Die neuen Maschen - Seite 2

Phantasie als Mangelware

Phantasie als Mangelware

Lächerlich: Wenn die PC-Verkaufszahlen zurückgehen, dann fangen die Hersteller immer das große Geflenne an. Warum bloß bleibt die Kundschaft aus, warum rennen nicht Millionen in den Laden, um sich einen neuen 4-GHz-PC zu holen? Es mangelt zunehmend an attraktiven Produkten. Das Problem: Der Kunde wird fast ausnahmlos über den Preis beworben. Es ist einfacher klarzumachen, dass etwas billig ist, als von Extras zu faseln, die eh keiner kapiert. Typische Massenkomplettsysteme in der 1000-Euro-Klasse bieten fast alle die gleiche Grundausstattung: Kleiner Tower, DVD, Festplatte, aktuellster Prozessor und halbwegs aktuelle Grafikkarte. Dazu: Billige Tastatur und Maus, lausiger Monitor. Fertig! Alles komplett und billig. Massenanbieter kämpfen nur um eine Sache: Einen PC mit Grundausstattung zum Spottpreis zu liefern.


Immer wieder der gleiche Mist: Statt moderner Multimedia-Ausstattung liefern die Massenanbieter seit Jahren nur »billige« Basisrechner, die beim Ausbau die Grätsche machen.

Wenn Du also das nächste Mal in ein PC-Fachgeschäft gehst und Dir ein Verkäufer irgendwas über tolle Multimedia-Eigenschaften eines PCs vorfaselt, dann frag ihn nach der Infrarot-Fernbedienung, mit der sich die ganze Sache auch wirklich umfassend und komfortabel bedienen lässt. Und wenn der Verkäufer dann dumm guckt, dann sag ihm, dass er sich seinen »neuen PC« sonst wo hin schmieren kann. Denn: Bereits 2001 wurde auf www.nickles.de mit dem »Projekt 2001« (siehe www.nickles.de/projekt2001) bewiesen, dass bereits ein PC in der 500-Euro-Klasse heute locker jedes Unterhaltungselektronik-Gerät ersetzen kann. Und: auch komfortabel per Infrarot über ein TV-Gerät als Bildschirm bedient werden kann.


Video-Player des Nickles 2001-Projekts, auf www.nickles.de downzuloaden: Bei Anfahren einer Videodatei in der Auswahlliste, zeigt der Nickles-Videoplayer sofort 18 Vorschaubilder aus dieser Datei an. So können selbst große Videosammlungen auf Festplatte ultra-komfortabel verwaltet und per Infrarot-Fernbedienung abgerufen werden.

Wer einen PC mit der Nickles-Player-Software ausstattet und den PC an einen TV hängt, der kriegt von einem typischen Betriebssystem eigentlich nichts mehr zu sehen: Alles bedient sich wie bei typischen Unterhaltungselektronik-Geräten. Absurd aber wahr: Der Nickles-Videoplayer ist billigst auf die Schnelle mit Basic zusammenprogrammiert worden - es ist heute also auch softwaretechnisch »Pipifax«, eine wirklich komfortable Homeelectronics-verwandte Steuerung am PC zu realisieren. Bloß macht's halt so gut wie keiner.

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