Multiboot-Maschinen

PRAXIS: Multiboot-Systeme - Wichtige Tipps und Tricks

Befinden sich auf einem Rechner mehrere Betriebssysteme, dann gibt es ein paar wichtige Tipps und Tricks, die man kennen sollte. Dadurch lassen sich diverse Probleme verhindern und einige Dinge praktischer organisieren.

Sind auf einem PC zwei Windows-Betriebssysteme installiert dann ergibt sich immer dieses Problem: Buchstaben-Salat bei Laufwerken und damit schnell Datenchaos. Bei Linux beispielsweise, existieren keine Laufwerksbuchstaben. Linux ist es egal, auf welcher Platte oder Partition es installiert wird. Bei Microsoft Windows-Betriebssystemen ist das anders. Wenn ein Windows startet (egal auf welcher Platte oder Partition es sich befindet), dann macht es "seine" Platte immer zu Laufwerk C.

Ist beispielsweise XP auf der ersten Partition einer Platte installiert und Vista auf der zweiten, dann ergibt sich dieses Verhalten: wird XP gestattet, dann krallt es sich C, das Laufwerk auf dem Vista installiert ist, wird zu "N". Wird Vista gestartet, schnappt sich Vista C und Windows XP wird zu "N".

Mit "N" ist hier der nächstfreie Laufwerkbuchstabe gemeint. Wenn XP oder Vista installiert wird, dann kriegt das CD/DVD-Laufwerk meist den Buchstaben D, für das Wechselspielchen kommt für "N" dann typischerweise "E" zum Einsatz.

Generell ist dieses Verhalten nicht schlimm - wenn man es kennt. Auf jeden Fall sollte klar sein, dass Daten, die von beiden Windows-Systemen genutzt werden, sich möglichst auf einem eigenen Laufwerk oder einer eigenen Partition befinden. Also beispielsweise für alle gemeinsam zu verwendenden Daten ein Laufwerk E einrichten - dann sind die Daten immer auf E, egal welches Windows gebootet wird. Gemeinsam verwendete Daten sollten also niemals auf C oder D - immer einen "höheren" Laufwerkbuchstaben dafür verwenden.

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