Öffentliche Dienste auf fremden Rechnern - Seite 2

HTTP is Key

Eine Verbindungsart kann aber praktisch unter keinen Umständen vom Administrator abgekappt werden, und das sind http Verbindungen über Port 80. Das ist genau das was sich die Webservices zu Nutzen machen.

Dabei wird die Anfrage auf dem Client in XML umgewandelt. Die XML Daten beschreiben welcher Dienst angefragt werden soll und wie die Parameter der zum Dienst gehörenden Funktion aussehen (also deren Typ, deren Anzahl und deren Werte). Diese Daten werden dann per http an den Server übertragen auf dem der Dienst läuft.

Der Dienst nimmt dann die Anfrage an, dekodiert die XML Daten und führt seine Arbeit aus. Daraus resultieren dann auch irgend welche Daten. Der Server nimmt dann diese Daten und verpackt sie ebenfalls in XML. Dieses XML wird dann dem Client – erneut per http – übermittelt. Dort werden dann die XML Daten ausgelesen und der Client hat seine Antwort.

Lizenz zum Suchen
Google bietet seit einiger Zeit nicht nur die Webseite zum suchen an: Sie können über WebServices den Google Suchmotor sowie einige andere Google Funktionen auch programmatisch verwenden. Dafür gibt es momentan eine recht einfache Lizenzpolitik: Sie benötigen eine gültige Lizenz und können damit bis zu 1000 Anfragen pro Tag durchführen.

Diese Lizenz ist für den eigenen Gebrauch momentan kostenlos und kann auf Googles Webseite angefordert werden. Dort gibt es auch noch zusätzliche Informationen über den WebService und was er alles kann.

Um die Lizenz zu erhalten gehen Sie auf Googles Webserver unter

http://www.google.com/apis

Dort finden Sie drei Schritte die Sie nach und nach durchführen können. Der erste Schritt ist optional – Ob Sie das Entwickler-Kit herunterladen oder nicht spielt keine Rolle, denn alle Informationen die Sie für die Arbeit mit dem Dienst innerhalb von Visual Studio brauchen besorgt sich das Visual Studio automatisch.

Der zweite Schritt ist aber nicht optional und dem sollten Sie nun folgen. Dazu müssen Sie einen Google Account anlegen. Dazu müssen Sie im Wesentlichen eine eMail-Adresse angeben. An diese Adresse sendet Google dann prompt den Lizenz-Schlüssel und dieser Schlüssel ist einfach nur ein kurzer String.

Im Programm geben Sie diesen String dann in der dafür vorgesehenen Textbox an – und schon kann die Suche losgehen.

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