MPEG4 Powertrick - Seite 2

Der MPEG4-Mega-Trick: Mit doppelter Höhe aufzeichnen

Selbst ein GHz-Prozessor schafft es kaum, ein Videobild in voller PAL-Auflösung mit 768x576 Bildpunkten zu capturen. So bleibt in fast allen Fällen die Viertel-PAL-Auflösung 384x288 als beste Wahl – bei allen anderen Auflösungen treten meist »Zitterzeilen« auf. Für 384x288 reicht allerdings bereits ca. 450 MHz aus. Wer mehr MHz, also Rechenreserve hat, kann mit diversen Tricks die Bildqualität erheblich verbessern – vor allem die Bildschärfe.

Zieh Dir das Bild rein, dann wird die Sache schnell klar:

Hier wurde jeweils mit 384x288 Endauflösung aufgezeichnet, die Schärfeunterschiede sind bei den verschiedenen Einstellungen deutlich sichtbar.

Das Bild zeigt Ausschnitte von aufgezeichneten Menü-Darstellungen eines Sat-Empfängers – bei Textdarstellung lassen sich Schärfeunterschiede am schnellsten erkennen. Hier die einzelnen Probeaufnahmen a-e und was dahinter steckt:

a) Die Standardeinstellung: Hier wurde ganz einfach mit 384x288 ohne irgendwelche Tricks aufgenommen. Das ist die Qualität, die so ein 450-MHz-PC beim Videorecording liefert.

b) Aufnahme mit doppelter Höhe: Hier wurde das Bild mit doppelter Höhe aufgenommen – es wurden also alle 576 Zeilen von PAL aufgezeichnet. Jedes Einzelbild wurde so aufgenommen, aber dann sofort per Softwarefilter auf halbe Höhe runtergerechnet. Als Ergebnis kam also auch bei der Aufnahme mit doppelter Höhe das übliche 384x288-Format raus. Ab ca. 750 MHz besteht ausreichend Rechenleistung, um in Auflösung 384x576 zu capturen und gleichzeitig auf 384x288 runterzuskalieren. Der Schärfevorsprung von b) gegenüber a) ist im Bild deutlich zu sehen.

c) Aufnahme mit doppelter Höhe: Hier wurde wie bei b) aufgenommen. Aber: Es gibt verschiedene Rechenmethoden, um ein Bild in der Höhe zu halbieren. Im Fall b) wurde die VirtualDub-Einstellung »linear« gewählt, im Fall c) »cubic«. Wiederum ist eine deutliche Verbesserung der Schärfe zu erkennen. Die anfallende Rechenleistung bei »linear« und »cubic« ist nahezu gleich.

d) Schärfefilter-Einsatz: Ist richtig fett CPU-Power vorhanden, so ab 800-1000 MHz, dann können auch interessante Filter beim Aufnehmen eingesetzt werden. VirtualDub hat beispielsweise einen Schärfefilter. Der wurde hier mit Einstellung »10« eingesetzt.

e) Schärfefilter-Einsatz: Im letzten Test wurde der Schärfefilter auf 20 eingestellt. Sowohl d) als auch e) zeigen bei genauem Hingucken: Der Einsatz des Schärfefilters ist eine kritische Sache – das Bild wird schnell »zu scharf«, zu »hart«.

Die finale Weisheit: 384x288 <> 384x(576 geteilt durch 2). Es ist also immer sinnvoll, intern erst mal mit maximaler PAL-Höhe aufzunehmen und gleichzeitig per Filter auf die Hälfte runterzuskalieren, als gleich im Capture-Chip nur die halbe Höhe aufzunehmen.

Hier wurde jeweils mit 384x288 Endauflösung aufgezeichnet, die Schärfeunterschiede sind bei den verschiedenen Einstellungen deutlich sichtbar.
Aufnahme mit halber PAL-Breite (384), aber mit voller Höhe (576) – das ist der Stoff, der Videos scharf macht.
Video-Vertical reduction: Hier wird eingestellt, ob das Bild während der Aufnahme in der Höhe halbiert wird. Wählbar sind die Methoden »linear« und »cubic«.
Bei Spielfilmen im Breitwand-Format kann durch Weglassen der schwarzen Ränder beim Capturing Zeit gespart werden – und das schafft auch mehr Bildqualität.
VirtualDubs Cropping-Funktionen gestattet das Wegschneiden von schwarzen Rändern bereits während der Aufnahme.
Hier wurde jeweils mit 384x288 Endauflösung aufgezeichnet, die Schärfeunterschiede sind bei den verschiedenen Einstellungen deutlich sichtbar.
Aufnahme mit halber PAL-Breite (384), aber mit voller Höhe (576) – das ist der Stoff, der Videos scharf macht.
Video-Vertical reduction: Hier wird eingestellt, ob das Bild während der Aufnahme in der Höhe halbiert wird. Wählbar sind die Methoden »linear« und »cubic«.
Bei Spielfilmen im Breitwand-Format kann durch Weglassen der schwarzen Ränder beim Capturing Zeit gespart werden – und das schafft auch mehr Bildqualität.
VirtualDubs Cropping-Funktionen gestattet das Wegschneiden von schwarzen Rändern bereits während der Aufnahme.
Hier wurde jeweils mit 384x288 Endauflösung aufgezeichnet, die Schärfeunterschiede sind bei den verschiedenen Einstellungen deutlich sichtbar.
Aufnahme mit halber PAL-Breite (384), aber mit voller Höhe (576) – das ist der Stoff, der Videos scharf macht.
Video-Vertical reduction: Hier wird eingestellt, ob das Bild während der Aufnahme in der Höhe halbiert wird. Wählbar sind die Methoden »linear« und »cubic«.
Bei Spielfilmen im Breitwand-Format kann durch Weglassen der schwarzen Ränder beim Capturing Zeit gespart werden – und das schafft auch mehr Bildqualität.
VirtualDubs Cropping-Funktionen gestattet das Wegschneiden von schwarzen Rändern bereits während der Aufnahme.
Hier wurde jeweils mit 384x288 Endauflösung aufgezeichnet, die Schärfeunterschiede sind bei den verschiedenen Einstellungen deutlich sichtbar.
Aufnahme mit halber PAL-Breite (384), aber mit voller Höhe (576) – das ist der Stoff, der Videos scharf macht.
Video-Vertical reduction: Hier wird eingestellt, ob das Bild während der Aufnahme in der Höhe halbiert wird. Wählbar sind die Methoden »linear« und »cubic«.
Bei Spielfilmen im Breitwand-Format kann durch Weglassen der schwarzen Ränder beim Capturing Zeit gespart werden – und das schafft auch mehr Bildqualität.
VirtualDubs Cropping-Funktionen gestattet das Wegschneiden von schwarzen Rändern bereits während der Aufnahme.
Hier wurde jeweils mit 384x288 Endauflösung aufgezeichnet, die Schärfeunterschiede sind bei den verschiedenen Einstellungen deutlich sichtbar.
Aufnahme mit halber PAL-Breite (384), aber mit voller Höhe (576) – das ist der Stoff, der Videos scharf macht.
Video-Vertical reduction: Hier wird eingestellt, ob das Bild während der Aufnahme in der Höhe halbiert wird. Wählbar sind die Methoden »linear« und »cubic«.
Bei Spielfilmen im Breitwand-Format kann durch Weglassen der schwarzen Ränder beim Capturing Zeit gespart werden – und das schafft auch mehr Bildqualität.
VirtualDubs Cropping-Funktionen gestattet das Wegschneiden von schwarzen Rändern bereits während der Aufnahme.