Linux für alle

PRAXIS: Linux-Konsolen konkret - Schluss mit Guru-Getue

Hardcore-Linux-Freaks schaffen es in Sekunden Einsteigern die Kinnlade runterfallen zu lassen. Statt per Maus in Fenstern rumzuklicken tippen sie lieber ätzend komplizierte Textzeilen ein. Und das mit atemberaubender Geschwindigkeit. Lass Dich nicht verarschen - das alles ist viel simpler als Du denkst! Da wird gar nicht so viel rumgetippt wie es aussieht. Am Ende dieses Beitrags wirst Du es selbst können.

Linux kann inzwischen wie Windows fast komplett per Maus bedient werden. Es gibt eigentlich keinerlei Grund ätzend komplizierte Befehle im Textmodus einzutippen. Dennoch hat die "Textkonsole" einen unschlagbaren Vorteil: die dort ausgeführten Kommandos funktionieren mit praktischer JEDER Linux-Distribution. Im Gegensatz zu Windows herrscht bei Linux das Chaos, dass es nicht nur eine, sondern verdammt viele grafische Bedienungsoberflächen gibt. Und: je nach Linux-Version sind selbst gleiche grafische Bedienungsoberflächen mit unterschiedlichen Symbolen und Menü-Bezeichnungen ausgestattet.

Wenn jemand erklären will, wie ein im Prinzip simpler Vorgang unter Linux grafisch per Mausklicks erledigt wird, dann muss er zig verschiedene Linux-Versionen berücksichtigen. Das artet ratzfatz in unmachbarem Wahnsinn aus. Wird indessen die Textkonsole eingesetzt dann ist alles ziemlich identisch - egal welches Linux verwendet wird.

HINWEIS: Jedes, selbst das primitivste Linux hat eine Konsole. Allerdings varrieren die Bezeichnungen dafür. Typisch sind beispielsweise "Konsole", "Terminal" oder "Bash".

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