Linux für alle

PRAXIS: Laufwerke installieren, checken einbinden

Linux ist bei Datenträgern sehr flexibel, jegliche Laufwerke wie Festplatten, DVD-Drives, USB-Sticks können problemlos genutzt werden. Wenn man weis wie! Denn im Rechner vorhandene Laufwerke sind nicht unbedingt sofort verfügbar, sie müssen erst "eingebunden" werden. Hier alle wichtigen Tipps dazu.

Je nach Linux ist das mit den Laufwerken sehr unterschiedlich. Einige Versionen zeigen sofort alle verfügbaren Laufwerke an und gestatten ihren Aufruf, bei anderen geht nix. Besonders heikel: Live-Versionen, die direkt von CD/DVD gefahren werden. Hier ist es teils  so, dass als einziges Laufwerk das CD/DVD-Laufwerk angeboten wird. Allerdings kann ein Live-Linux auch alle vorhandenen Laufwerke simpel anbieten:

Bild. Im bequemsten Fall bietet ein Linux sofort nach Start sämtliche verfügbaren Laufwerke auf dem Desktop als Bildsymbole zu Auswahl an. Meist wird dann aber aus Sicherheitsgründen erstmal nur Lesen erlaubt, Schreibvorgänge gehen erst wenn das konfiguriert wird.

Wird ein Linux auf Festplatte installiert, dann bindet es in der Regel automatisch die Festplatte an (beziehungsweise deren Paritionen), auf der es installiert wurde. Weitere Festplatten/Partitionen müssen anschließend manuell eingebunden werden (unabhängig davon ob sie ein Linux-Dateisystem oder irgendein Windows-Dateisystem haben). Diese manuelle Einbindung geht inzwischen recht komortabel über grafische Dialoge.

Im Fall eines Live-Linux kann es allerdings sein, dass der manuelle Weg nur sehr ätzend über Konsolenzeugs möglich ist - Einsteiger sollten das bleiben lassen! Wird eine Live-Version allerdings auf Platte installiert, dann geht das dann auch mit ihr bequem über grafische Einstelldialoge.

Kurzum: Kommt man mit einem Linux nicht sofort an alle Laufwerke eines Rechners dran, dann besteht kein Grund zur Panik. Das lässt sich schnell ändern.

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