Netbooks, Notebooks und Tablets

KNOWHOW: Notebook BIOS-Setup - Spezialitäten durchleuchtet

Natürlich hat ein Notebook wie jeder PC ein BIOS. Und darin gibt es auch fast alle bekannten Informationen und Optionen. Allerdings gibt es auch diverse Spezialitäten, die bei Desktop-PCs nicht üblich sind. Das liegt einerseits am ausgefeilten Powermanagement und zudem an den hohen Sicherheitsanforderungen bei Business-Notebooks.

Der wichtigste Tipp zum BIOS von Laptops ist: reingehen, alle vorhandenen Optionen durchgucken! Generell gibt es die gleichen Einstellungen, wie man sie auch vom BIOS-Setup eines Desktop-PCs her kennt und entsprechend die gleichen "Tuning-Tricks". Natürlich sollte man alles abschalten was nicht benötigt wird um Resourcen zu sparen und natürlich sollten alle CPU-Kerne aktiviert sein. Knifflig ist das mit den Energieoptionen.

Grundsätzlich lässt sich das Powermanagement über das Betriebssystem einstellen, die Optionen im BIOS haben aber Vorrang. Ein typischer Fall: Bluetooth. Dieser Funkverbindungs-Standard kostet permanent Energie wenn aktiviert und kann recht ordentlich am Akku saugen. Wer ein Notebook mit Bluetooth hat und kein Bluetooth braucht, der schaltet es am besten direkt im BIOS aus.

Weiter finden sich im Notebook-BIOS fast immer sehr spezielle Optionen, die es bei einem Desktop-PC nicht gibt. Ein simples Beispiel:

Die BIOS-Option "Boot Display Device" bestimmt, welcher Bildschirm beim Hochfahren des Systems der bevorzugte ist. Das ist wichtig, da an einem Notebook auch externe Bildschirme angeschlossen werden können.

Wer nicht weiß, dass sich so was im BIOS einstellen lässt, der hat natürlich schnell ein Problem.

Im Fall von IBM-/Lenovo-Business-Modellen finden sich zudem noch zig weitere Optionen/Funktionen für Systemwiederherstellung, Diagnose und Sicherheitseinstellungen…

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