PC selbst gemacht - Seite 2

Speichern der Arbeitssituation - das Save-Icon

Puppy-Linux lädt sich bei ausreichendem Arbeitsspeicher (ab ca 1 GByte RAM) komplett in den Arbeitsspeicher, braucht für seinen Betrieb also kein Laufwerk. Dadurch ist das System auch bei schwacher Hardware sehr flott. Und: es kann dadurch ideal auf Rechnern verwendet werden, die als "Laufwerk" lediglich einen USB-Stick oder eine Speicherkarte haben.

Schreibzugriffe auf derlei Datenträger kosten Zeit und permanentes Schreiben darauf ist nicht sinnvoll, weil USB-Sticks und Speicherkarten nur eine begrenzte Anzahl an Schreibvorgängen zulassen, bis sie futsch sind. Pro "Speicherzelle" wird durchschnittlich eine "Lebensdauer" von 100.000 Speichervorgängen garantiert. Da nicht permanent in die gleiche "Speicherzelle" geschrieben wird, kann ein Stick allerdings locker zig Millionen Schreibvorgänge aushalten.

Dennoch schreibt Puppy-Linux nicht permanent auf einen Stick - das schont ihn und bringt mehr Speed. Erst beim Runterfahren des Systems, werden Änderungen an den Systemeinstellungen auf den Stick geschrieben. Hat man zwischendurch viel am System geändert und möchte nicht riskieren, dass diese Änderungen verloren gehen (Stromausfall), kann auch jederzeit eine Speicherung der Änderungen erzwungen werden.

Dazu gibt es auf dem Desktop des dauerhaften Speichers ein Icon namens "Save".

Hinweis: Dieses Icon erscheint erst dann, wenn man Puppy auf einen Datenträger installiert hat und nach erstmaligem Beenden von Linux die Option "Speichern auf SDA" gewäht hat, was Muppy nachfragt.

Desktop-Icon zum Sichern der Daten auf dem USB-Stick

Per Klick auf das Symbol wird das System aufgefordert, die noch im RAM befindlichen Daten auf den Stick zu schreiben. Dies erfolgt nicht sofort, sondern nur „zeitnah“ innerhalb der nächsten 5 Minuten. Sonst wird in größeren Zeitabständen gespeichert.

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