DSL, ISDN, Modems - Seite 17

Mobiles Surfen im Ausland - Kostengrab garantiert

Praktisch jeder bei einem deutschen Anbieter gekaufte Surfstick, kann auch im Ausland genutzt werden.

Auch mit einem "Aldi-Surfstick" kann natürlich im Ausland gesurft werden. Dann ist aber Schluss mit lustig! Bereits in einem EU-Nachbarland kostet das dann rund 50 Cent pro MByte, abgerechnet wird pro angefangene 10 KByte. Bereits der Abruf einer einzigen Seite von Nickles.de kostet also rund 50 Cent, weil Seiten im Internet halt heute nun mal durchaus gut ein MByte Daten umfassen.

Wer mit so einem Auslands-Tarif 200 Internet Seiten abruft, ist also schnell 100 Euro los! Dabei geht das auch zu einem Bruchteil des Preises:

Wer mit einem deutschen Aldi-Surfstick beispielsweise in Österreich surfen will, kann beispielsweise einfach dort in die nächste "Hofer-Filiale" (dem österreichischen Aldi) latschen und sich eine SIM-Karte mit 1 GByte Datenvolumen für 9,99 Euro holen. Das ist schon mal eine gute Ecke billiger, als 500 Euro für ein GByte zu verbraten.

Vorraussetzung für so was ist halt ein vertragsfreier Surfstick ohne SIM-Lock. Die beste Methode ist die, sich von Anfang an einen Stick ohne SIM-Lock zu kaufen - und unter anderem beim Aldi-Surfstick (Stand Januar 2011) ist das sogar der Fall.

Das mit dem mobilen Internet "im Ausland" kann leider auch dann zu einem fatalen Kostengrab werden, wenn man sich gar nicht im Ausland aufhält! Extrem gefährlich wird es, wenn man sich im Grenzbereich an ein Nachbarland aufhält. "Funkfrequenzen" machen nicht exakt an einer Landesgrenze halt. Es kann also sein, dass man in Grenznähe automatisch mit einem "Funkmast" aus dem Nachbarland verbunden, der drecksteure Auslandstarif aktiviert wird. Hier hilft nur eins: aufpassen, aufpassen, aufpassen!

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