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Firefox als Standard-Browser für I2P klarmachen

Vorab: es kann natürlich jeder beliebige Browser für I2P verwendet werden. Im Folgenden geht es nur Beispielhaft um Firefox.

Zuerst sollte Firefox so eingestellt werden, dass er als Standard-Browser im System läuft.

Das geht so:

Firefox-Menü: "Extras"-"Einstellungen". Unten findet sich im Abschnitt "Systemeinstellungen" eine Taste namens "Jetzt überprüfen". Die bringt einen Dialog der mitteilt, ob Firefox aktuell als Standard-Browser fungiert und bietet falls nicht die Option an, dies einzustellen.

Bei jedem Internet-Browser lässt sich einstellen, WIE er sich mit dem Internet verbindet. Und jeder Browser ist hier typischerweise auf Verbindung zum "normalen" Internet voreingestellt. Um das "I2P-Internet" zu verwenden, muss der Browser umkonfiguriert werden. Im Fall von Firefox geht das so:

Firefox-Menü: "Extras"-"Einstellungen", Dialogseite "Erweitert", dann Dialogseite "Netzwerk" und dort im Bereich "Verbindungen" Taste "Einstellungen". Das bringt den Dialog "Verbindungs-Einstellungen" (rechts im Bild). Standardmäßig ist typischerweise "Direkte Verbindung zum Internet" voreingestellt.

Um Firefox so einzustellen, dass er über den IP2-Software-Router umgeleitet wird, sind folgende Änderungen nötig:

Zuerst wird die Option "Manuelle Proxy-Konfiguration" gewählt (linker Pfeil). Als HTTP-Proxy wird "localhost" eingetippt (mittlerer Pfeil). Bei Port wird "4444" eingetragen (rechter Pfeil).

Per Druck auf die "OK"-Taste des Dialogs ist die Umstellung auf I2P durchgezogen. Um zurück auf "normales" Internet zu schalten, geht man einfach zurück in diesen Einstellungsdialog und wählt die Standardvoreinstellung "Direkte Verbindung zum Internet".

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