Sound und Video digital - Seite 4

Filme aus dem Internet absaugen - die Grund-Methoden

Methode

Tipp

1. Browser-Cache

Eventuell muss man gar nichts Spezielles tun um an Videos ranzukommen, weil sie beim Angucken automatisch im Cache des Internet-Browsers landen. Die Videos müssen nur dort rauskopiert werden. Diese Methode klappt zwar immer seltener, aber manchmal immer noch.

2. Video-Livestream abgreifen

Wenn ein Video live übers Internet empfangen wird, dann kommen die Daten über die Internetleitung rein in den PC und wandern dort in den Browser-Videoplayer, der sie wiedergibt.

Dieser Browser-Videoplayer kann in der Regel nur live empfangen, aber die Videos nicht speichern. Auch lassen sich Werbe-Unterbrechungen nicht wegspulen beziehungsweise überspringen.

Um Live-Streams speichern zu können, müssen sie "abgefangen" werden, bevor sie den Videoplayer erreichen. Zum Abfangen muss ein Tool reingehängt werden. Ein Experte ist hier der kostenlose VLC-Player - der kann viele Streams empfangen und auch speichern (aber nicht alle).

Je nach Art eines Livestreams, klappt mal das eine, mal das andere Tool. Manche Tools sind kostenlos, die besseren sind kommerzielles Zeugs und recht teuer (beispielsweise der WM Recoder von http://www.wmrecorder.com der rund 50 Dollar kostet). Leider gibt es keine Garantie, wie lange so ein Tool funktioniert, da die Livestream-Anbieter ihre Methoden oft ändern.

Methode 2 ist die "beste" - wenn es klappt. Die Nachteile: die Videos liegen danach in dem Videoformat vor, in dem sie auch ausgestrahlt wurden. Und das sind meist exotische Formate die sich zwar am PC, aber nicht mit einem DVD-Player abspielen lassen - man muss sie erst zeitraubend umkonvertieren.

3. Vom Bildschirm abfilmen

Bei Methode 3 wird direkt vom PC-Bildschirm "abgefilmt". Generell lässt sich damit alles abfilmen, was am PC-Monitor zu sehen ist - das kann ein Bildschirmbereich oder der komplette Bildschirm sein. Auch solche Tools gibt es viele als kostenlose Lösungen. Das Abfilmen vom Bildschirm bedeutet zwangsläufig Qualitätsverlust und kostet Rechenzeit.

Dafür ist diese Methode universell und klappt immer. Abgefilmte Bildschirmbereiche können live in ein gängiges Zielformat wie MPEG4 DivX/XVid oder MPEG 1/2 konvertiert werden.

Ist nur ein alter lahmer Rechner vorhanden, dann gibt es einen Trick: eine alte TV-Karte als "Koprozessor" verwenden. Das ist in diesem Beitrag beschrieben:

"Power-Videorecorder zum Nulltarif - Kopierschutz goodbye" (http://www.nickles.de/c/s/30-0054-496-1.htm).

Im Fall eines modernen Rechners ab ca 2 GHz, kann direkt per "Software" vom Bildschirm abgefilmt werden. Hier gibt es je nach Tool allerdings erhebliche Qualitätsunterschiede.

Die billigste, beste und flexibelste Lösung ist die altbewährte Freeware Virtualdub. Wie es mit Virtualdub gemacht wird, erklärt ein eigener Beitrag dieses Schwerpunkts.

Um es kurz zu machen: die Methoden 1 und 2, also den Videostream mit einem Tool abgreifen oder direkt aus dem Browser-Cache rausholen, sind die qualitativ besten Methoden. Dabei kriegt man die gesendete Qualität 1:1 gespeichert, hat also eine 1:1 Kopie des empfangenen Originals.

Typischerweise hat man dann allerdings eine Videodatei im Adobe Flash Format, im Realmedia rm-Format, im Microsoft WMV-Format oder eine in Apple Quicktime. Das sind alles recht "kotzige" Formate, die kein DVD-Player beherrscht - sie müssen in ein Format wie MPEG4/MPEG2 umgerechnet werden.

Und dabei geht die Originalqualität natürlich wiederum flöten. Weiterer Nachteil der "Abgreif"-Tools: die kostenlosen können meist nur manche Formate (beziehungsweise Videoportale abgreifen) und auch bei den kommerziellen Tools ist es oft ein Gefrickel bis es klappt. Zudem kann es passieren, dass ein Videoportal seinen Stream modifiziert und ein teuer gekauftes Tool dann ein (wiederum zu bezahlendes) Update braucht damit es wieder klappt.

Methode 2, das Abfilmen vom Bildschirm hat den genialen Vorteil, dass sie schlichtweg immer funktioniert. Wer diese Methode beherscht kann ALLES abgreifen, egal von welchem Videoportal es kommt. Das Problem bei Methode 2 ist, dass sie eine gewisse Portion Rechenleistung braucht. Die ist inzwischen allerdings kein echtes Problem mehr: ein Prozessor mit 2-3 GHz ist seit Jahren billige "Massenware".

Auch sind kostenlose Videocodecs wie MPEG4 (Xvid und Co) inzwischen enorm mächtig geworden, nehmen in hervorragender Qualität auf, ohne dass man lang rumtricksen muss.

Zum Thema Qualität beim Abfilmen vom Bildschirm: wenn man es RICHTIG macht, dann kommt dabei eine Qualität raus, die sich vom Original praktisch nicht unterscheidet - da muss man schon ein Qualitätsfanatiker sein und mit dem Mikroskop ran um vielleicht Unterschiede zu erkennen. Wohlgemerkt: wenn man es RICHTIG macht!

Zu den typischsten Livestream-Formaten zählen Adobe Flash, Microsoft WMV und Apple Quicktime.
Video-Capture-Tools lassen die Bildgröße oft frei einstellen - das kann allerdings zu kaputten Videos führen!
Typischer Fall: das "Fotografieren" des Bildschirms präsentiert im Malprogramm ein leeres Videofenster - hier ist der Overlay-Modus der Grafikkarte aktiv.
VLC-Player: Menü "Extras"-"Einstellungen", Bereich "Video". Wenn die Option "Beschleunigte Videoausgabe" (siehe Pfeil) abgeschaltet wird, dann ist das Overlay weg, Videos werden normal abgespielt.
Windows Mediaplayer: Menü "Extras"-"Optionen", Dialogseite "Leistung", "Erweitert": Um den Overlay-Modus loszuwerden, muss der Schieberegler für Videobeschleunigung nach links geschoben werden (siehe Pfeil).
Hier wurden zwei Videos gestartet und mit der DRUCK-Taste fotografiert. Der Check im Malprogramm bestätigt, dass das erste Video (links) im Overlay-Modus läuft und nicht abfotografiert werden kann. Das zweite Video (rechts) indessen hat den normalen Modus gekriegt.
Internet Explorer Menü: "Extras"-"Internetoptionen"-"Einstellungen"-"Dateien anzeigen" - das bringt einen Dateiexplorer, der alle Dateien des Browser-Caches auflistet.
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/2489 - hier gibt es das Firefox Addon "Cacheviewer".
Nach Installation der Cacheviewer-Erweiterung findet sich das Tool im "Extras"-Menü von Firefox als Option "Dateien im Cache…". Praktisch: klickt man im Cacheviewer eine Bilddatei an, dann wird ihr Inhalt gleich oben links als Miniatur dargestellt.
Avidemux ist ein "Allesfresser" - hier wurde eine zu konvertierende Flash Videodatei (.flv) geladen.
Zu den typischsten Livestream-Formaten zählen Adobe Flash, Microsoft WMV und Apple Quicktime.
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Typischer Fall: das "Fotografieren" des Bildschirms präsentiert im Malprogramm ein leeres Videofenster - hier ist der Overlay-Modus der Grafikkarte aktiv.
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Hier wurden zwei Videos gestartet und mit der DRUCK-Taste fotografiert. Der Check im Malprogramm bestätigt, dass das erste Video (links) im Overlay-Modus läuft und nicht abfotografiert werden kann. Das zweite Video (rechts) indessen hat den normalen Modus gekriegt.
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Nach Installation der Cacheviewer-Erweiterung findet sich das Tool im "Extras"-Menü von Firefox als Option "Dateien im Cache…". Praktisch: klickt man im Cacheviewer eine Bilddatei an, dann wird ihr Inhalt gleich oben links als Miniatur dargestellt.
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Typischer Fall: das "Fotografieren" des Bildschirms präsentiert im Malprogramm ein leeres Videofenster - hier ist der Overlay-Modus der Grafikkarte aktiv.
VLC-Player: Menü "Extras"-"Einstellungen", Bereich "Video". Wenn die Option "Beschleunigte Videoausgabe" (siehe Pfeil) abgeschaltet wird, dann ist das Overlay weg, Videos werden normal abgespielt.
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