Festplatten - Fakten Tipps Tricks

REPORT: Externe Festplatten - Fehlkäufe vermeiden

Externe Festplatten gibt es inzwischen wie Sand am Meer, die Preise purzeln unermüdlich. Die Preise sind recht ähnlich und auch äußerlich gibt es bei den verschiedenen Modellen keine großen Unterschiede. Zumindest auf ersten Blick. Fühlt man den aktuellen mobilen Platten auf den Zahn, dann werden diverse Dinge klar. Vor allem, dass USB zwar die meistverbreitetste Anschlussvariante ist, aber keineswegs die cleverste. Dieser Beitrag zeigt worauf beim Kauf externer Platten zu achten ist und welche Risiken im Fall einer USB-Lösung drohen.

DVD-Scheiben sind hinsichtlich der Kapazität längst ein Witz geworden und Bluray-Rohlinge sind nicht nur zu teuer, sondern ebenfalls bereits der Witz von Morgen. Mit einer schnellen Internetleitung oder bei Aufnehmen von digitalem Fernsehen, sind auch die größten Datenträger ratzfatz voll. Entsprechend beliebt sind externe Festplatten, die es inzwischen bei jedem Lebensmittel-Händler nachgeschmissen gibt.

Eine Externe mit 500 GByte kostet im Schnitt kaum noch mehr als 50-60 Euro. Wer an so einem Angebot vorbeiläuft, der denkt meist nicht lange nach und greift zu. Die Platten im PC zu Hause sind inwischen derart knallvoll, dass ein Sortieren der Multimedia-Datenbestände kaum noch machbar ist. Mit der neuen externen Platte wird dann alles ratzfatz besser - zumindest für ein Weilchen.

Das Fiese beim Preisverfall der externen Platten: je billiger so ein Ding ist, desto weniger denkt man vor dem Kauf nach. Das ist ein Fehler, denn es gibt Dinge die man dringlichst wissen sollte…

Kommentare zu diesem Artikel (5)

muelli75
Sehr interessanter Artikel! Mich würde interessieren, wie aktuell die Problematik mit USB-Festplatten noch ist bzw. ob die Fehler wirklich in großem Ausmaß auftreten. Ich benutze jetzt seit Jahren USB2-Festplatten und hatte bisher keine Probleme. Meine Daten spiele ich von der internen Platte mit FreeFileSync auf (was ich übrigens sehr empfehlen kann). Mit dem Programm ist ein Binärvergleich zwischen Quelle und Ziel möglich. Bisher würde immer alles bitgenau übertragen. Auch habe ich nahezu keine Informationen im Internet zu dem Thema gefunden. Da USB sich bei externen Platten durchgesetzt hat und ESATA mehr oder weniger Exotenstatus hat, kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass die Problematik mit Fehlern bei der Übertragung großer Dateien nennenswerte Ausmaße hat. Klar - bei USB sind mehrere Controller beteiligt, wodurch die potenziellen Fehlerquellen größer sind. Da es jetzt aber auch nicht sooo viele unterschiedliche Controller-Hardware gibt, gehe ich mal davon aus, dass die Hersteller externer USB-Platten ihre Produkte weitgehend auf Zuverlässigkeit testen. Irgendwelchen Billig-Gehäusen würde ich auch nicht unbedingt über den Weg trauen, aber bei vermutlich mehreren Millionen verkauften USB-Festplatten würde ich wirklich gerne mal wissen, ob tatsächlich Anlass zu Paranoia besteht.
Michael Nickles
Hallo muelli, Von Paranoia würde ich nicht unbedingt reden. Der Artikel hier ist zwar schon älter, aber egal ob USB 2.0 oder USB 3.0: die Controller mobiler Platten halte ich nach wie vor für einen heiklen Faktor. Man sollte halt einfach auf Nummer sicher gehen und so einer Platte nicht blind vertrauen, gleich am Anfang (und auch später wieder mal) einen Test durchführen. Eine einfache, aber definitiv zuverlässige (und unverändert gültige) Testmethode habe ich hier beschrieben: http://www.nickles.de/c/s/praxis-externe-festplatten-usb-datensaerge-enttarnen-623-1.htm Grüße, Mike
muelli75
Michael Nickles
Hallo muelli, Zur Diskussion von Problemen verwendest Du besser die Foren auf Nickles.de. Dafür ist diese Artikel-Kommentierfunktion hier nicht geeignet. Grüße, Mike
muelli75
P.S. Eigentlich sollte der Test doch auch mit FreeFileSync (http://sourceforge.net/projects/freefilesync/) mit der Vergleichseinstellung "Dateiinhalt" gehen, oder? Hier werden halt auch die Ordnerpaare einem Binärvergleich unterzogen. Schau Dir FFS auf jeden Fall mal an, ich finde das Tool super. Nur bei der Installation nicht die Toolbar mitinstallieren! Beste Grüße, Christoph

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