Linux für alle

PRAXIS: Linux-Grafikprobleme lösen, Treiber reparieren

Beim Rumexperimentieren kann es durchaus mal passieren, dass es den Linux-Grafikmotor zerknallt. Für Linux-Einsteiger bedeutet das dann einen Höllentrip. Aber keine Panik! Es gibt radikale Methoden um das alles wieder hinzukriegen.

Regel Nummer 1: Schmeiß Dein von Microsoft Windows gewohntes Denken und Handeln bei Linux in die Mülltonne. Es ist Quatsch wie verrückt dauernd neue Treiber nachzuinstallieren um dadurch irgendwas schneller oder besser zu machen. Wenn eine Grafikkarte unter Linux klargemacht ist und alles sauber funzt, dann lass sie in Ruhe. Nur bei Problemen muss gehandelt werden.

Wer rumexperimentiert, dem kann es durchaus passieren, dass es die Linux-Grafik zerknallt. Beim Start von Linux ist dann beispielsweise die Grafik komplett im Eimer, Du kriegst so was hier zu sehen:

Peng: wenn die Grafik bei Linux verreckt ist, dann kriegst Du nach dem Hochfahren meist nicht viel mehr als einen schwarzen Bildschirm oder einDialog teilt mit, dass der X-Server nicht gestartet werden konnte, die Grafik ist komplett im Eimer.

Eine andere sauüble Variante: Linux fährt plötzlich nur noch mit einer Witzauflösung von 640x480 Bildpunkten hoch. Dann hast Du zwar noch wenigstens ein bisschen Grafik, aber das ist ebenfalls für die Tonne. Bei 640x480 können viele Einstelldialoge nicht mehr dargestellt werden, weil sie zu groß sind, Du kommst nicht mal unten an ihre Okay-Taste ran.

Reparatur-Schritt Nummer 1 ist natürlich erstmal ein Bier runterspülen. Danach geht es dann so weiter...

Artikel kommentieren