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Mobile Surfsticks - die Rücksturz- und Verlängerungsfalle

Wird eine zeitlich begrenzte Flatrate (Tag, Woche, Monat) gebucht, dass muss das Kleingedruckte eines Anbieters peinlich genau betrachtet werden. Meist finden sich an zig Stellen in Text und Überschriften winzige Fußnoten.

Die Anbieter geben sich elend viel Mühe, diese Fußnoten-Beschreibungen gut zu verstecken. Und wenn man sie dann findet, dann werden sie winziger unlesbarer Schrift, in kaum erkennbarem blassen Farbton oder einer Mischung aus beiden serviert.

Beispiel Lidl-Surfstick. Hier muss das blasse Kleingedruckte exakt gelesen werden. Im Fall einer Monats-Flatrate verlängert die sich AUTOMATISCH um einen weiteren Monat, so noch ausreichend Guthaben zum Abbuchen vorhanden ist.

Eine automatische Verlängerung ist dabei noch nicht mal das größte Übel. Noch schlimmer ist die "Rücksturz-Falle", wie sie unter anderem O2 praktiziert (siehe O2-Surfstick-Report in diesem Schwerpunkt). Rücksturz heißt, dass man den Ablauf einer Tages-, Wochen- oder Monats-Flat nicht mitgeteilt kriegt oder kaum eine Chance hat es mitzukriegen, wenn schlagartig auf einen anderen Tarif umgeschaltet wird. Typischerweise ist das dann ein drecksteurer Minuten- oder "Pro KByte"-Datentarif, bei dem sich das Restguthaben einer Prepaid-Karte ratzfatz in Rauch auflöst.

Wer eine so genannte 30 Tages-Flat bucht, sollte sehr gut drauf achten, dass er den Ablauftag nicht verpasst!

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