BIOS, Mainboards, Chipsätze

Chip Configuration im Detail - ins Eingemachte:

Die Chipsatz Einstellungen im Chip Configuration Dialog beeinflussen in der Regel den Arbeitsspeicher und die Grafikkarte Abhängig vom eingesetzten Modell und Bauart der Grafikkarte können Sie hier noch etwas Leistung aus der Hardware kitzeln um einen kleinen Geschwindigkeitsschub bei der Darstellung von Bildern Videos und dergleichen sowie beim Spielen zu bekommen Besonders auf die Geschwindigkeit des Gesamtsystems aber auch systemkritisch wirken sich zu schnelle Einstellungen für die Geschwindigkeit des Arbeitsspeicher RAMs aus Hier hängt es sehr stark von der Bauart sowie der Qualität des installierten Arbeitsspeichers ab inwieweit der verbaute Speicherriegel zum Anschlag gebracht werden kann RAM Konfiguration Hier sollten Sie zunächst konservative Einstellungen verwenden Sonst ist die Gefahr eines instabilen Systems gro Denn Arbeitsspeicher ist nicht gleich Arbeitsspeicher Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Speichermodule verschiedenster Hersteller Grundsätzlich können Sie verschiedene Varianten unterscheiden Platine und Speicherchips stammen von einem Markenhersteller Das ist die sicherste und stabilste Möglichkeit Die Platine stammt von einem Markenhersteller es werden aber fremde Chips verbaut Da kann es zu Problemen kommen Ebenso kann eine namenlose Platine auch mit Markenchips bestückt werden Das ist auch nicht die optimale Lösung Platine und Chips stammen von unbekannten Herstellern Das muss nicht zwingend zu Problemen führen kann aber in Sachen Stabilität und Schnelligkeit kritisch sein Zusätzlich werden auf den Platinen noch die wichtigsten Informationen über die Spezifikationen in einem kleinen Chip gespeichert Und genau dessen Programmierung kann kritisch sein denn die Erkennung der Spezifikation durch das BIOS muss nicht klappen Neue Speicherbausteine kommen mehr oder weniger gut miteinander oder mit bestehenden Speicherriegeln zurecht und können System Abstürzen und Inkompatibilitäten führen Grundsätzlich ist der Einsatz von Markenspeichern zu empfehlen da diese meist nicht nur einer genauen Qualitätskontrolle unterliegen sondern auch mit dem Mainboard besser zurecht kommen Abhängig von Hersteller Bauform und Taktrate des Speicherriegels können Sie die Leistung der Speichermodule unterschiedlich ausreizen Gerade wenn der Arbeitsspeicher gemischt bestückt bspw zwei unterschiedliche Hersteller ist dann bremst ein Speichermodul das andere aus falls die Leistungsparameter nicht übereinstimmen Im Advanced Chip Configuration Dialog stehen für die Konfiguration des Arbeitsspeichers sowie der Grafikkarte folgende Optionen zur Verfügung Advanced Chip Configuration Option Beschreibung SDRAM Configuration Arbeitsspeichermodule in SDRAM Technik besitzen ein SPD EPROM mit dem sie dem BIOS ihre exakten Leistungsparameter übermitteln Beim Einsatz von SDRAM mit SPD wählen Sie die Einstellung By SPD Anderenfalls geben Sie hier an ob der Speicherriegel oder Nanosekunden ns schnell ist Wer etwas Geschwindigkeit aus den Speichermodulen rauskitzeln möchte kann hier kürzere Speicherzugriffszeiten wählen das Risiko eines instabilen Systems steigt hier natürlich an SDRAM CAS Latency Abhängig von der Qualität des installierten SDRAM Speichers können Sie die SDRAM CAS Latency umstellen wenn auf Geschwindigkeit Wert gelegt werden soll So ist der schnelle Takt meist den besseren Markenspeicher vorbehalten NoName Module laufen bei einem Takt und höher am stabilsten SDRAM RAS to CAS Delay Die Option SDRAM RAS to CAS Delay gibt die Zeitspanne zwischen dem RAS Row Adress Strobe und CAS Column Adress Strobe Signal an Abhängig von der Qualität der Süeichermodule und der Leistung des Systems geben Sie hier die Clocks CLKs an je weniger desto schneller ist der Zugriff Meistens funktioniert der Wert bei dieser Option Stürzt der Rechner häufig ab dann stellen Sie diesen Wert auf CLKs um SDRAM Active to Precharge Time Mit der Option SDRAM Active to Precharge Time geben Sie die Zeitdauer vor welche dem RAS Signal zum Aufbau des Refreshs oder seiner Ladung beim Speicherzugriff bleibt Hier gilt Je kürzer die Zeit beim Speicherzugriff desto mehr Geschwindigkeit ist zu erwarten Schnelle Speichermodule kommen mit der Einstellung T klar sind es minderwertige Module dann nehmen Sie T Read Around Write Read Around Write optimiert den Arbeitsspeicherzugriff wenn der Proze Daten aus dem Arbeitsspeicher anfordert die noch im Bufferspeicher des Chipsatzes abgelegt sind So werden direkt unter Umgehung des Arbeitsspeichers die benötigten Register direkt aus dem Chipsatz ausgelesen Im Zweifelsfalle schalten Sie diese Option auf enable CPU DRAM Back Back Transaction Die Option CPU DRAM Back Back Transaction sollte zur Optimierung des Systems auf Enabled stehen Hier werden die Daten von CPU und DRAM in grö eren Bursts von der CPU zum Speicher und zurück übertragen Delayed Transaction Die Option Delayed Transaction schaltet einen zusätzlichen PCI Übertragungspuffer ein oder aus und sorgt für PCI Kompatibiltät was die PCI Zugriffe beschleunigt Dieser Schalter sollte grundsätzlich aktiviert enabled sein au er es kommt mit Steckkarten zu Problemen welche mit dem neueren PCI Standard nicht klar kommen PCI to DRAM Prefetch Dieser Schalter aktiviert das Buffern von Schreibbefehlen vom PCI Bus zum Hauptspeicher was für zusätzliche Geschwindigkeit sorgt Deshalb sollten Sie diesen Schalter auf Enabled stellen Byte Merge Diese Option fasst Daten von der CPU zu PCI Bus und umgekehrt in einem Buffer zu Bit Paketen zusammen Stellen Sie diese Option auf Enabled DRAM Read Latch Delay Mit dem Schalter DRAM Read Latch Delay passen Sie das DRAM Timing an in dem für den Latch Buffer eine Wartezeit festgelegt wird Hier gilt Je kleiner der Wert desto schneller kommt es zu Instabilitäten dann drehen Sie diesen Wert noch oben AGP Capability Bietet das BIOS Setup die Option AGP Capability an dann unterstützt das Mainboard den schnelleren x Mode AGP Modus Haben Sie eine veraltete x AGP Karte im Rechner stecken ist das auch kein Problem da der AGP x Modi abwärtskompatibel ist Empfohlene Einstellung x Mode AGP Drive Strength Steckt eine Grafikkarte im Rechner welche den x Mode unterstützt dann können Sie bei AGP Drive Strength die Grafikperformance beträchtlich steigern Der Nachteil Eine fehlerhafte Veränderung des Eintrags kann schnell ein instabiles System zur Folge haben wer auf der sicheren Seite bleiben will stellt hier Auto ein Wer sicher ist dass die Grafikkarte AGP x kann kann mit den Einstellmöglichkeiten experimentieren Graphics Aperture Size Die Option Graphics Aperture Size reserviert für AGP im Arbeitsspeicher einen bestimmten Bereich der exklusiv für den AGP Speicherzugriff genutzt werden kann Diese Technologie ist aber eigentlich überholt weil die heutigen Grafikkarten alle genug Speicher mitbringen Abhängig von der Grö e des installierten Arbeitsspeichers und von der BIOS Version können Sie hier Werte von bis MByte eintragen Idealerweise nutzen Sie hier den maximalen Wert der jedoch nicht grö er sein sollte als die Hälfte der installierten Arbeitsspeichergrö e Besitzt der Rechner beispielsweise GByte Arbeitsspeicher dann nutzen Sie den Maximalwert MByte für die Option Graphics Aperture Size Stecken hingegen im Rechner nur MByte RAM dann sollte hier nur max MByte für AGP reserviert werden Video Memory Cache Mode Die Option Video Memory Cache Mode wird in manchen BIOS Setups auch als USWC uncachable speculative write combining geführt Hier werden beim Schreibzugriff auf den Grafikkartenspeicher die Daten zunächst gepuffert Gibt der Grafikkarten Treiber die Daten frei dann werden die Daten in den Arbeitsspeicher der Grafikkarte übertragen Unterstützt die Grafikkarte diese Cache Technik nicht dann kommt es vor dass der Rechner nicht mehr startet in diesem Fall stellen Sie hier den Wert UC uncacheable ein Beim Einsatz einer modernen Grafikkarte sollten Sie den Wert USWC uncachable speculative write combining ausprobieren was die Grafikleistung beschleunigt Onboard PCI IDE Enable Mit Onboard PCI IDE Enable können Sie den Onboard IDE Controller kontrollieren Möglich ist Primary IDE Channel Primärer IDE Controller aktiv Sekundärer abgeschaltet Secondary IDE Channel Sekundärer IDE Controller aktiv Primärer abgeschaltet Both beide IDE Controller sind aktiv Disabled beide IDE Controller sind deaktiviert Für jeden abgeschalteten IDE Controller wird je ein Interrupt für das System frei beim Einsatz eines SCSI Hostadapters oder RAID Controllers brauchen Sie bei zwei IDE Ports in der Regel einen nicht dern andere wird für IDE Laufwerke wie Brenner oder DVD verwendet Memory Hole At M M Moderne Mainboards besitzen keinen Steckplatz für ISA Karten mehr diese Option ist jedoch geblieben Achten Sie darauf dass hier Disabled zu sehen ist es sei denn Sie haben einen betagten Rechner und wollen eine ISA Karte mit Framebuffer zum Laufen bringen In diesem Fall ist der Speicher oberhalb der MByte Grenze vom Betriebssystem nicht mehr nutzbar Leistung und Geschwindigkeit sind nicht alles auch das geschickte Freigeben und Reservieren von Ressourcen wie Interrupts und DMA Kanäle sorgt für ein stabiles System Im I O Device Configuration Dialog konfigurieren Sie die Schnittstellen des PCs

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