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Mischlösungen - typische Kombinationen

Im billigsten Fall kauft man beim nächstbesten Lebensmittelhändler eine externe Festplatte mit USB-Anschluss. Die hat dann exakt einen USB-Anschluss und basta. Sehr verbreitet sind allerdings auch Mischlösungen, die mehrere Schnittstellen bieten. Pauschal ist es so, dass eine teurere externe Platte mit "höherwertiger" Schnittstelle (beispielsweise Firewire, Netzwerk oder eSATA) auch noch USB 2.0 dabei hat.

Typische Mischlösung: diese externe Platte hat neben Firewire-Anschlüssen noch einen USB-Anschluss dabei. Generell bietet diese Kombination keinerlei Vorteil. Sowohl USB als auch Firewire sind bei schnellen modernen Platten ein Flaschenhals.

Ebenfalls eine typische Mischlösung. Diese "Aldi-Platte" von Medion bietet zusätzlich zum eSATA-Anschluss einen USB-Anschluss. Natürlich wird man hier - so möglich - den viel schnelleren und zuverlässigeren eSATA-Anschluss verwenden.

Eine zusätzliche USB-Schnittstelle braucht es eigentlich nur der Flexibilität wegen. Beispielsweise wenn man die externe Platte zu einem Kumpel mitschleppt um Daten auszutauschen und der kein Firewire, eSATA oder Netzwerk hat. USB ist dann halt die universelle Lösung die selbst Steinzeit-PCs können.

Kommentare zu diesem Artikel (5)

muelli75
Sehr interessanter Artikel! Mich würde interessieren, wie aktuell die Problematik mit USB-Festplatten noch ist bzw. ob die Fehler wirklich in großem Ausmaß auftreten. Ich benutze jetzt seit Jahren USB2-Festplatten und hatte bisher keine Probleme. Meine Daten spiele ich von der internen Platte mit FreeFileSync auf (was ich übrigens sehr empfehlen kann). Mit dem Programm ist ein Binärvergleich zwischen Quelle und Ziel möglich. Bisher würde immer alles bitgenau übertragen. Auch habe ich nahezu keine Informationen im Internet zu dem Thema gefunden. Da USB sich bei externen Platten durchgesetzt hat und ESATA mehr oder weniger Exotenstatus hat, kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass die Problematik mit Fehlern bei der Übertragung großer Dateien nennenswerte Ausmaße hat. Klar - bei USB sind mehrere Controller beteiligt, wodurch die potenziellen Fehlerquellen größer sind. Da es jetzt aber auch nicht sooo viele unterschiedliche Controller-Hardware gibt, gehe ich mal davon aus, dass die Hersteller externer USB-Platten ihre Produkte weitgehend auf Zuverlässigkeit testen. Irgendwelchen Billig-Gehäusen würde ich auch nicht unbedingt über den Weg trauen, aber bei vermutlich mehreren Millionen verkauften USB-Festplatten würde ich wirklich gerne mal wissen, ob tatsächlich Anlass zu Paranoia besteht.
Michael Nickles
Hallo muelli, Von Paranoia würde ich nicht unbedingt reden. Der Artikel hier ist zwar schon älter, aber egal ob USB 2.0 oder USB 3.0: die Controller mobiler Platten halte ich nach wie vor für einen heiklen Faktor. Man sollte halt einfach auf Nummer sicher gehen und so einer Platte nicht blind vertrauen, gleich am Anfang (und auch später wieder mal) einen Test durchführen. Eine einfache, aber definitiv zuverlässige (und unverändert gültige) Testmethode habe ich hier beschrieben: http://www.nickles.de/c/s/praxis-externe-festplatten-usb-datensaerge-enttarnen-623-1.htm Grüße, Mike
muelli75
Michael Nickles
Hallo muelli, Zur Diskussion von Problemen verwendest Du besser die Foren auf Nickles.de. Dafür ist diese Artikel-Kommentierfunktion hier nicht geeignet. Grüße, Mike
muelli75
P.S. Eigentlich sollte der Test doch auch mit FreeFileSync (http://sourceforge.net/projects/freefilesync/) mit der Vergleichseinstellung "Dateiinhalt" gehen, oder? Hier werden halt auch die Ordnerpaare einem Binärvergleich unterzogen. Schau Dir FFS auf jeden Fall mal an, ich finde das Tool super. Nur bei der Installation nicht die Toolbar mitinstallieren! Beste Grüße, Christoph

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