Linux für alle

PRAXIS: Linux - TV-/Video-Karten installieren und optimieren

Fernsehgucken unter Linux - das kann traumhaft sein oder ein echter Albtraum. Jeder Linux-Rechner kann sich als megakomfortable TV-Anlage und Recording-Maschine einsetzen lassen - wenn die Voraussetzungen stimmen. Das heißt im Klartext: es muss eine geeignete DVB-T, DVB-S oder sonstige "Fernsehkarte" vorhanden sein und richtig konfiguriert werden. Und genau darum geht es hier.

Lachhaft: Seit 10 Jahren gibt es mehr oder weniger EINEN EINZIGEN Baustein, auf dem die meisten TV-Karten basieren: Den BT878. Seit zwei Jahren ist ein „Zweiter“ dazugekommen, der SAA7134 von Phillips. Bei den Sat-Karten ist es ähnlich: Zwar herrscht seit zwei Jahren mehr Vielfalt bei den Bausteinen, aber dominierend ist nach wie vor die Technotrend-Sat-Karte mit integriertem MPEG2-Decoder, auf der praktisch alle ernstzunehmenden Sat-Karten basieren.

Seitens Microsoft Windows exisitiert bislang keine universelle Lösung um diese „Karten“ richtig üppig nutzen zu können, sprich einen PC zur totalen Empfangs-, Recording- und Abspielbasis zu machen. Bei den größeren Windows-Vista-Versionen ist zwar das so genannte "Media Center" dabei, aber selbst das kann kaum brauchbar mit TV-/Sat-Karten umgehen. Alte TV-Karten und Vista? Das heißt in der Regel Pech gehabt, wenn deren Hersteller keine Lust hat, Vista-Treiber für alte Modelle zu entwickeln.

Unter Linux sieht das alles viel besser aus! Da die meisten Karten wie gesagt auf gleichen Video-Bausteinen basieren, existieren für Linux inzwischen diverse robuste Standard-Treiber, die mit vielen TV-/Sat-Karten klarkommen.

Artikel kommentieren