Die eigene Internet-Präsenz - Seite 2

Domäne registrieren

Wege ins Web
Wege ins Web gibt es viele. Der preiswerteste führt über einen der kostenlosen Web-Space- Anbieter, von denen es vermutlich hunderte gibt. Sie finanzieren sich meistens durch Bannerwerbung. Der Nachteil: Es poppen ständig irgendwo Werbefenster auf oder die Werbung wird gleich in die Homepage eingebaut. Die Adresse ist umständlich lang und kaum zu merken. Monster wie www.provider.de/user/~pmeier sind üblich. Da ist doch eine Adresse wie www.pmeier.de viel schöner oder? Das ist ein eigener Domänenname. Und so etwas gibt es leider nicht mehr zum Nulltarif, auch wenn es mancher Anbieter suggerieren mag (spätestens beim Providerwechsel fallen dann Gebühren an).

DENIC
Der Domänenname muss angemeldet und verwaltet werden. In Deutschland ist dafür die DENIC zuständig. Sie verwaltet die Top-Level- Domain de, also alle Namen, die mit de enden. Man kann sich dort direkt registrieren lassen, zahlt dann aber saftige Preise. Viel billiger ist es, sich bei einem Provider anzumelden, der die Organisation mit der DENIC übernimmt. Die Homepage der DENIC ist sehr aufschlussreich und enthält viele nützliche Informationen zum Thema. Man sollte sie unbedingt gelesen haben.

Whois - wem gehört die Domäne?
Bevor es jetzt los geht mit dem Hosting-Projekt, noch eine nützliche Information: Wenn man wissen will, welche Person eine bestimmte Domäne registriert hat, macht man einfach eine sogenannte Whois-Abfrage zum Beispiel bei der DENIC.


Wem gehört eine bestimmte Domain? Klickt man auf „Inklusive Personendaten“, so erhält man sogar die Telefonnummer des Besitzers!

Zu den Personendaten gehören einmal der Besitzer der Domäne sowie ein technischer Ansprechpartner, Admin-c genannt. Status: konnektiert heisst, dass diese Domäne online ist. Etwas technischer ausgedrückt: Der Domänename ist in die DNS-Server (für die de-Domäne) eingetragen. Wer es genauer wissen will, wie das mit dem DNS funktioniert, findet hier eine Erklärung.

Artikel kommentieren