Sound und Video digital

PRAXIS: Videos aus dem Internet - Methoden, Maschen und Rezepte

Filmportale, Livecams - im Internet gibt es zig Anbieter von Live-Videostreams. Deren Videos lassen sich meist allerdings nur direkt live am Bildschirm angucken, ein Abspeichern beziehungsweise Downloaden ist nicht möglich. Schluss damit: alles was man sieht, kann man auch speichern und auf beliebigen Geräten angucken. Dieser Beitrag zeigt welche Grundmethoden es gibt und welche wann am besten ist.

Videoportale im Internet haben ein Problem: die Bandbreite. Sie müssen viel Kohle für die Datenmasse blechen, die beim Übertragen von Videos anfällt. Ist ein Videodienst "kostenlos", dann muss er seine Kohle irgendwie durch Werbung reinspielen. Und drum wollen die Anbieter natürlich nicht, dass die Videos runtergeladen (und dann von Werbung befreit) werden können. Auch bei den "Mediatheken" von ARD und ZDF oder Microsofts kostenlose Movie-Videothek, können Beiträge nur Online angeguckt werden - blöd, wenn man einen Film auf DVD brennen und im Wohnzimmer am TV angucken will.

Richtig ärgerlich wird es, wenn man bereit ist, für die Nutzung eines Videoportals Kohle zu blechen, also beispielsweise ein Abo abzuschließen. Gerade Erotik-Seiten bieten meist für eine monatliche Abo-Gebühr den Zugriff auf eine üppige Filmauswahl. Schlaue denken sich dann: okay, ich bleche einen Monat lang "10 Dollar", saug mir tonnenweise Filme runter und dann kündige ich das Abo.

Die Überraschung kommt dann, wenn sich die runtergeladenen Filme (meist im WMV-Format) dann nach Beenden des Abos nicht mehr abspielen lassen - die Lizenz zum Gucken ist abgelaufen. Und dann ist es zu spät: im Fall von WMV lässt sich die Lizenz nicht mehr nachträglich aktivieren, beziehungsweise der DRM-Schutz nachträglich aushebeln. Da muss man vorher ran!

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