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Microsoft Bing - Versauter Saubermann

Seit 3. Juni 2009 ist Microsofts neue Suchmaschine "Bing" aktiv und Microsoft kämpft verbissen darum, dass es bei möglichst vielen" bing" macht und die endlich von Google rüberwandern. Um den Umstieg von Google und Bing leicht zu machen, hat Microsoft die komplette Google-Optik sozusagen geclont.

Die Fundlisten-Darstellung und auch die daneben eingeblendete Werbung ist bei Bing quasi identisch. Auch bei den Fundergebnissen gibt es (zumindest beim Erstkontakt) keinen  wirklichen Unterschied zu Google. Zumindest solange man nach "anständigen" Dingen sucht. Die Suche nach Stichworten, die auch nur ansatzweise mit Sex oder Pornos zu tun haben, ist bei Bing.de zum Scheitern verdammt:

Bereits eine Suche nach dem Stichwort "busen" lehnt Bing.de ab. Kommentar: "Der Suchbegriff busen führt möglicherweise zu sexuell eindeutigen Inhalten. Ändern Sie Ihre Suchbegriffe, um Ergebnisse zu erhalten."

Die gezielte Suche nach frivolen Bildern oder Videos ist natürlich gleichermaßen sinnlos:

Bilder-Suche nach "busen". Hier liefert Bing die abgewandelte Formulierung "Die Suche busen kann jugendgefährdenden Inhalt zurückgeben. Ändern Sie Ihre Suchbegriffe, um Ergebnisse zu erhalten."

Bing scheint also eine extrem saubere Suchmaschine zu sein. Und erntete deshalb bereits als sie noch "Kumo" hieß weltweit gehörig Spott. Kann ein Suchmaschinen-Anbieter wirklich derart extrem verklemmt sein?

Wie eingangs in diesem Report bereits gesagt: bereits 2007 machten "Porno-Suchbegriffe"  25 Prozent aller Suchanfragen im Internet aus. Diese Zahl ist (wie alle derartigen Internet-Nutzungsanalysen) natürlich nicht hundertprozentig belegt, eventuell ist sie sogar viel höher.

Kann es sich ein Suchmaschinen-Betreiber tatsächlich leisten, "schmutzige" Suchworte rigeros abzulehnen?

Der Verdacht liegt nahe, dass Microsoft (wie auch Google) standardmäßig einen "Schmutz-Filter" aktiviert hat. Und wie Google bietet auch Bing eine Seite namens "Einstellungen":

bing.de Einstellungen-Seite: Gewünschte Sprache, gewünschte Anzahl Ergebnisse pro Seite, gewünschte Suchsprache. Das wars. Mehr lässt sich bei bing.de nicht einstellen, es existiert kein "Filtermechanismus", der sich individuell einrichten lässt.

Haben Microsofts neue "Suchtechnologie-Forschungszentren" also ganze Arbeit geleistet und bei Bing den ganzen Schmutz rausgewaschen?

Weit gefehlt - Bing ist die aktuell ausgereifteste Porno-Suchmaschine. Man muss nur den geheimen Porno-Mechanismus kennen und aktivieren.

So das wars. Auf den letzten Seiten dieses Reports kommt nichts Spannendes mehr, es gibt beim besten Willen keinen Grund weiterzulesen. Denn jetzt wirds wirklich dreckig…

Stand Juli 2009: Youporn hat weltweit täglich über 3 Millionen Besucher, in Deutschland rund 300.000.
Google-Bilder-Fundergebnisse bei Suche nach "porno". Es werden rund 1,1 Millionen Bilder gefunden. Egal wie weit man "blättert", pornografische Bilder werden keine gefunden. Zwar gibt es durchaus Bilder mit Bezug zum Stichwort, aber halt nicht das, was man sich unter einem Porno-Bild eigentlich vorstellt. Auch eine Video-Suche nach "porno" liefert wie die Bilder-Suche nur harmloses Zeugs.
Auf der Bilder-Fundseite ist hier oben unter dem Suchfeld der Hinweis "Moderater SafeSearch ist aktiviert" eingeblendet. Diesen Hinweis gibt es erst nach Ausführen einer Suche, nicht unter dem Suchfeld auf der Google-Startseite.
Google-Einstellungen. Unten gibt es einen Bereich namens "SafeSearchFilter". Dort gibt es die drei Optionen "Strikte Filterung", "Moderate Filterung" und "Keine Filterung".
Google informiert: "Bilder, deren Anzeige aus rechtlichen Gründen (insbesondere aus Gründen des Jugendschutzes) nicht zulässig ist, werden Ihnen nicht angezeigt."
Nach Ausschalten des Filters, werden beim Stichwort "porno" rund 2,5 Millionen Bilder gefunden (mit Filter 1,1 Millionen). Die Bilder wurden hier natürlich wie überall in diesem Report "verwischt". Konkret ist es nach Deaktivierung der Filterung allerdings ziemlich aus und vorbei mit "anständig", Google liefert "volles Programm".
Auch bei der Video-Suche wird es nach Ausschalten des Filters schmutzig: Google findet 385.000 Porno-Clips.
Die meisten von Google-Video gefunden Porno-Clip-Links führen zu Webseiten die sehr dubios sind. Die fordern beispielsweise auf, dass ein bestimmter "Player" oder eine spezielle "HD-Flash-Version" zum Abspielen installiert werden muss. Und gleichzeitig versuchen zig Seiten auch gleich noch direkt per Schadcode einen Trojaner ins System zu schaufeln (siehe Virenwächter-Alarmdialog im Bild).
Bereits eine Suche nach dem Stichwort "busen" lehnt Bing.de ab. Kommentar: "Der Suchbegriff busen führt möglicherweise zu sexuell eindeutigen Inhalten. Ändern Sie Ihre Suchbegriffe, um Ergebnisse zu erhalten."
Bilder-Suche nach "busen". Hier liefert Bing die abgewandelte Formulierung "Die Suche busen kann jugendgefährdenden Inhalt zurückgeben. Ändern Sie Ihre Suchbegriffe, um Ergebnisse zu erhalten."
bing.de Einstellungen-Seite: Gewünschte Sprache, gewünschte Anzahl Ergebnisse pro Seite, gewünschte Suchsprache. Das wars. Mehr lässt sich bei bing.de nicht einstellen, es existiert kein "Filtermechanismus", der sich individuell einrichten lässt.
Bing.de. Oben rechts auf der Starteite gibt es ein paar Optionen-Links. Dort steht im Fall von Bing.de unter anderem Deutschland.
Bing.de, Landesauswahl: hier wird "USA - Englisch" gewählt.
Bing.de im "USA-Modus". Im Menü "Extras" oben rechts wird der Link "Preferences" (Einstellungen) angeboten.
Im USA-Modus bietet bing.de auf der Einstellungs-Seite einen neuen Abschnitt namens "SafeSearch", der in der "deutschen Variante" nicht vorhanden ist. Hier lässt sich das Filterverhalten von Bing einstellen. Bei der obersten Option (Strict) wirft Bing jegliche Sexinhalte raus. Das scheint bei der "deutschen Variante" die Standardeinstellung zu sein. Wird die unterste Option "Off" aktiviert, gibt es keinen Filter mehr, der "Porno-Modus" von Bing wird aktiviert. Anschließend wird oben rechts "Save settings" geklickt um die neue Einstellung zu speichern.
Bing-Video-Suche im "Porno-Modus". Eine Suche nach "porno" liefert 8,3 Millionen Videoclips.
Links in der Optionen-Spalte lässt sich einstellen, dass beispielsweise nur hochauflösende Videos mit mehr als 20 Minuten Länge (also vermutlich ganze Filme) gesucht werden.
Bing-Bildersuche nach Stichwort "fuck". Das bringt 2,6 Millionen Bilder.
Per Maus-Drüberfahren liefert Bing Informationen zum Bild. Das Beispiel hier zeigt nebenbei auch, dass Microsoft wirklich auf jegliches Filtern verzichtet. Das Bild trägt die Überschrift "schreit qualvoll während brutalem ficken".
Stand Juli 2009: Youporn hat weltweit täglich über 3 Millionen Besucher, in Deutschland rund 300.000.
Google-Bilder-Fundergebnisse bei Suche nach "porno". Es werden rund 1,1 Millionen Bilder gefunden. Egal wie weit man "blättert", pornografische Bilder werden keine gefunden. Zwar gibt es durchaus Bilder mit Bezug zum Stichwort, aber halt nicht das, was man sich unter einem Porno-Bild eigentlich vorstellt. Auch eine Video-Suche nach "porno" liefert wie die Bilder-Suche nur harmloses Zeugs.
Auf der Bilder-Fundseite ist hier oben unter dem Suchfeld der Hinweis "Moderater SafeSearch ist aktiviert" eingeblendet. Diesen Hinweis gibt es erst nach Ausführen einer Suche, nicht unter dem Suchfeld auf der Google-Startseite.
Google-Einstellungen. Unten gibt es einen Bereich namens "SafeSearchFilter". Dort gibt es die drei Optionen "Strikte Filterung", "Moderate Filterung" und "Keine Filterung".
Google informiert: "Bilder, deren Anzeige aus rechtlichen Gründen (insbesondere aus Gründen des Jugendschutzes) nicht zulässig ist, werden Ihnen nicht angezeigt."
Nach Ausschalten des Filters, werden beim Stichwort "porno" rund 2,5 Millionen Bilder gefunden (mit Filter 1,1 Millionen). Die Bilder wurden hier natürlich wie überall in diesem Report "verwischt". Konkret ist es nach Deaktivierung der Filterung allerdings ziemlich aus und vorbei mit "anständig", Google liefert "volles Programm".
Auch bei der Video-Suche wird es nach Ausschalten des Filters schmutzig: Google findet 385.000 Porno-Clips.
Die meisten von Google-Video gefunden Porno-Clip-Links führen zu Webseiten die sehr dubios sind. Die fordern beispielsweise auf, dass ein bestimmter "Player" oder eine spezielle "HD-Flash-Version" zum Abspielen installiert werden muss. Und gleichzeitig versuchen zig Seiten auch gleich noch direkt per Schadcode einen Trojaner ins System zu schaufeln (siehe Virenwächter-Alarmdialog im Bild).
Bereits eine Suche nach dem Stichwort "busen" lehnt Bing.de ab. Kommentar: "Der Suchbegriff busen führt möglicherweise zu sexuell eindeutigen Inhalten. Ändern Sie Ihre Suchbegriffe, um Ergebnisse zu erhalten."
Bilder-Suche nach "busen". Hier liefert Bing die abgewandelte Formulierung "Die Suche busen kann jugendgefährdenden Inhalt zurückgeben. Ändern Sie Ihre Suchbegriffe, um Ergebnisse zu erhalten."
bing.de Einstellungen-Seite: Gewünschte Sprache, gewünschte Anzahl Ergebnisse pro Seite, gewünschte Suchsprache. Das wars. Mehr lässt sich bei bing.de nicht einstellen, es existiert kein "Filtermechanismus", der sich individuell einrichten lässt.
Bing.de. Oben rechts auf der Starteite gibt es ein paar Optionen-Links. Dort steht im Fall von Bing.de unter anderem Deutschland.
Bing.de, Landesauswahl: hier wird "USA - Englisch" gewählt.
Bing.de im "USA-Modus". Im Menü "Extras" oben rechts wird der Link "Preferences" (Einstellungen) angeboten.
Im USA-Modus bietet bing.de auf der Einstellungs-Seite einen neuen Abschnitt namens "SafeSearch", der in der "deutschen Variante" nicht vorhanden ist. Hier lässt sich das Filterverhalten von Bing einstellen. Bei der obersten Option (Strict) wirft Bing jegliche Sexinhalte raus. Das scheint bei der "deutschen Variante" die Standardeinstellung zu sein. Wird die unterste Option "Off" aktiviert, gibt es keinen Filter mehr, der "Porno-Modus" von Bing wird aktiviert. Anschließend wird oben rechts "Save settings" geklickt um die neue Einstellung zu speichern.
Bing-Video-Suche im "Porno-Modus". Eine Suche nach "porno" liefert 8,3 Millionen Videoclips.
Links in der Optionen-Spalte lässt sich einstellen, dass beispielsweise nur hochauflösende Videos mit mehr als 20 Minuten Länge (also vermutlich ganze Filme) gesucht werden.
Bing-Bildersuche nach Stichwort "fuck". Das bringt 2,6 Millionen Bilder.
Per Maus-Drüberfahren liefert Bing Informationen zum Bild. Das Beispiel hier zeigt nebenbei auch, dass Microsoft wirklich auf jegliches Filtern verzichtet. Das Bild trägt die Überschrift "schreit qualvoll während brutalem ficken".
Stand Juli 2009: Youporn hat weltweit täglich über 3 Millionen Besucher, in Deutschland rund 300.000.
Google-Bilder-Fundergebnisse bei Suche nach "porno". Es werden rund 1,1 Millionen Bilder gefunden. Egal wie weit man "blättert", pornografische Bilder werden keine gefunden. Zwar gibt es durchaus Bilder mit Bezug zum Stichwort, aber halt nicht das, was man sich unter einem Porno-Bild eigentlich vorstellt. Auch eine Video-Suche nach "porno" liefert wie die Bilder-Suche nur harmloses Zeugs.
Auf der Bilder-Fundseite ist hier oben unter dem Suchfeld der Hinweis "Moderater SafeSearch ist aktiviert" eingeblendet. Diesen Hinweis gibt es erst nach Ausführen einer Suche, nicht unter dem Suchfeld auf der Google-Startseite.
Google-Einstellungen. Unten gibt es einen Bereich namens "SafeSearchFilter". Dort gibt es die drei Optionen "Strikte Filterung", "Moderate Filterung" und "Keine Filterung".
Google informiert: "Bilder, deren Anzeige aus rechtlichen Gründen (insbesondere aus Gründen des Jugendschutzes) nicht zulässig ist, werden Ihnen nicht angezeigt."
Nach Ausschalten des Filters, werden beim Stichwort "porno" rund 2,5 Millionen Bilder gefunden (mit Filter 1,1 Millionen). Die Bilder wurden hier natürlich wie überall in diesem Report "verwischt". Konkret ist es nach Deaktivierung der Filterung allerdings ziemlich aus und vorbei mit "anständig", Google liefert "volles Programm".
Auch bei der Video-Suche wird es nach Ausschalten des Filters schmutzig: Google findet 385.000 Porno-Clips.
Die meisten von Google-Video gefunden Porno-Clip-Links führen zu Webseiten die sehr dubios sind. Die fordern beispielsweise auf, dass ein bestimmter "Player" oder eine spezielle "HD-Flash-Version" zum Abspielen installiert werden muss. Und gleichzeitig versuchen zig Seiten auch gleich noch direkt per Schadcode einen Trojaner ins System zu schaufeln (siehe Virenwächter-Alarmdialog im Bild).
Bereits eine Suche nach dem Stichwort "busen" lehnt Bing.de ab. Kommentar: "Der Suchbegriff busen führt möglicherweise zu sexuell eindeutigen Inhalten. Ändern Sie Ihre Suchbegriffe, um Ergebnisse zu erhalten."
Bilder-Suche nach "busen". Hier liefert Bing die abgewandelte Formulierung "Die Suche busen kann jugendgefährdenden Inhalt zurückgeben. Ändern Sie Ihre Suchbegriffe, um Ergebnisse zu erhalten."
bing.de Einstellungen-Seite: Gewünschte Sprache, gewünschte Anzahl Ergebnisse pro Seite, gewünschte Suchsprache. Das wars. Mehr lässt sich bei bing.de nicht einstellen, es existiert kein "Filtermechanismus", der sich individuell einrichten lässt.
Bing.de. Oben rechts auf der Starteite gibt es ein paar Optionen-Links. Dort steht im Fall von Bing.de unter anderem Deutschland.
Bing.de, Landesauswahl: hier wird "USA - Englisch" gewählt.
Bing.de im "USA-Modus". Im Menü "Extras" oben rechts wird der Link "Preferences" (Einstellungen) angeboten.
Im USA-Modus bietet bing.de auf der Einstellungs-Seite einen neuen Abschnitt namens "SafeSearch", der in der "deutschen Variante" nicht vorhanden ist. Hier lässt sich das Filterverhalten von Bing einstellen. Bei der obersten Option (Strict) wirft Bing jegliche Sexinhalte raus. Das scheint bei der "deutschen Variante" die Standardeinstellung zu sein. Wird die unterste Option "Off" aktiviert, gibt es keinen Filter mehr, der "Porno-Modus" von Bing wird aktiviert. Anschließend wird oben rechts "Save settings" geklickt um die neue Einstellung zu speichern.
Bing-Video-Suche im "Porno-Modus". Eine Suche nach "porno" liefert 8,3 Millionen Videoclips.
Links in der Optionen-Spalte lässt sich einstellen, dass beispielsweise nur hochauflösende Videos mit mehr als 20 Minuten Länge (also vermutlich ganze Filme) gesucht werden.
Bing-Bildersuche nach Stichwort "fuck". Das bringt 2,6 Millionen Bilder.
Per Maus-Drüberfahren liefert Bing Informationen zum Bild. Das Beispiel hier zeigt nebenbei auch, dass Microsoft wirklich auf jegliches Filtern verzichtet. Das Bild trägt die Überschrift "schreit qualvoll während brutalem ficken".
Stand Juli 2009: Youporn hat weltweit täglich über 3 Millionen Besucher, in Deutschland rund 300.000.
Google-Bilder-Fundergebnisse bei Suche nach "porno". Es werden rund 1,1 Millionen Bilder gefunden. Egal wie weit man "blättert", pornografische Bilder werden keine gefunden. Zwar gibt es durchaus Bilder mit Bezug zum Stichwort, aber halt nicht das, was man sich unter einem Porno-Bild eigentlich vorstellt. Auch eine Video-Suche nach "porno" liefert wie die Bilder-Suche nur harmloses Zeugs.
Auf der Bilder-Fundseite ist hier oben unter dem Suchfeld der Hinweis "Moderater SafeSearch ist aktiviert" eingeblendet. Diesen Hinweis gibt es erst nach Ausführen einer Suche, nicht unter dem Suchfeld auf der Google-Startseite.
Google-Einstellungen. Unten gibt es einen Bereich namens "SafeSearchFilter". Dort gibt es die drei Optionen "Strikte Filterung", "Moderate Filterung" und "Keine Filterung".
Google informiert: "Bilder, deren Anzeige aus rechtlichen Gründen (insbesondere aus Gründen des Jugendschutzes) nicht zulässig ist, werden Ihnen nicht angezeigt."
Nach Ausschalten des Filters, werden beim Stichwort "porno" rund 2,5 Millionen Bilder gefunden (mit Filter 1,1 Millionen). Die Bilder wurden hier natürlich wie überall in diesem Report "verwischt". Konkret ist es nach Deaktivierung der Filterung allerdings ziemlich aus und vorbei mit "anständig", Google liefert "volles Programm".
Auch bei der Video-Suche wird es nach Ausschalten des Filters schmutzig: Google findet 385.000 Porno-Clips.
Die meisten von Google-Video gefunden Porno-Clip-Links führen zu Webseiten die sehr dubios sind. Die fordern beispielsweise auf, dass ein bestimmter "Player" oder eine spezielle "HD-Flash-Version" zum Abspielen installiert werden muss. Und gleichzeitig versuchen zig Seiten auch gleich noch direkt per Schadcode einen Trojaner ins System zu schaufeln (siehe Virenwächter-Alarmdialog im Bild).
Bereits eine Suche nach dem Stichwort "busen" lehnt Bing.de ab. Kommentar: "Der Suchbegriff busen führt möglicherweise zu sexuell eindeutigen Inhalten. Ändern Sie Ihre Suchbegriffe, um Ergebnisse zu erhalten."
Bilder-Suche nach "busen". Hier liefert Bing die abgewandelte Formulierung "Die Suche busen kann jugendgefährdenden Inhalt zurückgeben. Ändern Sie Ihre Suchbegriffe, um Ergebnisse zu erhalten."
bing.de Einstellungen-Seite: Gewünschte Sprache, gewünschte Anzahl Ergebnisse pro Seite, gewünschte Suchsprache. Das wars. Mehr lässt sich bei bing.de nicht einstellen, es existiert kein "Filtermechanismus", der sich individuell einrichten lässt.
Bing.de. Oben rechts auf der Starteite gibt es ein paar Optionen-Links. Dort steht im Fall von Bing.de unter anderem Deutschland.
Bing.de, Landesauswahl: hier wird "USA - Englisch" gewählt.
Bing.de im "USA-Modus". Im Menü "Extras" oben rechts wird der Link "Preferences" (Einstellungen) angeboten.
Im USA-Modus bietet bing.de auf der Einstellungs-Seite einen neuen Abschnitt namens "SafeSearch", der in der "deutschen Variante" nicht vorhanden ist. Hier lässt sich das Filterverhalten von Bing einstellen. Bei der obersten Option (Strict) wirft Bing jegliche Sexinhalte raus. Das scheint bei der "deutschen Variante" die Standardeinstellung zu sein. Wird die unterste Option "Off" aktiviert, gibt es keinen Filter mehr, der "Porno-Modus" von Bing wird aktiviert. Anschließend wird oben rechts "Save settings" geklickt um die neue Einstellung zu speichern.
Bing-Video-Suche im "Porno-Modus". Eine Suche nach "porno" liefert 8,3 Millionen Videoclips.
Links in der Optionen-Spalte lässt sich einstellen, dass beispielsweise nur hochauflösende Videos mit mehr als 20 Minuten Länge (also vermutlich ganze Filme) gesucht werden.
Bing-Bildersuche nach Stichwort "fuck". Das bringt 2,6 Millionen Bilder.
Per Maus-Drüberfahren liefert Bing Informationen zum Bild. Das Beispiel hier zeigt nebenbei auch, dass Microsoft wirklich auf jegliches Filtern verzichtet. Das Bild trägt die Überschrift "schreit qualvoll während brutalem ficken".
Stand Juli 2009: Youporn hat weltweit täglich über 3 Millionen Besucher, in Deutschland rund 300.000.
Google-Bilder-Fundergebnisse bei Suche nach "porno". Es werden rund 1,1 Millionen Bilder gefunden. Egal wie weit man "blättert", pornografische Bilder werden keine gefunden. Zwar gibt es durchaus Bilder mit Bezug zum Stichwort, aber halt nicht das, was man sich unter einem Porno-Bild eigentlich vorstellt. Auch eine Video-Suche nach "porno" liefert wie die Bilder-Suche nur harmloses Zeugs.
Auf der Bilder-Fundseite ist hier oben unter dem Suchfeld der Hinweis "Moderater SafeSearch ist aktiviert" eingeblendet. Diesen Hinweis gibt es erst nach Ausführen einer Suche, nicht unter dem Suchfeld auf der Google-Startseite.
Google-Einstellungen. Unten gibt es einen Bereich namens "SafeSearchFilter". Dort gibt es die drei Optionen "Strikte Filterung", "Moderate Filterung" und "Keine Filterung".
Google informiert: "Bilder, deren Anzeige aus rechtlichen Gründen (insbesondere aus Gründen des Jugendschutzes) nicht zulässig ist, werden Ihnen nicht angezeigt."
Nach Ausschalten des Filters, werden beim Stichwort "porno" rund 2,5 Millionen Bilder gefunden (mit Filter 1,1 Millionen). Die Bilder wurden hier natürlich wie überall in diesem Report "verwischt". Konkret ist es nach Deaktivierung der Filterung allerdings ziemlich aus und vorbei mit "anständig", Google liefert "volles Programm".
Auch bei der Video-Suche wird es nach Ausschalten des Filters schmutzig: Google findet 385.000 Porno-Clips.
Die meisten von Google-Video gefunden Porno-Clip-Links führen zu Webseiten die sehr dubios sind. Die fordern beispielsweise auf, dass ein bestimmter "Player" oder eine spezielle "HD-Flash-Version" zum Abspielen installiert werden muss. Und gleichzeitig versuchen zig Seiten auch gleich noch direkt per Schadcode einen Trojaner ins System zu schaufeln (siehe Virenwächter-Alarmdialog im Bild).
Bereits eine Suche nach dem Stichwort "busen" lehnt Bing.de ab. Kommentar: "Der Suchbegriff busen führt möglicherweise zu sexuell eindeutigen Inhalten. Ändern Sie Ihre Suchbegriffe, um Ergebnisse zu erhalten."
Bilder-Suche nach "busen". Hier liefert Bing die abgewandelte Formulierung "Die Suche busen kann jugendgefährdenden Inhalt zurückgeben. Ändern Sie Ihre Suchbegriffe, um Ergebnisse zu erhalten."
bing.de Einstellungen-Seite: Gewünschte Sprache, gewünschte Anzahl Ergebnisse pro Seite, gewünschte Suchsprache. Das wars. Mehr lässt sich bei bing.de nicht einstellen, es existiert kein "Filtermechanismus", der sich individuell einrichten lässt.
Bing.de. Oben rechts auf der Starteite gibt es ein paar Optionen-Links. Dort steht im Fall von Bing.de unter anderem Deutschland.
Bing.de, Landesauswahl: hier wird "USA - Englisch" gewählt.
Bing.de im "USA-Modus". Im Menü "Extras" oben rechts wird der Link "Preferences" (Einstellungen) angeboten.
Im USA-Modus bietet bing.de auf der Einstellungs-Seite einen neuen Abschnitt namens "SafeSearch", der in der "deutschen Variante" nicht vorhanden ist. Hier lässt sich das Filterverhalten von Bing einstellen. Bei der obersten Option (Strict) wirft Bing jegliche Sexinhalte raus. Das scheint bei der "deutschen Variante" die Standardeinstellung zu sein. Wird die unterste Option "Off" aktiviert, gibt es keinen Filter mehr, der "Porno-Modus" von Bing wird aktiviert. Anschließend wird oben rechts "Save settings" geklickt um die neue Einstellung zu speichern.
Bing-Video-Suche im "Porno-Modus". Eine Suche nach "porno" liefert 8,3 Millionen Videoclips.
Links in der Optionen-Spalte lässt sich einstellen, dass beispielsweise nur hochauflösende Videos mit mehr als 20 Minuten Länge (also vermutlich ganze Filme) gesucht werden.
Bing-Bildersuche nach Stichwort "fuck". Das bringt 2,6 Millionen Bilder.
Per Maus-Drüberfahren liefert Bing Informationen zum Bild. Das Beispiel hier zeigt nebenbei auch, dass Microsoft wirklich auf jegliches Filtern verzichtet. Das Bild trägt die Überschrift "schreit qualvoll während brutalem ficken".

Kommentare zu diesem Artikel (2)

winnigorny1
Hihi, diese Pharisäer! Am schönsten ist immer noch Google. Dort habe ich seit Jahren eine AdWords-Anzeige laufen. Nach einem Jahr Dauerbetrieb (immer an erster Stelle) tauchte der Link zu meiner Seite plötzlich nicht mehr auf. - Auch nicht in der normalen, nicht "gesponserten" Suchliste. Auf meine Frage, was das den wäre, bekam ich vom AdWords Team die Antwort: "Ihre Seite wurde wegen dediziert sexueller Inhalte gesperrt!". Das war ja wohl der Knaller. Auf der Startseite ist eine selbst entworfene Comic-Figur zu sehen, die ich "Petra Pan" getauft habe. - Noch nie empfand das jemand als pornografisch. - Nur eben die Ami-Firma Google mit ihrer amerikanischen "Nippel-Manie". Nachdem ich der Petra Pan einen schwarzen Balken mit der Aufschrift "Censored by Google" über den Busen gelegt habe, ist meine Seite bei Google wieder online gewesen. - Die sind offensichtlich stolz darauf, zu zensieren. Wer die Petra bewundern möchte kann sie hier betrachten - leider nur "censored": http://bumerang-projekt.levinpfeiffer.com/
schimi3
Das ist ja ein Super-Hammer! ;-> Speziell, wenn man in Österreich ist, hier konnte ich die Standardbeschränkung gleich direkt in deutscher Sprache ausschalten. (Die Trefferanzahl deckt sich ziemlich genau mit den genannten Zahlen und Suchbegriffen, dürfte also funzen.) Scheinbar wurden da wirklich die länderspezifischen Gesetze berücksichtigt, was bin ich für ein Glückspilz, dass ich da nicht mal mogeln muß!. Natürlich ertappte mich meine Lebensgefährtin beim "Testen", doch hatte ich dank des "nickles-Artikels" in weiterem browser-Fenster ja eine plausible Begründung dieser Aktivität, zumal ihr "nickles" ein Begriff ist (Rg. der Abonnementverlängerung kam freitags, überweise ich rechtzeitig, grins) Doch bin ich von bing eigentlich positiv überrascht: Videos zB. sind um Häuser besser und schneller da, die rascheste Voransicht kann ich bestätigen, auch bei nicht schlüpfrigen Suchthemen. Ich gab ein: "Jaques Tati", ein franz. Filmschauspieler... Völlig baff war ich dann von den maps, man kann die Hausansichten ungeahnt zoomen und drehen (Vor, Seiten und Rückseite, 90Grad-Winkel). Nur die Option "Ansicht auf Augenhöhe" funzt praktisch nicht (google street-view mäßig), soll meiner Meinung auch bei der Option bleiben, zumal das Material ja eh nicht topaktuell ist. Tipp für gebundene, aber appetitholende nickles-Nutzer: den nickles-Artikel in eigenem Fenster geöffnet lassen zur raschen Rechtfertigung des "Suchmaschinenvergleiches"... Nette Grüsse aus Ösiland! schimi3 ;->>> :-)))

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