Multiboot-Maschinen - Seite 3

Nach der Installation - die Boot-Situation

An dieser Stelle sollten die gewünschten Betriebssysteme installiert sein. Wenn Du die zuvor empfohlene Reihenfolge durchgezogen hast, dann kannst Du bereits jetzt sofort alle installierten Systeme booten. Im Fall von XP, Vista und Linux, sieht die Situation so aus:

Beim Starten des PC kommt erst das Linux-Bootmenü und danach das Vista-Bootmenü (falls XP und Vista und nicht nur ein Windows installiert werden). Im Linux-Bootmenü kannst Du erst mal wählen ob Du Linux starten willst oder Dein Windows - oder das Windows-Bootmenü, falls mehrere Windows-Systeme installiert wurden. Alles ist also so, wie im ersten Abschnitt dieses Beitrags bezüglich der Bootmenüs erklärt.

Das Linux-Bootmenü ist aktuell so voreingestellt, dass es automatisch Linux bootet, wenn keine Taste gedrückt wird. Soll Linux das bevorzugte System des Rechners sein, dann ist das so natürlich okay. Eventuell willst Du es allerdings so haben, dass eines Deiner Windows-Systeme standardmäßig hochfährt - also beispielsweise XP oder Vista.

Hier ein Beispiel wie sich die Sache so ändern lässt, dass als Hauptsystem XP hochfährt (wenn XP, Vista und Linux installiert wurden):

Beim Hochfahren des PC startet erstmal das Linux-Bootmenü. Es ist so voreingestellt, dass es zum Vista-Bootmenü springt, wenn binnen 10 Sekunden keine andere Auswahl getroffen wird (Linux starten). Wird einfach die Return-Taste gedrückt, erscheint sofort das Vista-Bootmenü. Das Vista-Bootmenü ist so voreingestellt, dass es nach 10 Sekunden die "Frühere Windows Version" - also XP - startet, falls nicht "Vista" manuell zum Start gewählt wird. Drückt man hier einfach sofort Return, startet das System XP.

Nochmals: alles wird so eingestellt, dass am Ende des Bootvorgangs automatisch das gewünschte Hauptbetriebssystem startet. Oder man drückt "zwei Mal" Return und startet direkt durch um die Wartezeit der beiden Bootmenüs zu überspringen.

Beim Hochfahren des PC startet erstmal das Linux-Bootmenü. Es ist so voreingestellt, dass es zum Vista-Bootmenü springt, wenn binnen 10 Sekunden keine andere Auswahl getroffen wird (Linux starten). Wird einfach die Return-Taste gedrückt, erscheint sofort das Vista-Bootmenü. Das Vista-Bootmenü ist so voreingestellt, dass es nach 10 Sekunden die "Frühere Windows Version" - also XP - startet, falls nicht "Vista" manuell zum Start gewählt wird. Drückt man hier einfach sofort Return, startet das System XP.
Typisches Linux-Bootmenü: der erste Eintrag startet das Linux ganz normal. Der zweite Eintrag startet es im "Recovery Modus", also im Reparaturmodus, falls nötig. Der dritte Eintrag startet "memtest" - ein Tool um Defekte bei Arbeitsspeichermodulen zu erkennen. In den weiteren Zeilen wird dann das Booten von Windows angeboten (falls ein Windows auf dem System) oder das Starten des Windows-Bootmanagers (falls mehrere Windows-Versionen installiert).
Sämtliche Einstellungen des Grub-Bootmenüs werden über eine Textdatei erledigt, die sich hier findet: /boot/grub/menu.lst.
Wichtig zu wissen: sämtliche Bootmenü-Optionen werden bei Grub "durchnumeriert", beginnend bei 0 behandelt. Standardmäßig ist der erste Eintrag (also 0) des Bootmenüs voreingestellt - der wird ausgeführt, wenn man binnen einer Zeitspanne keine andere Menü-Option wählt. Der erste Eintrag (0) ist typischerweise das jeweilige Linux in seinem "Normalmodus". Wichtig: es werden ALLE Zeilen des Bootmenüs durchnumeriert - auch dann wenn sie nur "Infozeilen" sind (siehe Pfeil im Bild). Der Menüeintrag "3" blendet hier lediglich den Hinweis "Other operating systems:" (Andere Betriebssysteme) ein um die startbaren Linux und Windows-Systeme im Menü zu trennen. Auch diese Hinweis-Zeile wird mitgezählt!
Soll nach Ablauf der Wartezeit ein anderer Menüpunkt gestartet werden, dann ist einfach die Zeile "default" am Anfang der menu.lst-Textdatei zu ändern. Dort steht standardmäßig meist "default 0" - also den ersten Menüeintrag starten. Wird hier "default 1" reingeschrieben, dann nimmt Grub den zweiten Menüeintrag und so weiter. Im Beispielfall wird hier "4" eingetragen um Vista zu starten.
Wie lange das Bootmenü auf eine manulle Auswahl wartet, bis es den per "default n" eingestellten Eintrag startet wird in der Zeile "timeout" eingestellt. "timeout 10" bedeutet, dass Grub 10 Sekunden auf eine Eingabe wartet - das kann nach belieben in "Sekunden" eingestellt werden.
Die tatsächlichen Einträge des Bootmenüs finden sich meist am Ende der Textdatei. Für jeden Eintrag wird mit mehreren Zeilen eingestellt, was passieren soll. Die Abschnitte für die Einträge beginnen stets mit dem Zeilenanfang "title" und dahinter steht der Text den das Bootmenü für diesen Eintrag einblendet. Um die Bootmenü-Nummer eines Eintrags zu ermitteln, kann man also auch die "title"-Einträge zählen.
Vista richtet sein Bootmenü typischweise so ein, dass standardmäßig Vista geladen wird. Will man standardmäßig XP haben, dann ist der Menüeintrag "Frühere Windows-Version" zu wählen.
VistaBootPro - die bequemste Möglichkeit, um das Vista-Startmenü umzubauen.
Beim Hochfahren des PC startet erstmal das Linux-Bootmenü. Es ist so voreingestellt, dass es zum Vista-Bootmenü springt, wenn binnen 10 Sekunden keine andere Auswahl getroffen wird (Linux starten). Wird einfach die Return-Taste gedrückt, erscheint sofort das Vista-Bootmenü. Das Vista-Bootmenü ist so voreingestellt, dass es nach 10 Sekunden die "Frühere Windows Version" - also XP - startet, falls nicht "Vista" manuell zum Start gewählt wird. Drückt man hier einfach sofort Return, startet das System XP.
Typisches Linux-Bootmenü: der erste Eintrag startet das Linux ganz normal. Der zweite Eintrag startet es im "Recovery Modus", also im Reparaturmodus, falls nötig. Der dritte Eintrag startet "memtest" - ein Tool um Defekte bei Arbeitsspeichermodulen zu erkennen. In den weiteren Zeilen wird dann das Booten von Windows angeboten (falls ein Windows auf dem System) oder das Starten des Windows-Bootmanagers (falls mehrere Windows-Versionen installiert).
Sämtliche Einstellungen des Grub-Bootmenüs werden über eine Textdatei erledigt, die sich hier findet: /boot/grub/menu.lst.
Wichtig zu wissen: sämtliche Bootmenü-Optionen werden bei Grub "durchnumeriert", beginnend bei 0 behandelt. Standardmäßig ist der erste Eintrag (also 0) des Bootmenüs voreingestellt - der wird ausgeführt, wenn man binnen einer Zeitspanne keine andere Menü-Option wählt. Der erste Eintrag (0) ist typischerweise das jeweilige Linux in seinem "Normalmodus". Wichtig: es werden ALLE Zeilen des Bootmenüs durchnumeriert - auch dann wenn sie nur "Infozeilen" sind (siehe Pfeil im Bild). Der Menüeintrag "3" blendet hier lediglich den Hinweis "Other operating systems:" (Andere Betriebssysteme) ein um die startbaren Linux und Windows-Systeme im Menü zu trennen. Auch diese Hinweis-Zeile wird mitgezählt!
Soll nach Ablauf der Wartezeit ein anderer Menüpunkt gestartet werden, dann ist einfach die Zeile "default" am Anfang der menu.lst-Textdatei zu ändern. Dort steht standardmäßig meist "default 0" - also den ersten Menüeintrag starten. Wird hier "default 1" reingeschrieben, dann nimmt Grub den zweiten Menüeintrag und so weiter. Im Beispielfall wird hier "4" eingetragen um Vista zu starten.
Wie lange das Bootmenü auf eine manulle Auswahl wartet, bis es den per "default n" eingestellten Eintrag startet wird in der Zeile "timeout" eingestellt. "timeout 10" bedeutet, dass Grub 10 Sekunden auf eine Eingabe wartet - das kann nach belieben in "Sekunden" eingestellt werden.
Die tatsächlichen Einträge des Bootmenüs finden sich meist am Ende der Textdatei. Für jeden Eintrag wird mit mehreren Zeilen eingestellt, was passieren soll. Die Abschnitte für die Einträge beginnen stets mit dem Zeilenanfang "title" und dahinter steht der Text den das Bootmenü für diesen Eintrag einblendet. Um die Bootmenü-Nummer eines Eintrags zu ermitteln, kann man also auch die "title"-Einträge zählen.
Vista richtet sein Bootmenü typischweise so ein, dass standardmäßig Vista geladen wird. Will man standardmäßig XP haben, dann ist der Menüeintrag "Frühere Windows-Version" zu wählen.
VistaBootPro - die bequemste Möglichkeit, um das Vista-Startmenü umzubauen.
Beim Hochfahren des PC startet erstmal das Linux-Bootmenü. Es ist so voreingestellt, dass es zum Vista-Bootmenü springt, wenn binnen 10 Sekunden keine andere Auswahl getroffen wird (Linux starten). Wird einfach die Return-Taste gedrückt, erscheint sofort das Vista-Bootmenü. Das Vista-Bootmenü ist so voreingestellt, dass es nach 10 Sekunden die "Frühere Windows Version" - also XP - startet, falls nicht "Vista" manuell zum Start gewählt wird. Drückt man hier einfach sofort Return, startet das System XP.
Typisches Linux-Bootmenü: der erste Eintrag startet das Linux ganz normal. Der zweite Eintrag startet es im "Recovery Modus", also im Reparaturmodus, falls nötig. Der dritte Eintrag startet "memtest" - ein Tool um Defekte bei Arbeitsspeichermodulen zu erkennen. In den weiteren Zeilen wird dann das Booten von Windows angeboten (falls ein Windows auf dem System) oder das Starten des Windows-Bootmanagers (falls mehrere Windows-Versionen installiert).
Sämtliche Einstellungen des Grub-Bootmenüs werden über eine Textdatei erledigt, die sich hier findet: /boot/grub/menu.lst.
Wichtig zu wissen: sämtliche Bootmenü-Optionen werden bei Grub "durchnumeriert", beginnend bei 0 behandelt. Standardmäßig ist der erste Eintrag (also 0) des Bootmenüs voreingestellt - der wird ausgeführt, wenn man binnen einer Zeitspanne keine andere Menü-Option wählt. Der erste Eintrag (0) ist typischerweise das jeweilige Linux in seinem "Normalmodus". Wichtig: es werden ALLE Zeilen des Bootmenüs durchnumeriert - auch dann wenn sie nur "Infozeilen" sind (siehe Pfeil im Bild). Der Menüeintrag "3" blendet hier lediglich den Hinweis "Other operating systems:" (Andere Betriebssysteme) ein um die startbaren Linux und Windows-Systeme im Menü zu trennen. Auch diese Hinweis-Zeile wird mitgezählt!
Soll nach Ablauf der Wartezeit ein anderer Menüpunkt gestartet werden, dann ist einfach die Zeile "default" am Anfang der menu.lst-Textdatei zu ändern. Dort steht standardmäßig meist "default 0" - also den ersten Menüeintrag starten. Wird hier "default 1" reingeschrieben, dann nimmt Grub den zweiten Menüeintrag und so weiter. Im Beispielfall wird hier "4" eingetragen um Vista zu starten.
Wie lange das Bootmenü auf eine manulle Auswahl wartet, bis es den per "default n" eingestellten Eintrag startet wird in der Zeile "timeout" eingestellt. "timeout 10" bedeutet, dass Grub 10 Sekunden auf eine Eingabe wartet - das kann nach belieben in "Sekunden" eingestellt werden.
Die tatsächlichen Einträge des Bootmenüs finden sich meist am Ende der Textdatei. Für jeden Eintrag wird mit mehreren Zeilen eingestellt, was passieren soll. Die Abschnitte für die Einträge beginnen stets mit dem Zeilenanfang "title" und dahinter steht der Text den das Bootmenü für diesen Eintrag einblendet. Um die Bootmenü-Nummer eines Eintrags zu ermitteln, kann man also auch die "title"-Einträge zählen.
Vista richtet sein Bootmenü typischweise so ein, dass standardmäßig Vista geladen wird. Will man standardmäßig XP haben, dann ist der Menüeintrag "Frühere Windows-Version" zu wählen.
VistaBootPro - die bequemste Möglichkeit, um das Vista-Startmenü umzubauen.
Beim Hochfahren des PC startet erstmal das Linux-Bootmenü. Es ist so voreingestellt, dass es zum Vista-Bootmenü springt, wenn binnen 10 Sekunden keine andere Auswahl getroffen wird (Linux starten). Wird einfach die Return-Taste gedrückt, erscheint sofort das Vista-Bootmenü. Das Vista-Bootmenü ist so voreingestellt, dass es nach 10 Sekunden die "Frühere Windows Version" - also XP - startet, falls nicht "Vista" manuell zum Start gewählt wird. Drückt man hier einfach sofort Return, startet das System XP.
Typisches Linux-Bootmenü: der erste Eintrag startet das Linux ganz normal. Der zweite Eintrag startet es im "Recovery Modus", also im Reparaturmodus, falls nötig. Der dritte Eintrag startet "memtest" - ein Tool um Defekte bei Arbeitsspeichermodulen zu erkennen. In den weiteren Zeilen wird dann das Booten von Windows angeboten (falls ein Windows auf dem System) oder das Starten des Windows-Bootmanagers (falls mehrere Windows-Versionen installiert).
Sämtliche Einstellungen des Grub-Bootmenüs werden über eine Textdatei erledigt, die sich hier findet: /boot/grub/menu.lst.
Wichtig zu wissen: sämtliche Bootmenü-Optionen werden bei Grub "durchnumeriert", beginnend bei 0 behandelt. Standardmäßig ist der erste Eintrag (also 0) des Bootmenüs voreingestellt - der wird ausgeführt, wenn man binnen einer Zeitspanne keine andere Menü-Option wählt. Der erste Eintrag (0) ist typischerweise das jeweilige Linux in seinem "Normalmodus". Wichtig: es werden ALLE Zeilen des Bootmenüs durchnumeriert - auch dann wenn sie nur "Infozeilen" sind (siehe Pfeil im Bild). Der Menüeintrag "3" blendet hier lediglich den Hinweis "Other operating systems:" (Andere Betriebssysteme) ein um die startbaren Linux und Windows-Systeme im Menü zu trennen. Auch diese Hinweis-Zeile wird mitgezählt!
Soll nach Ablauf der Wartezeit ein anderer Menüpunkt gestartet werden, dann ist einfach die Zeile "default" am Anfang der menu.lst-Textdatei zu ändern. Dort steht standardmäßig meist "default 0" - also den ersten Menüeintrag starten. Wird hier "default 1" reingeschrieben, dann nimmt Grub den zweiten Menüeintrag und so weiter. Im Beispielfall wird hier "4" eingetragen um Vista zu starten.
Wie lange das Bootmenü auf eine manulle Auswahl wartet, bis es den per "default n" eingestellten Eintrag startet wird in der Zeile "timeout" eingestellt. "timeout 10" bedeutet, dass Grub 10 Sekunden auf eine Eingabe wartet - das kann nach belieben in "Sekunden" eingestellt werden.
Die tatsächlichen Einträge des Bootmenüs finden sich meist am Ende der Textdatei. Für jeden Eintrag wird mit mehreren Zeilen eingestellt, was passieren soll. Die Abschnitte für die Einträge beginnen stets mit dem Zeilenanfang "title" und dahinter steht der Text den das Bootmenü für diesen Eintrag einblendet. Um die Bootmenü-Nummer eines Eintrags zu ermitteln, kann man also auch die "title"-Einträge zählen.
Vista richtet sein Bootmenü typischweise so ein, dass standardmäßig Vista geladen wird. Will man standardmäßig XP haben, dann ist der Menüeintrag "Frühere Windows-Version" zu wählen.
VistaBootPro - die bequemste Möglichkeit, um das Vista-Startmenü umzubauen.
Beim Hochfahren des PC startet erstmal das Linux-Bootmenü. Es ist so voreingestellt, dass es zum Vista-Bootmenü springt, wenn binnen 10 Sekunden keine andere Auswahl getroffen wird (Linux starten). Wird einfach die Return-Taste gedrückt, erscheint sofort das Vista-Bootmenü. Das Vista-Bootmenü ist so voreingestellt, dass es nach 10 Sekunden die "Frühere Windows Version" - also XP - startet, falls nicht "Vista" manuell zum Start gewählt wird. Drückt man hier einfach sofort Return, startet das System XP.
Typisches Linux-Bootmenü: der erste Eintrag startet das Linux ganz normal. Der zweite Eintrag startet es im "Recovery Modus", also im Reparaturmodus, falls nötig. Der dritte Eintrag startet "memtest" - ein Tool um Defekte bei Arbeitsspeichermodulen zu erkennen. In den weiteren Zeilen wird dann das Booten von Windows angeboten (falls ein Windows auf dem System) oder das Starten des Windows-Bootmanagers (falls mehrere Windows-Versionen installiert).
Sämtliche Einstellungen des Grub-Bootmenüs werden über eine Textdatei erledigt, die sich hier findet: /boot/grub/menu.lst.
Wichtig zu wissen: sämtliche Bootmenü-Optionen werden bei Grub "durchnumeriert", beginnend bei 0 behandelt. Standardmäßig ist der erste Eintrag (also 0) des Bootmenüs voreingestellt - der wird ausgeführt, wenn man binnen einer Zeitspanne keine andere Menü-Option wählt. Der erste Eintrag (0) ist typischerweise das jeweilige Linux in seinem "Normalmodus". Wichtig: es werden ALLE Zeilen des Bootmenüs durchnumeriert - auch dann wenn sie nur "Infozeilen" sind (siehe Pfeil im Bild). Der Menüeintrag "3" blendet hier lediglich den Hinweis "Other operating systems:" (Andere Betriebssysteme) ein um die startbaren Linux und Windows-Systeme im Menü zu trennen. Auch diese Hinweis-Zeile wird mitgezählt!
Soll nach Ablauf der Wartezeit ein anderer Menüpunkt gestartet werden, dann ist einfach die Zeile "default" am Anfang der menu.lst-Textdatei zu ändern. Dort steht standardmäßig meist "default 0" - also den ersten Menüeintrag starten. Wird hier "default 1" reingeschrieben, dann nimmt Grub den zweiten Menüeintrag und so weiter. Im Beispielfall wird hier "4" eingetragen um Vista zu starten.
Wie lange das Bootmenü auf eine manulle Auswahl wartet, bis es den per "default n" eingestellten Eintrag startet wird in der Zeile "timeout" eingestellt. "timeout 10" bedeutet, dass Grub 10 Sekunden auf eine Eingabe wartet - das kann nach belieben in "Sekunden" eingestellt werden.
Die tatsächlichen Einträge des Bootmenüs finden sich meist am Ende der Textdatei. Für jeden Eintrag wird mit mehreren Zeilen eingestellt, was passieren soll. Die Abschnitte für die Einträge beginnen stets mit dem Zeilenanfang "title" und dahinter steht der Text den das Bootmenü für diesen Eintrag einblendet. Um die Bootmenü-Nummer eines Eintrags zu ermitteln, kann man also auch die "title"-Einträge zählen.
Vista richtet sein Bootmenü typischweise so ein, dass standardmäßig Vista geladen wird. Will man standardmäßig XP haben, dann ist der Menüeintrag "Frühere Windows-Version" zu wählen.
VistaBootPro - die bequemste Möglichkeit, um das Vista-Startmenü umzubauen.

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