Das DSL-Kompendium - Teil 3 - Seite 2

Router zum Nulltarif

Wie gesagt, empfehlenswert sind Kombigeäte mit mindestens einem integrierten Switch, der über einen Uplink-Port verfügen muss. Daran kannst Du dann einen weiteren Switch anschliessen, falls Du Dein Netzwerk eines Tages erweiterst (was garantiert passieren wird). Solche Kombigeräte werden immer billiger, ein Preisvergleich lohnt sich auf jeden Fall.

Router zum Nulltarif - Mini-Linux-Lösung für alle
Statt eine externe Router/Hub-Kombination zu kaufen, kann auch ein PC als Router abkommandiert werden. Eine billiger uralte 486er-Kiste reicht dicke aus, denn ein Router braucht weder viel Speicher noch viel Rechenleistung. Im Internet gibt's beispielsweise einen kleinen Linux-Router, mit dem auch Nicht-Linux-Menschen klarkommen.

Unter Windows wird mit wenigen Mausklicks eine Linux-Boot-Diskette samt Router angefertigt, mit der der alte Rechner dann gebootet wird. Damit ein PC als Router fungieren kann, muss er natürlich über zwei Netzwerkkarten verfügen. Soll mehr als ein PC vom "PC-Router" versorgt werden, dann ist natürlich noch ein externer Hub-Kasten nötig, wie immer, wenn mehr als zwei PC vernetzt werden sollen.

So ein Nur-Hub ist etwas billiger als eine Hub/Router-Kombination. Bedenke, dass der alte Linux-PC natürlich immer laufen muss, wenn gesurft werden soll. Wer noch keinerlei Hub und "viele" Netzwerkkarten hat, für den lohnt es sich nicht unbedingt so einen alten PC als Router zu verwenden. Statt einer extra Netzwerkkarte und eines Nur-Hubs kaufst Du besser eine externe Router/Hub-Kombination für ca 150 Euro. Da so ein externes Kästchen zudem viel weniger Strom als ein alter PC braucht, amotisiert es sich ohnehin früher oder später. Ausserdem macht ein externes Hub/Rooter-Kästchen keinerlei Lärm und braucht so gut wie keinen Platz!

Wer sich dennoch für einen selbstgebauten "Linux-Router" entschliesst, findet eine konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitung online im Beitrag " Linux als Router auf Diskette" .

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