Windows 7

PRAXIS: Windows 7 Ultimate - ruckzuck installieren und ausprobieren

Windows 7 kam überraschend schnell. Seit der Microsoft-Entwicklerkonferenz im Oktober 2008 ist klar: Windows Vista ist endgültig out. Microsoft arbeitet mit Hochdruck daran, Windows 7 schnellstmöglich auf den Markt zu bringen. Offensichtlich hat Steve Ballmer es inzwischen aufgegeben, "XP-Festgebissene" noch zum Umstieg auf Windows Vista zu bewegen. Denn die warten ohnehin lieber auf Windows 7, das ja bereits 2009 kommen soll.

Die Chancen für eine baldige Markteinführung stehen gut. Im Oktober 2008 verteilte Microsoft an die Teilnehmer der Entwicklerkonferenz eine Vorab-Beta-Version von Windows 7, das "Build 6801". Diese frühe Beta-Version macht bereits einen sehr ausgereiften Eindruck.

Wenige Stunden nach Herausgabe dieser ersten Beta-Version, wurde sie natürlich bereits in den gängigen Tauschbörsen (Bittorrent, Emule) des Internet verbreitet. Sowohl die 32-Bit als auch die 64-Bit-Version wurden in Umlauf gebracht. Die 32-Bit Variante hat einen Umfang von 2,7 GByte, die 64-Bit Variante ist gut 3,7 GByte groß. Beide Varianten sind in den Tauschbörsen  als ISO-Dateien unterwegs. Also DVD-Images, die direkt mit einem Brennprogramm gebrutzelt werden können.

Die im Umlauf befindliche Windows 7 Beta ist selbsterklärend illegal. Microsoft scheint das allerdings gelassen zu nehmen. Sicherlich ist man gewiss überhaupt froh drüber, wenn sich möglichst viele für Windows 7 interessieren.

Wer Windows 7 ausprobieren will, hat zwei Möglichkeiten, die beide Vor- und Nachteile haben:

Windows 7 Test-Möglichkeit

Tipp

Realer Testrechner

Die Windows 7 Beta sollte wie jede Beta möglichst auf einem eigenen Testrechner installiert werden, also nicht auf einem Rechner, der zum Arbeiten benötigt wird. Vorteil dieser Methode: Windows 7 läuft mit "voller" verfügbarer Geschwindigkeit. Nachteil: eventuell gibt es Hardware-Kompatibilitätprobleme und die Beta lässt sich nicht installieren.

Virtuelle Maschine

Hier wird Windows 7 in einem "virtuellen PC" installiert, der in einem Fenster eines realen PC abläuft. Diese Methode ist kostenlos und praktisch risikolos. Nachteile: ein simulierter PC ist nicht so schnell wie ein echter und seine virtuelle Grafik ist keine echte Grafikkarte.

Deshalb kann Windows 7 auch nur mit "normaler" Desktop-Optik gefahren werden, die 3D-Oberfläche "Aero Glass" ist nicht möglich. Wie die Installation in einer virtuellen Maschine durchgeführt wird, ist im Beitrag "Windows 7 Ultimate - perfekter Test in virtueller Maschine" des Windows 7 Schwerpunkts auf nickles.de beschrieben.

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