Sound und Video digital - MP3 und Co

KNOWHOW: Die MPEG4-Generation - DivX, Xvid und Co

Diskussionen sind zwecklos. Wenn Videos im Internet transportiert werden, dann kommen sie dominierend entweder im DivX oder XVid MPEG4-Format. Beide Videocodecs sind kostenlos und werden unermüdlich weiterentwickelt. Dieser Beitrag sagt, was bei den beiden Kollegen Sache ist.

DivX und XVid bieten bei richtigem Einsatz sagenhafte Bildqualität, die selbst bei hoher Kompression inzwischen DVD-Niveau erreicht.

Eines vorab: Die einen schwören auf DivX, die anderen auf XVid. DivX hat in den vergangenen Jahren viele zu sehr verwirrt. Erst war es kostenlos, dann mit Spyware versaut, dann wieder kostenlos. XVid indessen ist von Anfang an quasi Open Source, kostenlos.

Technisch basieren beide Codecs auf MPEG4 (wie ALLE modernen Videocodecs, von wem auch immer) und sie sehr kompatibel zu einander. Ein Ding das DivX abspielen kann, frisst auch Xvid und umgekehrt.

Seit der Version 6 bietet DivX ein eigenes Containerformat. Damit sind interaktive Menüs wie bei DVDs möglich.

Qualitativ ist es nicht mehr möglich, einen der beiden als besser zu beurteilen. Es kommt halt drauf an, wie viel Rechenzeit man den Codecs beim Anfertigen der Videos lässt. Vom "Draufmachen, sofort anwenden"-Gesichtspunkt her, hat DivX seit Jahren die Nase vorn. Die DivX-Einstelldialoge sind leicht kapierbar, die Installation von DivX ist null Problem. XVid ist da etwas fickriger, mehr eine Freak-Sache.

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