PC selbst gemacht

PRAXIS: Puppy-Linux und Co perfekt nutzen und optimieren

Puppy-Linux und seine Ableger wie Muppy sind ideale Betriebssysteme für preiswerte bedienungsfreundliche PCs. Nachdem Puppy oder Muppy installiert ist, erklärt sich für Windows-Erfahrene vieles selbst, aber nicht alles. Dieser Beitrag erklärt die wichtigsten Bedienungstipps.

Von Cornelius Köpp und Michael Nickles

HINWEIS: Zu diesem Schwerpunkt gibt es ein eigenes Forum auf Nickles.de. Dort gibt es aktuelle Infos zum Projekt und Diskussionsmöglichkeit für Mitmacher: http://www.nickles.de/c/f/67.htm

Optisch wirken Puppy und Muppy bereits in der Standardeinstellung recht hübsch:

Muppy Linux (links): Der Desktop ist mit vielen Bildsymbolen bestückt. Beim schlankeren  Puppy NOP (rechts) ist der Desktop vergleichsweise leer, die Anwendungen sind allerdings alle im Startmenü verfügbar.

Erfahrene PC-Anwender kommen mit beiden Desktops sofort rechts. Bei Muppy ist das Startmenü halt oben links, bei Puppy NOP ist es unten links. Soll ein 99 Euro PC für Laien klargemacht werden, dann ist der Muppy-Desktop sicherlich etwas überladen. Es empfiehlt sich erst mal rumzuprobieren um rauszufinden was man wirklich braucht.

Danach kann der Desktop dann "entrümpelt werden". Anders beim scheinbaren kargen Puppy NOP: hier macht es eventuell Sinn, einige wichtige Dinge wie den Internet-Browser  gleich als Bildsymbol auf den Desktop zu platzieren. Muss man allerdings nicht:

Bei Puppy NOP gibt es oben in der Bildmitte einen "Streifen" - wird die Maus draufbewegt, öffnet sich eine Bildleiste mit allen wichtigen Anwendungen. Die Leiste lässt sich beliebig konfigurieren - also beispielsweise Anwendungen entfernen oder andere hinzufügen.

Vor dem Tuning des Desktops, sollte man allerdings erstmal eine wichtige Funktion kennen…

Artikel kommentieren