Das erste Beta - Seite 2

Installation

Das Testsystem
Als Test-PC für die Personal-Variante haben wir ein älteres Celeron-400-System mit 192 MByte Arbeitsspeicher und 6 GByte IDE-Festplatte eingesetzt. Als Grafikkarte kommt eine ebenfalls schon ältere 2D-Beschleunigerkarte von Ati zum Einsatz: die 3D Rage IIC AGP. Die Soundkarte ist die Solo1 PCI von ESS Technologies und als Netzwerkkarte haben wir die PnP-Karte Intel EtherExpress Pro 10 ausprobiert. Dieses System ist heute keine 1000 Mark mehr wert, arbeitet aber noch flott unter Windows 2000 Professional - unter Whistler Personal ist es wegen des Beta-Codes etwas langsamer, wovon wir uns überzeugt haben.

Installation
Die Installation der Personal Edition sieht zwar anders aus als die der Vorab-Version, verläuft aber im Wesentlichen genau so, dass heisst wie die von Windows 2000 Professional. Nachdem Whistler Grafik-, Sound- und Netzwerkkarte einwandfrei konfiguriert hat, wird das System für ein oder Mehr-Benutzerbetrieb eingerichtet. Wird Whistler von mehreren Benutzern eingesetzt, sind lediglich die Benutzernamen anzugeben. Diese erscheinen dann auf dem Anmeldebildschirm. Das hat Ähnlichkeit mit dem Family-Logon von Windows 98, das bei der Anmeldung ebenfalls eine Liste der Benutzer anzeigt.


Jeder Anwender muss sich bei Whistler anmelden – das Anlegen neuer User ist nicht mehr so einfach wie bei den Vorgänger-Versionen möglich.

Ein Wegklicken des Anmeldebildschirm mit der Escpape-Taste ist nicht mehr möglich, man muss sich also am System anmelden. Ausser den gerade angemeldeten Benutzern zeigt Whistler auch die Anzahl gerade laufender Programme jedes Benutzers an.

Keine Domänenanmeldung möglich
Ein wesentlicher Unterschied der Personal-Editon zur Pro ist die Unfähigkeit, an einer Domäne teilzunehmen. Damit entfallen weitreichende Verwaltungsmöglichkeiten. Versucht man es, was merkwürdigerweise möglich ist, erscheint folgende Fehlermeldung:


Die Personal-Edition von Whistler kann nicht in einer Domäne aufgenommen werden.



Das ist ein ziemlich klarer Hinweis darauf, dass dieses Feature auch in Zukunft fehlen wird. Da bleibt dann nur noch die Arbeitsgruppe übrig. Als Standard-Arbeitsgruppe wird - wie schon von SE bekannt - Mshome eingetragen. Diesen Namen empfiehlt Microsoft für das Internet Connection Sharing, das auch in Whistler Personal enthalten ist. Jeder andere ist aber genau so gut.

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