Tablets und Notebooks

REPORT: Tablet-Displays und Ergonomie - unterschätzte Faktoren

Tablets gibt es zig Varianten, mit unterschiedlichen Display-Größen, -Auflösungen und - Formaten. Im Idealfall ist ein Tablet ideal zum Surfen geeignet, taugt für die Darstellung beliebiger Dokumente, kann "Papier-Zeitschriften" und Ebook-Reader ersetzen. Genau das scheint aber nicht allen Herstellern klar zu sein, es gibt enorme Unterschiede in der Praxis. Dieser Report klärt auf und hilft, das perfekte Tablet zu finden.

Preis, Hersteller, Geschwindigkeit, Qualität, Schnittstellen, Ausstattung – das alles ist im Fall von Tablets erstmal total egal. Tablets sind knallhart gesagt ganz einfach Bildschirme, Displays, die man in der Hand hält. Außen ist ein Rahmen rum, damit man die Dinger irgendwie brauchbar halten kann.

Macht man die Bilddarstellung weg, dann bleibt bei Tablets nicht viel übrig. Oben Apple Ipad, rechts Samsung Galaxy Tab, unten Microsoft Surface.

Lässt man totalen Schwachsinn mal weg, dann gibt es bei Tablet-PCs vier verschiedene  Betriebssysteme: Apple Ios (nur auf Ipads), Android (zig Hersteller) sowie Windows RT und Windows 8 (von Microsoft und auch anderen Herstellern). Wer ein Apple-Fan ist, der kauft ein Tablet von Apple, muss sich bestenfalls zwischen dem "kleinen Ipad" und dem "großen Ipad" entscheiden.

Apple ist der einzige Hersteller, der seine Tablets alleine entwirft, die Hardware bestimmt und  auch mit dem Betriebssystem ausstattet. Googles Android wird in zig Tablets verschiedener Hersteller verbaut, die Preisspanne reicht von 100 Euro bis gut 600 Euro. Tablets mit Microsoft Betriebssystemen gibt es direkt von Microsoft und auch von weiteren Herstellern. Generell sind auch die Microsoft-Tablets im oberen Preisbereich angesiedelt. Microsoft will direkt Apple an den Kragen und in der Billig-Ecke gar nicht mitmischen.

Grundsätzlich kann man auch mit dem billigsten Tablet alles Erdenkliche anstellen. Die meisten werden ein Tablet aber vermutlich haben wollen, um damit Webseiten anzugucken, optische digitale Inhalte, Online-Magazine und dergleichen. Ein 100 Euro Tablet kann man natürlich auch als digitalen Bilderrahmen, Video-/Audioplayer einsetzen - bei einem teureren Tablet wäre es aber Geldverschwendung nur so was damit zu machen.

Klar ist es cool wenn ein Tablet so perfekt ist, dass alles damit geht – und das ist generell auch bei jedem Tablet der Fall. Die Frage ist wie gut. Was mit einem Tablet auf jeden Fall perfekt gehen muss, ist sauber im Internet surfen können. Webseiten müssen möglichst perfekt und lesefreundlich dargestellt werden. Und bereits da wird es ganz schnell richtig übel.

Es ist Wahnsinn, wie schmerzlos in vielen Testberichten Tablets belobsudelt werden, bei denen es bereits an ganz einfachen ergonomischen Dingen scheitert…

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