachsten Punkt an: dem Lautsprecher-Setup. Lässt man die »Idiotenlösung« MONO mit einem Lautsprecher mal weg, existieren folgende Methoden, um Raumklang zu erleben:

Lautsprecher-Setup

Anzahl Boxen

Signal-übertragung

Benötigter Verstärker

Bemerkung

Stereo

2

Analog: ein Stereo-Audio-Kabel

Normaler Stereover­stärker

Kreuz = Hörerposition. Eine Box links, eine rechts – das klassische Stereo-Setup ist seit den 50er Jahren typisch – und es dominiert nach wie vor die Audio-Welt. Diese technische »Primitivlösung« ist am einfachsten in der Handhabung, es gibt so gut wie nichts falsch zu machen. Entsprechend lausig ist das »Raumklangerlebnis«.

Dolby Surround

3-4

Analog: ein Stereo-Audio-Kabel

Ver­stärker mit Dolby Surround Decoder

Anfang der 80er Jahre brachte Dolby Surround den ersten Fortschritt in Richtung Raumklang. Zu den beiden vorderen Lautsprechern kamen zwei hintere (S) dazu. ABER: Die beiden hinteren Lautsprecher sind parallel geschaltet. Dolby Surround kennt nur hinten, kann aber nicht zwischen hinten links und hinten rechts unterscheiden. Zwar werden viele Dolby-Surround-Anlagen mit zwei hinteren Boxen geliefert, im Prinzip reicht eine hintere allerdings aus. Weitere Einschränkung: Der Surround-Kanal kann nur einen eingeschränkten Frequenzbereich wiedergeben (max. 7000 Hertz statt der üblichen 20.000 Hertz)

Dolby Surround Prologic

4-5

Analog: ein Stereo-Audiokabel

Ver­stärker mit Dolby Surround Prologic Decoder

Ende der 80er Jahre wurde Dolby Surround auf Dolby Surround Prologic erweitert. An der Front kam ein Zentrallautsprecher (C) dazu. Im hinteren Bereich blieb es allerdings bei einem Kanal – also keine Unterscheidung zwischen links und rechts. Dieses Dolby Surround Prologic Setup ist auch bei heutigen Fernsehern noch das verbreitetste.

Dolby Digital

5

+ Sub-Woofer

Digital: Mono-Audio-Kabel oder optisches Kabel

Ver­stärker mit Dolby Digital Decoder

Erst Mitte der 90er Jahre wurde das Optimum erreicht: Dolby Digital brachte nicht nur die Ansteuerung für einen Sub-Woofer (Bass-Lautsprecher), sondern endlich auch die Unterscheidung zwischen »hinten links« (SL) und »hinten rechts« (SR). Subwoofer-Boxen lassen sich zwar auch bei allen anderen Soundsystemen einsetzen, nur Dolby Digital kann den Subwoofer allerdings auch direkt ansteuern, er dient also nicht nur als Bass-Macher für kleine Drumrum-Boxen.

Dolby Digital EX

6 + Sub-Woofer

Digital: Mono-Audiokabel oder optisches Kabel

Ver­stärker mit Dolby Digital EX Decoder

Inzwischen hat Dolby Digital die nächste Stufe erreicht: Dolby Digital EX. Das EX steht für einen zusätzlichen sechsten Lautsprecher, der hinten als Zentrallautsprecher (SC) eingesetzt wird.

Zu Dolby gibt es konkurrierende Verfahren mit »ähnlichem« Leistungsumfang. So beispielsweise dts (Digital Theater Systems) und SDDS (Sony Dynamic Digital Sound). Während dts von diversen Unterhaltungselektronik-Geräten unterstützt wird und auf diversen DVDs vorkommt, spielt Sonys SDDS eine noch geringe Rolle. Die meiste Verbreitung hat »Dolby« mit seinen Systemen.

MPEG2

8 + Sub-Woofer

Das technisch und in Sachen Qualität bessere MPEG2-Audio-Verfahren spielt in der Praxis keine große Rolle. Aufgrund des höheren technischen Aufwands (8 Kanäle, davon 1 Subwoofer-Kanal) und dadurch verbundenen erhöhten Preisniveaus hat sich dieses Verfahren gegen Dolby Digital bisher nicht durchsetzen können.

Hinweis: Dolby Digital wird oft auch als »AC3« bezeichnet. Konkret ist AC3 die Technik, auf der Dolby Digital aufsetzt. Die Begriffe »Dolby Digital« und »AC3« bedeuten also nicht dasselbe.

Anmerkung: Trotz der gängigen Bezeichnung 5.1 liefert Dolby Digital 5.1 sechs eigenständige Kanäle: vorne links, Mitte, vorne rechts, hinten links, hinten rechts. Der sechste ist der Subwoofer-Bass-Kanal.

Das Spiel mit den Lautsprechern lässt sich beliebig weiter treiben, doch im Wohnzimmer oder Arbeitszimmer ist irgendwann Schluss: Es ist für viele bereits hart genug, fünf Lautsprecher und einen Subwoofer richtig unterzubringen. Dolby Digital 5.1 ist bezahlbar und reicht auf längere Zeit dicke aus. Neben Dolby gibt es auch andere Hersteller und Verfahren, um digitalen Mehrkanal-Sound zu erzeugen. »MPEG2-Audio« etwa ist ebenfalls mehrkanaltauglich, es konnte sich am Markt aber nicht durchsetzen. Ein unmittelbarer Konkurrent von Dolby ist »dts« – die haben mehr oder weniger die gleichen Lautsprecher-Setups, gehen die Ansteuerung aber technisch unterschiedlich an. In der PC-Ecke ist aktuell nur Dolby Digital 5.1 relevant.

Die gezeigten Lautsprecher-Setups gelten sowohl am PC als auch bei Unterhaltungselektronik-Geräten. Ideal ist natürlich das Dolby-Digital-Setup. Aber es ist sehr kritisch. Ein guter Surround-Effekt tritt nur dann ein, wenn die Boxen perfekt aufgestellt und ausgerichtet sind – und Du genau zentral mitten drin sitzt. In der Praxis erweist es sich oft als knifflig, TV-Bildschirm, Boxen und Sofa so zu platzieren, dass sich alles optimal aufstellen lässt.

Mit dem Vorhandensein von fünf Boxen und einem Subwoofer ist es natürlich nicht getan. Die Raumklangsignale müssen erst mal irgendwo herkommen und irgendwie rein in die Boxen – und mit einem simplen Verstärker ist es da nicht mehr getan.

Es gibt zig Raumklangstandards – und mit einem PC hockst Du mittendrin im Chaos.
Beispiel: Hier wird eine Dolby-Digital-Soundquelle mit sechs Kanälen auf vier Lautsprecher »runtergerechnet«. Dieser Ablauf ist auch typisch, wenn am PC eine DVD über eine Soundkarte mit vier Boxen abgespielt wird.
Beim analogen Herausführen von 5.1-Surround Sound werden sechs Einzelleitungen (hier Cinch-Buchsen) benötigt.
Typische Raumklanglieferanten in der Unterhaltungselektronik. Handhabung: Einfach.
Typische Raumklangquellen beim PC. In der Praxis lauern viele Tücken, bis alles hinhaut.
Subwoofer, vier Miniboxen, dutzende Kabel und Adapter – bereits um die 130 Euro sind solche Surround-Anlagen für den PC zu kriegen.
Guter Preis, klasse Sound: Das FPS2000 Lautsprecher-Set von Creative Labs war eines der ersten preiswerten Mehrkanalsysteme.
Creative Labs' Desktop Theatre 5.1: Komplettanlage mit Boxen und Verstärker.
Das analoge Dolby Surround Setup ist auch im Dolby-Digital-Zeitalter ungebrochen interessant.
Große Standalone-Surround-Verstärker haben viele Einstelloptionen – aus gutem Grund.
Es gibt zig Raumklangstandards – und mit einem PC hockst Du mittendrin im Chaos.
Beispiel: Hier wird eine Dolby-Digital-Soundquelle mit sechs Kanälen auf vier Lautsprecher »runtergerechnet«. Dieser Ablauf ist auch typisch, wenn am PC eine DVD über eine Soundkarte mit vier Boxen abgespielt wird.
Beim analogen Herausführen von 5.1-Surround Sound werden sechs Einzelleitungen (hier Cinch-Buchsen) benötigt.
Typische Raumklanglieferanten in der Unterhaltungselektronik. Handhabung: Einfach.
Typische Raumklangquellen beim PC. In der Praxis lauern viele Tücken, bis alles hinhaut.
Subwoofer, vier Miniboxen, dutzende Kabel und Adapter – bereits um die 130 Euro sind solche Surround-Anlagen für den PC zu kriegen.
Guter Preis, klasse Sound: Das FPS2000 Lautsprecher-Set von Creative Labs war eines der ersten preiswerten Mehrkanalsysteme.
Creative Labs' Desktop Theatre 5.1: Komplettanlage mit Boxen und Verstärker.
Das analoge Dolby Surround Setup ist auch im Dolby-Digital-Zeitalter ungebrochen interessant.
Große Standalone-Surround-Verstärker haben viele Einstelloptionen – aus gutem Grund.
Es gibt zig Raumklangstandards – und mit einem PC hockst Du mittendrin im Chaos.
Beispiel: Hier wird eine Dolby-Digital-Soundquelle mit sechs Kanälen auf vier Lautsprecher »runtergerechnet«. Dieser Ablauf ist auch typisch, wenn am PC eine DVD über eine Soundkarte mit vier Boxen abgespielt wird.
Beim analogen Herausführen von 5.1-Surround Sound werden sechs Einzelleitungen (hier Cinch-Buchsen) benötigt.
Typische Raumklanglieferanten in der Unterhaltungselektronik. Handhabung: Einfach.
Typische Raumklangquellen beim PC. In der Praxis lauern viele Tücken, bis alles hinhaut.
Subwoofer, vier Miniboxen, dutzende Kabel und Adapter – bereits um die 130 Euro sind solche Surround-Anlagen für den PC zu kriegen.
Guter Preis, klasse Sound: Das FPS2000 Lautsprecher-Set von Creative Labs war eines der ersten preiswerten Mehrkanalsysteme.
Creative Labs' Desktop Theatre 5.1: Komplettanlage mit Boxen und Verstärker.
Das analoge Dolby Surround Setup ist auch im Dolby-Digital-Zeitalter ungebrochen interessant.
Große Standalone-Surround-Verstärker haben viele Einstelloptionen – aus gutem Grund.
Es gibt zig Raumklangstandards – und mit einem PC hockst Du mittendrin im Chaos.
Beispiel: Hier wird eine Dolby-Digital-Soundquelle mit sechs Kanälen auf vier Lautsprecher »runtergerechnet«. Dieser Ablauf ist auch typisch, wenn am PC eine DVD über eine Soundkarte mit vier Boxen abgespielt wird.
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Typische Raumklanglieferanten in der Unterhaltungselektronik. Handhabung: Einfach.
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Subwoofer, vier Miniboxen, dutzende Kabel und Adapter – bereits um die 130 Euro sind solche Surround-Anlagen für den PC zu kriegen.
Guter Preis, klasse Sound: Das FPS2000 Lautsprecher-Set von Creative Labs war eines der ersten preiswerten Mehrkanalsysteme.
Creative Labs' Desktop Theatre 5.1: Komplettanlage mit Boxen und Verstärker.
Das analoge Dolby Surround Setup ist auch im Dolby-Digital-Zeitalter ungebrochen interessant.
Große Standalone-Surround-Verstärker haben viele Einstelloptionen – aus gutem Grund.
Es gibt zig Raumklangstandards – und mit einem PC hockst Du mittendrin im Chaos.
Beispiel: Hier wird eine Dolby-Digital-Soundquelle mit sechs Kanälen auf vier Lautsprecher »runtergerechnet«. Dieser Ablauf ist auch typisch, wenn am PC eine DVD über eine Soundkarte mit vier Boxen abgespielt wird.
Beim analogen Herausführen von 5.1-Surround Sound werden sechs Einzelleitungen (hier Cinch-Buchsen) benötigt.
Typische Raumklanglieferanten in der Unterhaltungselektronik. Handhabung: Einfach.
Typische Raumklangquellen beim PC. In der Praxis lauern viele Tücken, bis alles hinhaut.
Subwoofer, vier Miniboxen, dutzende Kabel und Adapter – bereits um die 130 Euro sind solche Surround-Anlagen für den PC zu kriegen.
Guter Preis, klasse Sound: Das FPS2000 Lautsprecher-Set von Creative Labs war eines der ersten preiswerten Mehrkanalsysteme.
Creative Labs' Desktop Theatre 5.1: Komplettanlage mit Boxen und Verstärker.
Das analoge Dolby Surround Setup ist auch im Dolby-Digital-Zeitalter ungebrochen interessant.
Große Standalone-Surround-Verstärker haben viele Einstelloptionen – aus gutem Grund.