PC selbst gemacht

PRAXIS: PC-Selbstbau - Mainboards checken

Das Mainboard zu kennen, ist das A und O für einen PC-Profi. Du kannst einen PC perfekt zusammenbauen, ohne einen blassen Schimmer über Details der Hauptplatine zu haben. Solange sich das Board allerdings noch nicht im Rechnergehäuse befindet, hast du eine sehr gute Gelegenheit, es genau unter die Lupe zu nehmen. Und zwar, um Dinge herauszufinden, die du irgendwann einmal brauchen wirst, wenn du deinen PC erweitern und feintunen möchtest. Wie auch immer - es ist jetzt Zeit, mit dem »Legospiel« zu beginnen: Mach den Gehäusekarton leer und lege ihn flach auf den Boden - das ist genau die richtige Bauunterlage, die du jetzt brauchst. Öffne den Mainboard-Karton: Wenn du nicht beschummelt worden bist, sollten folgende Dinge drin sein:

Das wichtigste Zubehör im Lieferumfang eines Mainboards: Manual, CD und »Tüte« mit Festplattenkabel, Diskettenkabel und Anschlussblechen.

1. Das Mainboard, in einer antistatischen Plastikhülle verpackt

2. Das Manual

3. Eine CD mit BIOS-Software und Treibern

4. Einige Serial-ATA- und IDE-Anschlusskabel für Festplatten und DVD-Laufwerke

5. Ein Flachbandkabel für das Diskettenlaufwerk

6. Eventuell ein oder zwei Steckkarten-Bleche mit den Buchsen für weitere Schnittstellen

Leer die Mainboard-Schachtel aus, mach sie zu und leg sie auf den »flachgelegten« leeren Gehäusekarton. Hol das Mainboard aus seiner Tüte, leg die Tüte auf die Mainboard-Schachtel und dort drauf das Board – das ist die perfekte Ausgangssituation für die folgenden Experimente: Du wirst den PC in seiner Grundfunktionalität zunächst komplett außerhalb vom Gehäuse aufbauen – erst wenn er den ersten Grundtest bestanden hat, kommt der Krempel in das Blechgehäuse, keine Sekunde früher! Leg das Board so vor dich hin, dass die langen Steckkartenplätze oben sind, also weiter weg von dir.

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