Sicherer im Netz - Seite 2

Konfiguration

Konfiguration
Über das Kontextmenü eines Programms lässt sich die Einstellung Connection Details einstellen. Diese Ansicht zeigt alle aktiven Verbindungen ins Internet. Wie man sieht, kann ein Programm leicht mehrere Verbindungen gleichzeitig unterhalten. Im Einzelnen wird für jede Verbindung das Transport-Protokoll (näheres siehe hier), der Status, der lokale und der remote Port sowie die beiden IP-Adressen der Verbindungspartner angezeigt. Process ist einfach eine fortlaufende Nummer zur Unterscheidung der einzelnen Anwendungen.



Die Connection Details liefern Informationen über alle aktiven Verbindungen.

Über Ports steht schon einiges im TCP/IP-Artikel. Sie stellen zusammen mit der IP-Adresse die Endpunkte einer Verbindung dar. Die 65 536 Ports sind eingeteilt in die Wellknown Ports (0 bis 1023) und den Rest (1024 – 65535), der vom Betriebssystem nach Bedarf benutzt wird. Ports identifizieren Dienste, zum Beispiel läuft ein Web-Server normalerweise immer auf Port 80, ein FTP-Server immer auf Port 21 und so weiter. Die Firewall zeigt den Zustand der Verbindungen an: CONN zeigt eine aktive Verbindung an, der Port ist offen. LISTEN bedeutet, das Programm (Dienst) ist bereit eine Verbindung herstellen. Es bietet eine Server-Tätigkeit an. In unserem Fall ist das der Jana-Server, der seine Dienste im Internet anbietet.

L Port und R Port zeigen den lokalen und den remote Port an. Wie man am Beispiel sieht, ist Outlook mit dem remote Port 110 verbunden. 110 ist für POP3 reserviert, mit dem ja bekanntlich E-Mail abgeholt wird. Die lokalen Ports liegen aber jenseits der 1023, sie können nahezu beliebig gewählt werden und dürfen natürlich nicht gerade in Benutzung sein. Schließlich werden noch die IP-Adressen der Verbindungen angezeigt, vom lokalen Host (links) zum remote Host (rechts).
Über das Kontextmenü kann jede Anwendung schnell in einen der drei Zustände gebracht werden: Allow, Ask oder Block.

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