PC selbst gemacht - Seite 2

Der Nickles 99 Euro PC - für wen er gedacht ist

Typischer Fall: Du kennst Dich mit PCs aus, eine Bekannte oder ein Bekannter wissen das und irgendwann klingelt das Telefon: "Hallo, ich brauch dringend einen neuen PC der nicht viel kostet - kannst Du mir helfen?". Oft wird nur ein PC gewünscht, der normalen Anforderungen gerecht wird: Im Internet surfen, Mail erledigen, Chatten, Office, Musik hören, Videos aus dem Internet gucken, ab und zu ein Spielchen.

In solchen Fällen rennt der "PC-Kenner" dann typischerweise in den Keller, holt einen seiner alten PCs raus, und macht ihn fit. Oder es wird ein billiger Gebrauchter gekauft und klargemacht. Die Bekannte, der Bekannte kriegt das Ding dann hingestellt, freut sich und alles ist wunderbar.

Zumindest eine Weile, dann klingelt wieder das Telefon:

"Hilfe, der PC geht nicht mehr. Er fährt nicht mehr hoch."

"Hilfe, der PC ist so langsam geworden, dass ich nicht mehr damit arbeiten kann."

"Hilfe, das Internet geht nicht mehr."

Dann geht der Streß los. Beim Untersuchen des PCs wird oft klar, dass das Ding in Grund und Boden gequält wurde. Es wurde mit jeder erdenklichen - egal wie alten oder neuen - Spiele-CD vollgebombt und auch beim Surfen im Internet wurde nichts ausgelassen: dutzende Plugins um irgendwelche lustigen "Animationen" abzuspielen, wurden installiert.

Kein Support mehr unter dieser Nummer. Dieses Telefon wurde Opfer eines "Hilfe mein PC geht schon wieder nicht mehr"-Terroristen.

Und da ein Messenger zum Chatten nicht ausreicht, hat der/die Bekannte gleich ein Dutzend davon draufgemacht: MSN Messenger, Yahoo, Skype - natürlich beim Installieren jeweils mit allem "Drumrum"-Schnickschnack, der zur Mitinstallation angeboten wurde. Bei jedem Start des Rechners wird er dann erst mal mit diesem Zeugs vollgerödelt, der Arbeitsspeicher pfeift bereits auf dem letzten Loch, bevor die Arbeit überhaupt losgeht. Von Viren, Trojanern, Malware und Spyware auf "Laien-PCs" reden wir besser erst gar nicht.

Besonders fatal ist auch immer wieder diese Variante: der PC-unerfahrene Nutzer des "Gebraucht-PC" hat von einem anderen Bekannten Besuch gekriegt, der sich mit PCs "ein Bisschen auskennt". Der wollte natürlich zeigen, was er PC-technisch so drauf hat und hat sich die Kiste mal hergenommen, bewaffnet mit der neusten "Heft-CD" einer PC-Zeitschrift, auf der "100 geniale Optimierungs-Tools" drauf sind. Drei Optimierungs-Tools später ist die Kiste am Ende - Windows bootet nicht mehr, Internet ist futsch.

Wer diese Geschichten kennt, der sollte den Nickles 99 Euro PC Schwerpunkt gründlich lesen. Denn hier entsteht ein PC bei dem genau dieser Irrsinn vermieden wird. Er ist sicher und auch von einem Laien so gut wie nicht plattzukriegen. Und sollte es ein Laie dennoch zu schaffen ihn zu lynchen, dann ist er ruckzuck wieder hergestellt.

Auch als Zweit-PC für Profis hat das 99 Euro Ding übrigens einen großen Vorteil. Da sich Betriebssystem und Daten KOMPLETT auf einem USB-Stick befinden, ist die 99 Euro Kiste extrem sicher. Zieht man den USB-Stick ab, dann bleibt "nackte Hardware" übrig, auf der sich garantiert kein einziges Bit an persönlichen Daten mehr befindet. Natürlich kann der USB-Stick auch an jedem anderen Rechner genutzt werden - man hat seinen PC also immer in der Hosentasche dabei.

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