PC selbst gemacht

PRAXIS: Festplatten und Laufwerke richtig installieren

Die Inbetriebnahme von Festplatten besteht aus zwei Schritten. Zuerst müssen die Laufwerke richtig eingestellt, im Gehäuse montiert und verkabelt werden. Der zweite Schritt geht dann vom Betriebsystem aus: Controller-Treiber einrichten, Laufwerke partitionieren und formatieren. In diesem Beitrag geht es um die mechanischen Dinge - also Einbau und Verkabelung.

Auf schmucke Verpackungen verzichten Festplattenhersteller schon lange. Neue Platten kommen in der Regel in einer Antistatikhülle und einem simplen Plastikverpackungsschutz drumrum.

 

Typisch: Antistatikhülle und Klarsicht-Plastikbox - auf aufwändige Verpackungen wird bei Festplatten schon lange verzichtet.

Derzeit dominieren zwei Festplattentypen den Massenmarkt: IDE-Platten (alte parallele Übertragungsmethode) und Serial-ATA-Laufwerke (neue serielle Übertragungsmethode). In PCs bis etwa Baujahr 2003 finden sich fast nur parallele IDE-Anschlüsse, Mainboards ab 2004 haben meist IDE- und Serial-ATA-Anschlüsse drauf. 2007 wird wahrscheinlich nur noch Serial-ATA dominieren.

Preislich macht die Sache heute keinen großen Unterschied mehr. Wer Serial-ATA-Anschlüsse hat, der sollte ausnahmslos Serial-ATA-Festplatten kaufen. Die lassen sich bequemer installieren und sind zukunftssicherer. Sind nur IDE-Anschlüsse im PC vorhanden, kann auch eine "alte" parallele IDE-Platte eingebaut werden. Gegebenenfalls ist zu kalkulieren, ob es sich für den alten PC lohnt, eine Serial-ATA-Controllerkarte zu kaufen.

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