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REPORT: Discounter PCs - Spezialitäten unter der Lupe

Selbst billige Discounter-PC von Aldi, Lidl und Co haben oft interessante Extras, die man bei einem Selbstgebauten nicht simpel hinkriegt - oder die bei Einzelkauf recht teuer sind. Das fängt bei Multi-TV-Karten und speziellen Multimedia-Anschlüssen an und geht bis hin zu komfortablen externen Speicherlösungen. Dieser Beitrag zeigt welche Extras bei Discounter-PCs oft geboten werden, was sie in der Praxis taugen und was sie tatsächlich wert sind.

Gerade Aldi ist mit seinen Medion-PCs dafür bekannt, Extras zu bieten, die schwer kalkulierbar sind. Simpelstes Beispiel: eine SCART-Buchse an der Gehäuserückseite. Damit lässt sich ein Medion-PC schnell und simpel mit einem Fernseher verbinden. So was geht zwar mit jedem PC, aber dabei ist deutlich mehr Kabelsalat angesagt.

Eine Fernbedienung ist gerade bei einem Multimedia-PC eine sehr praktische Sache. Bei Medion-PC gehört so ein Ding typischerweise zum Lieferumfang. Wer einem Selbstgebauten eine Fernbedienung verpassen will, stellt schnell fest, dass das nicht ganz so simpel ist wie anfangs gedacht. Und außerdem einen Batzen Kohle kostet: brauchbare Lösungen unter 50 Euro sind rar.

Entsprechendes gilt für TV-Empfangslösungen. Veraltete Analog-TV-Karten sind billig. Aktuelle DVB-T-Karten sind billig. Digitale-SAT-Karten sind ebenfalls billig. Aber Kombikarten die alles können sind rar und relativ teuer. Bei Aldi PCs ist so eine Karte meist im Lieferumfang.

Hinzu kommen Dinge wie externe Speicherlösungen. Medion's Maschinen haben meist einen so genannten Datenhafen - eine passende externe Festplatte wird einfach oben auf dem PC-Gehäuse eingeschoben und funzt dann schnell und stabil per E-SATA-Verbindung - deutlich besser als eine externe Platte mit USB-Anschluss.

Das alles sind Dinge, die interessant sind und deren Wert auch PC-Profis nur schwer abschätzen können. Dieser Beitrag zeigt was derlei Zeugs in der Praxis taugt und welche bedenklichen Dinge oft übersehen werden.

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