Netbooks, Notebooks und Tablets - Seite 5

Business Notebooks - was bei den Dingern anders ist

Bei Business-Notebooks müssen die Hersteller den Spagat vollbringen, möglichst robuste, leistungsstarke und vor allem mobile, also "leichte" Geräte zu bauen. Business-Modelle, die typischerweise zwischen 1,5 und knapp über 2 Kilo wiegen, verfügen also kaum über ein "17 Zoll" oder noch größeres Display, haben eher eins zwischen 13 und 15 Zoll.

Und bei der Qualität des Displays (einer der teuersten Komponenten bei mobilen Rechnern), wird generell nicht gespart. Die Displays sind typischerweise matt, entspiegelt und funktionieren auch in heller Außenumgebung meist noch brauchbar. Auch bei Laufzeit und Energiesparoptionen haben die Business-Kollegen gegenüber billigen Standard-Notebooks die Nase generell vorne, ihr "Akku" hält länger durch.

Wie gesagt: die Verarbeitungsqualität, die Robustheit und die Qualität der Eingabemedien ist in der Regel besser, als bei einem neuen Billigen. Lenovo/IBM hat nach eigenen Angaben bereits über 60 Millionen Thinkpads verkauft und wirbt auch damit, dass die Dinger konstant erbarmungslos getestet werden, von der NASA auch in der internationalen Raumstation eingesetzt werden und bezeichnet seine Thinkpads als den "Goldstandard" in der Welt der Notebooks.

Lenovo nimmt beim Bewerben seiner Thinkpads kein Blatt vor den Mund, wie dieser Werbetext zeigt: "Gebacken, geschlagen, gequält - ThinkPad Notebooks machen viel durch, bevor Sie sie in den Händen halten. Wir entwickeln viele von Ihnen so, dass sie auch strengste US-militärische Anforderungen erfüllen. Wir statten sie mit spritzwassergeschützten Tastaturen, Sicherheitsrahmen und stoßgeschützten Festplatten aus. Und wir testen sie auf kaum vorstellbare Weise: durch Backen, Schlagen, Quälen und Sandstrahlen."

Ein normaler Mensch wird sein Notebook zwar nicht verprügeln wollen, aber eine "Kaffeetasse" kann schon mal umkippen. Läuft Flüssigkeit bei einem normalen Laptop durch die Tastatur ins Innere, dann ist in der Regel Feierabend - das Mainboard stirbt und eine Reparatur wird so teuer, dass sie sich wahrscheinlich kaum noch lohnt. Im Fall eines Thinkpads besteht bei Flüssigkeitsangriff eine gute Chance:

Verfügt ein Thinkpad über eine "spritzwassergeschützte" Tastatur, finden sich auf der Gehäuseunterseite solche "Löcher" mit einem "Abtropf"-Symbol. Flüssigkeit die durch die Tastatur eindringt, kann hier abfließen - so sich die Menge in einem überschaubaren Rahmen bewegt.

Überhaupt gibt es gerade bei den Thinkpad-Modellen Details, die sich in Bildern nur schwer darstellen und auch nur schwer beschreiben lassen:

Gehäuseausschnitt eines T61 Die mattschwarze Farbe ist erkennbar. Nicht zu sehen ist aber die Qualität des "Plastikdeckels". Der fühlt sich nicht einfach glatt sondern sehr griffig an – man kann das Notebook dadurch sehr angenehm mal kurz wohin tragen, ohne dass es aus der Hand zu gleiten droht.

Neulich hat es mein T61 übrigens erwischt und ich habe versehentlich eine halbe Tasse Kaffe drübergeschüttet. Der Kaffee lief tatsächlich oben durch die Tastatur rein und unten raus, das Notebook lief dabei einfach knallhart weiter. Zu meinem Erstaunen, war die Tastatur nach dem Trocknen auch nicht verklebt, es war, als wäre nie was passiert gewesen.

Die Thinkpads Business-Notebooks haben extrem robuste Gehäuse, verwinden sich praktisch nicht, die Display-Scharniere sind aus Edelstahl. Äußerlich sieht man das den Dingern nicht an, aber innen drinnen sind sie halt einfach verdammt robust konstruiert.

Bei hochwertigen Notebooks gibt es natürlich noch weitere Dinge, die man ihnen äußerlich nicht ansieht. Beispielsweise innen drinnen eine raffiniert konstruierte Chassis aus Magnesium, die sehr robust ist:

Blick ins Innere eines Thinkpad. Oben links in der Ecke der Ventilator, darunter die "Kühl-Pipelines". Deutlich erkennbar: die raffinierte Magensium-Rahmenkonstruktion, die alle Komponenten "umzingelt" und das Gehäuse sehr robubst und verwindungsresistent macht.

Auch typisch bei Thinkpads: ein eingebauter "Beschleunigungs-Sensor". Der erkennt, wenn das Gerät zu sehr "durchgerüttelt" wird und fährt die Festplatte dann vorsichtshalber in Parkposition.

Quasi "unbezahlbar" ist schließlich der Faktor "Geräuschentwicklung" im Betrieb. Im Fall meines T61 möchte ich fast sagen, dass das Ding nahezu geräuschlos ist. Im Sommer als es sehr heiß war und ich das Ding mit nix drunter direkt auf dem Sofa liegen hatte, drehte der Lüfter manchmal kurze Zeit drehbar und hörbar hoch. Im Normalfall ist das Gerät allerdings fast ruhig.

Warnung: Nochmals ausdrücklich - hier ist von Lenovo Business Notebooks die Rede, typischerweise einfach als "Thinkpads" bezeichnet. Lenovo fabriziert auch zig "billige" Notebooks für den Massenmarkt (die "Ideapads"), deren Qualität nicht unbedingt mit Thinkpads vergleichbar ist! Es ist also Quatsch "Lenovo"-Notebooks preislich zu vergleichen - es geht drum ob es "Thinkpads" sind oder nicht! Dabei lauert inzwischen allerdings eine kleine Falle, da es seit einiger Zeit auch die "Thinkpad Edge"-Modelle gibt. Die liegen qualitativ quasi zwischen Ideapads und Thinkpads, sind um 600 Euro zu kriegen.

Am Rande: Ich war während dem Schreiben dieses Berichts mal bei Conrad und anderen Elektronikmärkten in München und hab mir Dutzende aktuelle Notebooks angeguckt. Die meisten werden so für um die 600-700 Euro angeboten. Beim Rumchecken ist mir kein Modell unter 1.000 Euro begegnet, gegen das ich mein gebrauchtes Thinkpad T61 tauschen würde. Denn: dessen Gehäuseverarbeitung, Tastatur und vor allem das Display ist schlichtweg mit großem Abstand besser.

Die Liste der Leistungs- und Ausstattungsmerkmale ist bei Business-Notebooks meist sehr lang. Bei Thinkpads wird als eine Besonderheit oft die Tastaturbeleuchtung aufgeführt. Das ist ein Punkt, wo vielleicht etwas übertrieben wird:

Mit Tastaturbeleuchtung sind bei Thinkpads keine beleuchteten (also selbst leuchtenden Tasten) gemeint. Vielmehr ist es eine kleine LED oben im Display-Rahmen die bei Bedarf eingeschaltet werden um einen "schwachen Lichtkegel"  auf die Tastatur zu werfen. Richtig hell macht das die Tastatur nicht, aber in total dunkler Umgebung ist es schon hilfreich.

Schließlich gilt: Auch wenn es hier vorwiegend um Lenovo Thinkpads geht, haben natürlich auch andere Hersteller wie Dell, HP und Co hochwertige Businessnotebooks im Angebot.

Chip: Hier wurde ein Lenovo Thinkpad Notebook T61P getestet. Trotz des "absurd" hohen Preises von 3.050 Euro kriegte das Ding ein sehr gutes Testurteil, wurde als "Siegertyp", als "sehr kompakt leistungsstark und extrem hochwertig verarbeitet" gelobt.
Ebay: Gerade mal zweieinhalb Jahre später, wird das Luxus-Notebook von zig Gebrauchthändlern zwischen 300 bis 400 Euro angeboten.
Dell-Anzeige Anfang 1999: Ein "Multimedia-Laptop mit "gehobener Ausstattung" kostete nur 6.700 Mark und ein Sparmodell für Geizhälse nur 4.189 Mark. Das war für Geschäftsleute vielleicht sensationell preiswert, für normale Menschen aber kaum bezahlbar.
Typisches Notebook-Angebot in der 500-600 Euro Preisklasse. Die Liste der Leistungsmerkmale hat fast immer Roman-Länge: Starke CPU, brillante Grafikkarte, Riesenfestplatte, viel Arbeitsspeicher, Display mit HD-Auflösung, Webcam, DVD-Brenner und Schnittstellen bis zum Abwinken, Hochleistungsakku - und natürlich auch gleich ein aktuelles Windows drauf.
An Faktoren wie Geräusch- und Hitzeentwicklung wird beim "Schnellkauf" mit Billigpreis-Gier oft nicht gedacht. Die Folgeanschaffung ist dann (wie hier im Bild rechts zu sehen) meist recht schnell ein "Notebook-Kühler" mit Ventilatoren unter dem Notebook, damit es nicht das "Kochen" anfängt. Derlei Notebook-"Kühlplatten" gibt es in erschreckend großer Auswahl um ca 20 Euro. So was funktioniert, ist aber nicht wirklich "hübsch" und praktisch.
Bei diesem gebrauchten Thinkpad hat der Händler seine Geräte mit einem Aufkleber versehen der die wichtigsten Eckdaten enthält und den Zustand mitteilt. Mit "A" ist quasi tadellos gemeint.
Lenovo nimmt beim Bewerben seiner Thinkpads kein Blatt vor den Mund, wie dieser Werbetext zeigt: "Gebacken, geschlagen, gequält - ThinkPad Notebooks machen viel durch, bevor Sie sie in den Händen halten. Wir entwickeln viele von Ihnen so, dass sie auch strengste US-militärische Anforderungen erfüllen. Wir statten sie mit spritzwassergeschützten Tastaturen, Sicherheitsrahmen und stoßgeschützten Festplatten aus. Und wir testen sie auf kaum vorstellbare Weise: durch Backen, Schlagen, Quälen und Sandstrahlen."
Verfügt ein Thinkpad über eine "spritzwassergeschützte" Tastatur, finden sich auf der Gehäuseunterseite solche "Löcher" mit einem "Abtropf"-Symbol. Flüssigkeit die durch die Tastatur eindringt, kann hier abfließen - so sich die Menge in einem überschaubaren Rahmen bewegt.
Gehäuseausschnitt eines T61 Die mattschwarze Farbe ist erkennbar. Nicht zu sehen ist aber die Qualität des "Plastikdeckels". Der fühlt sich nicht einfach glatt sondern sehr griffig an – man kann das Notebook dadurch sehr angenehm mal kurz wohin tragen, ohne dass es aus der Hand zu gleiten droht.
Die Thinkpads Business-Notebooks haben extrem robuste Gehäuse, verwinden sich praktisch nicht, die Display-Scharniere sind aus Edelstahl. Äußerlich sieht man das den Dingern nicht an, aber innen drinnen sind sie halt einfach verdammt robust konstruiert.
Blick ins Innere eines Thinkpad. Oben links in der Ecke der Ventilator, darunter die "Kühl-Pipelines". Deutlich erkennbar: die raffinierte Magensium-Rahmenkonstruktion, die alle Komponenten "umzingelt" und das Gehäuse sehr robubst und verwindungsresistent macht.
Mit Tastaturbeleuchtung sind bei Thinkpads keine beleuchteten (also selbst leuchtenden Tasten) gemeint. Vielmehr ist es eine kleine LED oben im Display-Rahmen die bei Bedarf eingeschaltet werden um einen "schwachen Lichtkegel"  auf die Tastatur zu werfen. Richtig hell macht das die Tastatur nicht, aber in total dunkler Umgebung ist es schon hilfreich.
Hier wurde ein "älteres" Thinkpad für 189 Euro verhökert. Markant: das Ding hat kein Betriebssystem und für den Akku werden nur maximal 20 Minuten versprochen. Für Viele sind das gewiss KO-Kriterien. Aber: wenn das Gerät ehe nur stationär verwendet wird und ein XP zum Installieren vorhanden ist (oder halt Linux drauf), dann ist das schnuppe. Bemerkenswert übrigens: das Ding hat ein "mattes", also nicht spiegelndes Display mit 1.400 x 1.050 Auflösung. Das ist schon sehr ordentlich. Diverse neue Notebooks "um die 600 Euro" mit 1.366 x 768 Bildpunkten bringt da schon eine Ecke weniger auf den Schirm oder haben zwar eine hohe Auflösung aber ein grottig spiegelndes Display.
Georgs "200 Euro" Thinkpad. So ein 200 Euro Ding hat meist schon 3-4 Jahre auf dem Buckel, seine Leistung reicht für fast alles aber dennoch aus. Wie bei den meisten Thinkpads (fast allen) war bei Georgs keine Webcam eingebaut - drum wurde halt eine externe montiert.
Bei
Mein gebrauchtes T61-Thinkpad für 375 Euro. Optisch halt ein typisches Thinkpad - Lenovo behält dieses Design seit geraumer Zeit bei, es ändert sich alle Weile nur minimal.
Die Akkuleistung war mir im Fall meines gebrauchten Thinkpads egal, weil ich das Ding nicht wirklich mobil verwende. Es wird halt in Haus und Garten rumgeschleppt und es ist immer eine Steckdose in Reichweite. Die Restlaufzeit des Akkus von rund 35 Minuten reicht mehr als fett aus um das Ding oben in der Wohnung "abzuziehen", im laufenden Betrieb runter in den Garten zu schaffen und dort wird anzustecken. Das Netzteil schleife ich halt immer mit und auch die Maus. Obwohl Thinkpads erstklassige Touchpads und Trackpoints haben, ist mir eine richtige Maus einfach lieber.
Lapstore.de, Stand 11/2011: Ein Jahr nachdem ich mein T61 gekauft habe, wird dieses Modell immer noch massiv von Händlern angeboten. Lapstore beispielsweise bietet gebrauchte T61 zwischen 219 Euro und 369 Euro an.
Auch Conrad Electronic bietet seit August 2011 gebrauchte Notebooks an - und auch hier gab es ein Thinkpad T61 für 349 Euro. Dass auch Läden in den Gebrauchtmarkt einsteigen, die eigentlich Neuware verkaufen macht klar, dass da hinter den Kulissen gewiss ein fettes Geschäft abläuft. Vermutlich ist die Gewinnspanne beim Verkauf gebrauchter Geräte höher als bei Neuware - sonst würde sich das gerade für Läden wie Conrad nicht lohnen.
Glossy-Display. Hier ein Foto eines Notebooks mit glänzendem Display. Jede Lichtquelle spiegelt sich darin brutal. Ein "Fenster" im Rücken haben oder Sonnenlicht macht das Arbeiten zur Qual. Es handelt sich hier um ein HP Notebook, wobei HP keineswegs zu verdammen ist. Praktisch jeder Hersteller bietet Laptops mit glänzendem und mit mattem Display an.
Hier zum Vergleich ein Foto von einem matten, nicht glänzenden Display. Das matte Display hier stammt von einem Lenovo-Notebook. Lenovo verbaut allerdings (bei seinen Billigteilen) auch glänzende Displays.
Hier bewirbt Dell in seinem Online-Shop (November 2011) das Notebookmodell Vostro 3550, das grad als Verkaufschlager angeboten wird, also für 599 Euro stattt 729 Euro (
Es geht hier also um einen "reflexionsarmen" (arm? Also spiegelt das Ding oder nicht?) High-Definition-LED-Monitor (was soll an dieser mickrigen Scheissauflösung "High-Definition" sein?).
Das Vaio VPCZ13Z9E/X war Anfang 2011 Sonys schnellstes und leistungsstärkstes Notebook. Unverbindliche Preisempfehlung: 3.500 Euro. (Foto Sony).
Viele Thinkpads haben vorne auf der Oberfläche einen Fingerabdrucksensor. Der muss einmalig durch Drüberziehen eines oder mehrerer Finger "trainiert" werden. Beim Startbildschirm von Windows ist dann keine Passwort-Eingabe mehr nötig, man zieht einfach seinen Finger drüber.
Beliebt bei Business-Notebooks sind beispielsweise eingebaute Smartcard-Leser, die diverse Karten wie "Sicherheitskarten" oder "EC-Karten" verarbeiten können. Teils ist damit auch sichereres Homebanking per HBCI-Standard möglich (siehe
Bei diesem Lenovo Thinkpad sind die Lautsprecher links und rechts im Gehäuserand neben der Tastatur verbaut und beanspruchen dort nur wenig Fläche.
Bei vielen Notebooks befinden sich die Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer-/Audio-Ausgang an der vorderen Gehäusekante. Beim Tippen auf der Tastatur oder Nutzen des Touchpads sind die Audiokabel dann ärgerlich im Weg. Hier hilft eigentlich nur eine Dockingstation.
Typische Thinkpad-Dockingstation: sieht etwas blöd aus, handhabt sich aber sehr praktisch. Das Notebook wird oben links angelegt und dann einfach "draufgedrückt" und rastet ein. Von der Station bleibt dann nur noch der kleine Teil oben links zu sehen, bei dem im Bild der Schlüssel drinnen steckt.  Das Abschließen per Schlüssel macht natürlich nur Sinn, wenn die Station (verfügt über Kensington Lock "Buchse") irgendwo "angekettet" ist.
Rückseite einer Thinkpad-Dockingstation. Es werden nicht nur die Buchsen des Notebooks rausgeführt, sondern auch Schnittstellen geboten, die das Notebook selbst nicht hat. Hier beispielsweise ein DVI-Videoausgang und eine parallele Schnittstelle sowie zusätzliche USB-Buchsen.
An dieser Dockingstation finden sich rechts noch ein digitaler SPDIF-Audio-Ausgang und daneben die "Buchse" für ein Kensington Lock.
Lapstore: Im Fall einer Dockingstation für Dell-Businessnotebooks werden hier gerade mal 12 Euro verlangt - das ist quasi "geschenkt". Inklusive Netzteil verlangt Lapstore 32 Euro. Neu kostet so ein Ding bei Dell über 200 Euro.
Lapstore: Eine gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil gibt es hier für 79 Euro. Auch das ist dramatisch günstiger als der Neupreis von Lenovo.
Ebay: Hier gibt es die gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil von diversen Anbietern um 50 Euro zu finden.
Dieses Thinkpad hat vorne eine Firewire-Buchse. Die für dieses Modell erhältlichen Dockingstationen haben aber keine. Firewire kann also nur am Notebook-Gehäuse direkt genutzt werden.
Im Fall von Thinkpads gibt es auf Lenovos Internet-Supportseiten zu jeder Modellreihe zig hundert Seiten dicke Service-Manuals, in denen praktisch alles beschrieben ist: wie das Gerät bedient wird, wie es getestet wird, wie Fehler behoben werden. Außerdem ist das "Zerlegen" und "Zusammenbauen" des Notebooks detailliert beschrieben.
Auf Lenovos Seite lassen sich oben zwar verschiedene Sprachen wählen, Deutsch ist allerdings nicht dabei. Überhaupt gilt im Fall Levono, dass eigentlich sämtliche Dokumentationen und Manuals bestenfalls in Englisch, aber nicht in Deutsch zu kriegen sind.
Lenovo Original-Akku. Das Ding lässt sich wie bei den meisten Notebooks leicht abklinken.
Lapstore.de räumt bei diesem Angebot ein Umtauschrecht ein, falls der gebrauchte Akku weniger als 40 Minuten Laufzeit hat. Optional kriegt man das Gerät auch gleich mit einem neuen Akku. Ein 6-Zellen Nachbau-Akku (also kein Original vom Hersteller) kostet 37 Euro, ist also ein scheinbar kalkulierbarer Kostenpunkt.
Ebay: Hier wird ein 4800mAh Akkus für Thinkpads angeboten. Preis: gerade mal 29,98 Euro inklusive Versandkosten. In der Beschreibung wirbt der Anbieter mit "Streng kontrollierte Qualitätsware mit CE-Prüfsiegel" und "Lange Lebensdauer". Das war es dann eigentlich auch schon. Hier hilft nur im Internet-Recherchieren, ob jemand mit diesem Anbieter schon Erfahrungen gemacht hat.
Onlineshop
Ebay: Hier wird ein Original Thinkpad-Akku mit 5200 mAh für 65,99 Euro (inklusive Versandkosten) angeboten. Details zur Garantiezeit nennt der Anbieter nicht.
Bild. ThinkPad GOBI - diese PCI Express Mini Karte (ab ca 120 Euro) ermöglicht drahtlosen Internetzugang per 3G, EDGE, GPRS, GSM, GPS und UMTS. (Foto Lenovo).
Ein typisches optisches "Verschleißmerkmal" bei Thinkpads sind die beiden vorderen Ecken des Display-Deckels. Die greifen sich ab und sind dann nicht mehr mattschwarz sondern glänzend. Wer das nicht weiß, dem fällt es wahrscheinlich gar nicht auf.
Rechts neben dem Touchpad entdeckte ich einen winzigen Kratzer. Man sieht ihn allerdings nur, wenn das Notebook perfekt ins Licht gerückt wird.
Zwei weitere hauchfeine Kratzspuren fanden sich auch am Gehäuseboden.
Bild. Beispiel: Dieses Dell Latitude Notebook hat zwar einen Trackpoint (siehe Pfeil), aber es gibt keine mittlere Maustaste um den Trackpoint auf Scroll-Funktion umzuschalten. Für viele Trackpoint-Fans ist das ein KO-Kriterium!
Chip: Hier wurde ein Lenovo Thinkpad Notebook T61P getestet. Trotz des "absurd" hohen Preises von 3.050 Euro kriegte das Ding ein sehr gutes Testurteil, wurde als "Siegertyp", als "sehr kompakt leistungsstark und extrem hochwertig verarbeitet" gelobt.
Ebay: Gerade mal zweieinhalb Jahre später, wird das Luxus-Notebook von zig Gebrauchthändlern zwischen 300 bis 400 Euro angeboten.
Dell-Anzeige Anfang 1999: Ein "Multimedia-Laptop mit "gehobener Ausstattung" kostete nur 6.700 Mark und ein Sparmodell für Geizhälse nur 4.189 Mark. Das war für Geschäftsleute vielleicht sensationell preiswert, für normale Menschen aber kaum bezahlbar.
Typisches Notebook-Angebot in der 500-600 Euro Preisklasse. Die Liste der Leistungsmerkmale hat fast immer Roman-Länge: Starke CPU, brillante Grafikkarte, Riesenfestplatte, viel Arbeitsspeicher, Display mit HD-Auflösung, Webcam, DVD-Brenner und Schnittstellen bis zum Abwinken, Hochleistungsakku - und natürlich auch gleich ein aktuelles Windows drauf.
An Faktoren wie Geräusch- und Hitzeentwicklung wird beim "Schnellkauf" mit Billigpreis-Gier oft nicht gedacht. Die Folgeanschaffung ist dann (wie hier im Bild rechts zu sehen) meist recht schnell ein "Notebook-Kühler" mit Ventilatoren unter dem Notebook, damit es nicht das "Kochen" anfängt. Derlei Notebook-"Kühlplatten" gibt es in erschreckend großer Auswahl um ca 20 Euro. So was funktioniert, ist aber nicht wirklich "hübsch" und praktisch.
Bei diesem gebrauchten Thinkpad hat der Händler seine Geräte mit einem Aufkleber versehen der die wichtigsten Eckdaten enthält und den Zustand mitteilt. Mit "A" ist quasi tadellos gemeint.
Lenovo nimmt beim Bewerben seiner Thinkpads kein Blatt vor den Mund, wie dieser Werbetext zeigt: "Gebacken, geschlagen, gequält - ThinkPad Notebooks machen viel durch, bevor Sie sie in den Händen halten. Wir entwickeln viele von Ihnen so, dass sie auch strengste US-militärische Anforderungen erfüllen. Wir statten sie mit spritzwassergeschützten Tastaturen, Sicherheitsrahmen und stoßgeschützten Festplatten aus. Und wir testen sie auf kaum vorstellbare Weise: durch Backen, Schlagen, Quälen und Sandstrahlen."
Verfügt ein Thinkpad über eine "spritzwassergeschützte" Tastatur, finden sich auf der Gehäuseunterseite solche "Löcher" mit einem "Abtropf"-Symbol. Flüssigkeit die durch die Tastatur eindringt, kann hier abfließen - so sich die Menge in einem überschaubaren Rahmen bewegt.
Gehäuseausschnitt eines T61 Die mattschwarze Farbe ist erkennbar. Nicht zu sehen ist aber die Qualität des "Plastikdeckels". Der fühlt sich nicht einfach glatt sondern sehr griffig an – man kann das Notebook dadurch sehr angenehm mal kurz wohin tragen, ohne dass es aus der Hand zu gleiten droht.
Die Thinkpads Business-Notebooks haben extrem robuste Gehäuse, verwinden sich praktisch nicht, die Display-Scharniere sind aus Edelstahl. Äußerlich sieht man das den Dingern nicht an, aber innen drinnen sind sie halt einfach verdammt robust konstruiert.
Blick ins Innere eines Thinkpad. Oben links in der Ecke der Ventilator, darunter die "Kühl-Pipelines". Deutlich erkennbar: die raffinierte Magensium-Rahmenkonstruktion, die alle Komponenten "umzingelt" und das Gehäuse sehr robubst und verwindungsresistent macht.
Mit Tastaturbeleuchtung sind bei Thinkpads keine beleuchteten (also selbst leuchtenden Tasten) gemeint. Vielmehr ist es eine kleine LED oben im Display-Rahmen die bei Bedarf eingeschaltet werden um einen "schwachen Lichtkegel"  auf die Tastatur zu werfen. Richtig hell macht das die Tastatur nicht, aber in total dunkler Umgebung ist es schon hilfreich.
Hier wurde ein "älteres" Thinkpad für 189 Euro verhökert. Markant: das Ding hat kein Betriebssystem und für den Akku werden nur maximal 20 Minuten versprochen. Für Viele sind das gewiss KO-Kriterien. Aber: wenn das Gerät ehe nur stationär verwendet wird und ein XP zum Installieren vorhanden ist (oder halt Linux drauf), dann ist das schnuppe. Bemerkenswert übrigens: das Ding hat ein "mattes", also nicht spiegelndes Display mit 1.400 x 1.050 Auflösung. Das ist schon sehr ordentlich. Diverse neue Notebooks "um die 600 Euro" mit 1.366 x 768 Bildpunkten bringt da schon eine Ecke weniger auf den Schirm oder haben zwar eine hohe Auflösung aber ein grottig spiegelndes Display.
Georgs "200 Euro" Thinkpad. So ein 200 Euro Ding hat meist schon 3-4 Jahre auf dem Buckel, seine Leistung reicht für fast alles aber dennoch aus. Wie bei den meisten Thinkpads (fast allen) war bei Georgs keine Webcam eingebaut - drum wurde halt eine externe montiert.
Bei
Mein gebrauchtes T61-Thinkpad für 375 Euro. Optisch halt ein typisches Thinkpad - Lenovo behält dieses Design seit geraumer Zeit bei, es ändert sich alle Weile nur minimal.
Die Akkuleistung war mir im Fall meines gebrauchten Thinkpads egal, weil ich das Ding nicht wirklich mobil verwende. Es wird halt in Haus und Garten rumgeschleppt und es ist immer eine Steckdose in Reichweite. Die Restlaufzeit des Akkus von rund 35 Minuten reicht mehr als fett aus um das Ding oben in der Wohnung "abzuziehen", im laufenden Betrieb runter in den Garten zu schaffen und dort wird anzustecken. Das Netzteil schleife ich halt immer mit und auch die Maus. Obwohl Thinkpads erstklassige Touchpads und Trackpoints haben, ist mir eine richtige Maus einfach lieber.
Lapstore.de, Stand 11/2011: Ein Jahr nachdem ich mein T61 gekauft habe, wird dieses Modell immer noch massiv von Händlern angeboten. Lapstore beispielsweise bietet gebrauchte T61 zwischen 219 Euro und 369 Euro an.
Auch Conrad Electronic bietet seit August 2011 gebrauchte Notebooks an - und auch hier gab es ein Thinkpad T61 für 349 Euro. Dass auch Läden in den Gebrauchtmarkt einsteigen, die eigentlich Neuware verkaufen macht klar, dass da hinter den Kulissen gewiss ein fettes Geschäft abläuft. Vermutlich ist die Gewinnspanne beim Verkauf gebrauchter Geräte höher als bei Neuware - sonst würde sich das gerade für Läden wie Conrad nicht lohnen.
Glossy-Display. Hier ein Foto eines Notebooks mit glänzendem Display. Jede Lichtquelle spiegelt sich darin brutal. Ein "Fenster" im Rücken haben oder Sonnenlicht macht das Arbeiten zur Qual. Es handelt sich hier um ein HP Notebook, wobei HP keineswegs zu verdammen ist. Praktisch jeder Hersteller bietet Laptops mit glänzendem und mit mattem Display an.
Hier zum Vergleich ein Foto von einem matten, nicht glänzenden Display. Das matte Display hier stammt von einem Lenovo-Notebook. Lenovo verbaut allerdings (bei seinen Billigteilen) auch glänzende Displays.
Hier bewirbt Dell in seinem Online-Shop (November 2011) das Notebookmodell Vostro 3550, das grad als Verkaufschlager angeboten wird, also für 599 Euro stattt 729 Euro (
Es geht hier also um einen "reflexionsarmen" (arm? Also spiegelt das Ding oder nicht?) High-Definition-LED-Monitor (was soll an dieser mickrigen Scheissauflösung "High-Definition" sein?).
Das Vaio VPCZ13Z9E/X war Anfang 2011 Sonys schnellstes und leistungsstärkstes Notebook. Unverbindliche Preisempfehlung: 3.500 Euro. (Foto Sony).
Viele Thinkpads haben vorne auf der Oberfläche einen Fingerabdrucksensor. Der muss einmalig durch Drüberziehen eines oder mehrerer Finger "trainiert" werden. Beim Startbildschirm von Windows ist dann keine Passwort-Eingabe mehr nötig, man zieht einfach seinen Finger drüber.
Beliebt bei Business-Notebooks sind beispielsweise eingebaute Smartcard-Leser, die diverse Karten wie "Sicherheitskarten" oder "EC-Karten" verarbeiten können. Teils ist damit auch sichereres Homebanking per HBCI-Standard möglich (siehe
Bei diesem Lenovo Thinkpad sind die Lautsprecher links und rechts im Gehäuserand neben der Tastatur verbaut und beanspruchen dort nur wenig Fläche.
Bei vielen Notebooks befinden sich die Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer-/Audio-Ausgang an der vorderen Gehäusekante. Beim Tippen auf der Tastatur oder Nutzen des Touchpads sind die Audiokabel dann ärgerlich im Weg. Hier hilft eigentlich nur eine Dockingstation.
Typische Thinkpad-Dockingstation: sieht etwas blöd aus, handhabt sich aber sehr praktisch. Das Notebook wird oben links angelegt und dann einfach "draufgedrückt" und rastet ein. Von der Station bleibt dann nur noch der kleine Teil oben links zu sehen, bei dem im Bild der Schlüssel drinnen steckt.  Das Abschließen per Schlüssel macht natürlich nur Sinn, wenn die Station (verfügt über Kensington Lock "Buchse") irgendwo "angekettet" ist.
Rückseite einer Thinkpad-Dockingstation. Es werden nicht nur die Buchsen des Notebooks rausgeführt, sondern auch Schnittstellen geboten, die das Notebook selbst nicht hat. Hier beispielsweise ein DVI-Videoausgang und eine parallele Schnittstelle sowie zusätzliche USB-Buchsen.
An dieser Dockingstation finden sich rechts noch ein digitaler SPDIF-Audio-Ausgang und daneben die "Buchse" für ein Kensington Lock.
Lapstore: Im Fall einer Dockingstation für Dell-Businessnotebooks werden hier gerade mal 12 Euro verlangt - das ist quasi "geschenkt". Inklusive Netzteil verlangt Lapstore 32 Euro. Neu kostet so ein Ding bei Dell über 200 Euro.
Lapstore: Eine gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil gibt es hier für 79 Euro. Auch das ist dramatisch günstiger als der Neupreis von Lenovo.
Ebay: Hier gibt es die gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil von diversen Anbietern um 50 Euro zu finden.
Dieses Thinkpad hat vorne eine Firewire-Buchse. Die für dieses Modell erhältlichen Dockingstationen haben aber keine. Firewire kann also nur am Notebook-Gehäuse direkt genutzt werden.
Im Fall von Thinkpads gibt es auf Lenovos Internet-Supportseiten zu jeder Modellreihe zig hundert Seiten dicke Service-Manuals, in denen praktisch alles beschrieben ist: wie das Gerät bedient wird, wie es getestet wird, wie Fehler behoben werden. Außerdem ist das "Zerlegen" und "Zusammenbauen" des Notebooks detailliert beschrieben.
Auf Lenovos Seite lassen sich oben zwar verschiedene Sprachen wählen, Deutsch ist allerdings nicht dabei. Überhaupt gilt im Fall Levono, dass eigentlich sämtliche Dokumentationen und Manuals bestenfalls in Englisch, aber nicht in Deutsch zu kriegen sind.
Lenovo Original-Akku. Das Ding lässt sich wie bei den meisten Notebooks leicht abklinken.
Lapstore.de räumt bei diesem Angebot ein Umtauschrecht ein, falls der gebrauchte Akku weniger als 40 Minuten Laufzeit hat. Optional kriegt man das Gerät auch gleich mit einem neuen Akku. Ein 6-Zellen Nachbau-Akku (also kein Original vom Hersteller) kostet 37 Euro, ist also ein scheinbar kalkulierbarer Kostenpunkt.
Ebay: Hier wird ein 4800mAh Akkus für Thinkpads angeboten. Preis: gerade mal 29,98 Euro inklusive Versandkosten. In der Beschreibung wirbt der Anbieter mit "Streng kontrollierte Qualitätsware mit CE-Prüfsiegel" und "Lange Lebensdauer". Das war es dann eigentlich auch schon. Hier hilft nur im Internet-Recherchieren, ob jemand mit diesem Anbieter schon Erfahrungen gemacht hat.
Onlineshop
Ebay: Hier wird ein Original Thinkpad-Akku mit 5200 mAh für 65,99 Euro (inklusive Versandkosten) angeboten. Details zur Garantiezeit nennt der Anbieter nicht.
Bild. ThinkPad GOBI - diese PCI Express Mini Karte (ab ca 120 Euro) ermöglicht drahtlosen Internetzugang per 3G, EDGE, GPRS, GSM, GPS und UMTS. (Foto Lenovo).
Ein typisches optisches "Verschleißmerkmal" bei Thinkpads sind die beiden vorderen Ecken des Display-Deckels. Die greifen sich ab und sind dann nicht mehr mattschwarz sondern glänzend. Wer das nicht weiß, dem fällt es wahrscheinlich gar nicht auf.
Rechts neben dem Touchpad entdeckte ich einen winzigen Kratzer. Man sieht ihn allerdings nur, wenn das Notebook perfekt ins Licht gerückt wird.
Zwei weitere hauchfeine Kratzspuren fanden sich auch am Gehäuseboden.
Bild. Beispiel: Dieses Dell Latitude Notebook hat zwar einen Trackpoint (siehe Pfeil), aber es gibt keine mittlere Maustaste um den Trackpoint auf Scroll-Funktion umzuschalten. Für viele Trackpoint-Fans ist das ein KO-Kriterium!
Chip: Hier wurde ein Lenovo Thinkpad Notebook T61P getestet. Trotz des "absurd" hohen Preises von 3.050 Euro kriegte das Ding ein sehr gutes Testurteil, wurde als "Siegertyp", als "sehr kompakt leistungsstark und extrem hochwertig verarbeitet" gelobt.
Ebay: Gerade mal zweieinhalb Jahre später, wird das Luxus-Notebook von zig Gebrauchthändlern zwischen 300 bis 400 Euro angeboten.
Dell-Anzeige Anfang 1999: Ein "Multimedia-Laptop mit "gehobener Ausstattung" kostete nur 6.700 Mark und ein Sparmodell für Geizhälse nur 4.189 Mark. Das war für Geschäftsleute vielleicht sensationell preiswert, für normale Menschen aber kaum bezahlbar.
Typisches Notebook-Angebot in der 500-600 Euro Preisklasse. Die Liste der Leistungsmerkmale hat fast immer Roman-Länge: Starke CPU, brillante Grafikkarte, Riesenfestplatte, viel Arbeitsspeicher, Display mit HD-Auflösung, Webcam, DVD-Brenner und Schnittstellen bis zum Abwinken, Hochleistungsakku - und natürlich auch gleich ein aktuelles Windows drauf.
An Faktoren wie Geräusch- und Hitzeentwicklung wird beim "Schnellkauf" mit Billigpreis-Gier oft nicht gedacht. Die Folgeanschaffung ist dann (wie hier im Bild rechts zu sehen) meist recht schnell ein "Notebook-Kühler" mit Ventilatoren unter dem Notebook, damit es nicht das "Kochen" anfängt. Derlei Notebook-"Kühlplatten" gibt es in erschreckend großer Auswahl um ca 20 Euro. So was funktioniert, ist aber nicht wirklich "hübsch" und praktisch.
Bei diesem gebrauchten Thinkpad hat der Händler seine Geräte mit einem Aufkleber versehen der die wichtigsten Eckdaten enthält und den Zustand mitteilt. Mit "A" ist quasi tadellos gemeint.
Lenovo nimmt beim Bewerben seiner Thinkpads kein Blatt vor den Mund, wie dieser Werbetext zeigt: "Gebacken, geschlagen, gequält - ThinkPad Notebooks machen viel durch, bevor Sie sie in den Händen halten. Wir entwickeln viele von Ihnen so, dass sie auch strengste US-militärische Anforderungen erfüllen. Wir statten sie mit spritzwassergeschützten Tastaturen, Sicherheitsrahmen und stoßgeschützten Festplatten aus. Und wir testen sie auf kaum vorstellbare Weise: durch Backen, Schlagen, Quälen und Sandstrahlen."
Verfügt ein Thinkpad über eine "spritzwassergeschützte" Tastatur, finden sich auf der Gehäuseunterseite solche "Löcher" mit einem "Abtropf"-Symbol. Flüssigkeit die durch die Tastatur eindringt, kann hier abfließen - so sich die Menge in einem überschaubaren Rahmen bewegt.
Gehäuseausschnitt eines T61 Die mattschwarze Farbe ist erkennbar. Nicht zu sehen ist aber die Qualität des "Plastikdeckels". Der fühlt sich nicht einfach glatt sondern sehr griffig an – man kann das Notebook dadurch sehr angenehm mal kurz wohin tragen, ohne dass es aus der Hand zu gleiten droht.
Die Thinkpads Business-Notebooks haben extrem robuste Gehäuse, verwinden sich praktisch nicht, die Display-Scharniere sind aus Edelstahl. Äußerlich sieht man das den Dingern nicht an, aber innen drinnen sind sie halt einfach verdammt robust konstruiert.
Blick ins Innere eines Thinkpad. Oben links in der Ecke der Ventilator, darunter die "Kühl-Pipelines". Deutlich erkennbar: die raffinierte Magensium-Rahmenkonstruktion, die alle Komponenten "umzingelt" und das Gehäuse sehr robubst und verwindungsresistent macht.
Mit Tastaturbeleuchtung sind bei Thinkpads keine beleuchteten (also selbst leuchtenden Tasten) gemeint. Vielmehr ist es eine kleine LED oben im Display-Rahmen die bei Bedarf eingeschaltet werden um einen "schwachen Lichtkegel"  auf die Tastatur zu werfen. Richtig hell macht das die Tastatur nicht, aber in total dunkler Umgebung ist es schon hilfreich.
Hier wurde ein "älteres" Thinkpad für 189 Euro verhökert. Markant: das Ding hat kein Betriebssystem und für den Akku werden nur maximal 20 Minuten versprochen. Für Viele sind das gewiss KO-Kriterien. Aber: wenn das Gerät ehe nur stationär verwendet wird und ein XP zum Installieren vorhanden ist (oder halt Linux drauf), dann ist das schnuppe. Bemerkenswert übrigens: das Ding hat ein "mattes", also nicht spiegelndes Display mit 1.400 x 1.050 Auflösung. Das ist schon sehr ordentlich. Diverse neue Notebooks "um die 600 Euro" mit 1.366 x 768 Bildpunkten bringt da schon eine Ecke weniger auf den Schirm oder haben zwar eine hohe Auflösung aber ein grottig spiegelndes Display.
Georgs "200 Euro" Thinkpad. So ein 200 Euro Ding hat meist schon 3-4 Jahre auf dem Buckel, seine Leistung reicht für fast alles aber dennoch aus. Wie bei den meisten Thinkpads (fast allen) war bei Georgs keine Webcam eingebaut - drum wurde halt eine externe montiert.
Bei
Mein gebrauchtes T61-Thinkpad für 375 Euro. Optisch halt ein typisches Thinkpad - Lenovo behält dieses Design seit geraumer Zeit bei, es ändert sich alle Weile nur minimal.
Die Akkuleistung war mir im Fall meines gebrauchten Thinkpads egal, weil ich das Ding nicht wirklich mobil verwende. Es wird halt in Haus und Garten rumgeschleppt und es ist immer eine Steckdose in Reichweite. Die Restlaufzeit des Akkus von rund 35 Minuten reicht mehr als fett aus um das Ding oben in der Wohnung "abzuziehen", im laufenden Betrieb runter in den Garten zu schaffen und dort wird anzustecken. Das Netzteil schleife ich halt immer mit und auch die Maus. Obwohl Thinkpads erstklassige Touchpads und Trackpoints haben, ist mir eine richtige Maus einfach lieber.
Lapstore.de, Stand 11/2011: Ein Jahr nachdem ich mein T61 gekauft habe, wird dieses Modell immer noch massiv von Händlern angeboten. Lapstore beispielsweise bietet gebrauchte T61 zwischen 219 Euro und 369 Euro an.
Auch Conrad Electronic bietet seit August 2011 gebrauchte Notebooks an - und auch hier gab es ein Thinkpad T61 für 349 Euro. Dass auch Läden in den Gebrauchtmarkt einsteigen, die eigentlich Neuware verkaufen macht klar, dass da hinter den Kulissen gewiss ein fettes Geschäft abläuft. Vermutlich ist die Gewinnspanne beim Verkauf gebrauchter Geräte höher als bei Neuware - sonst würde sich das gerade für Läden wie Conrad nicht lohnen.
Glossy-Display. Hier ein Foto eines Notebooks mit glänzendem Display. Jede Lichtquelle spiegelt sich darin brutal. Ein "Fenster" im Rücken haben oder Sonnenlicht macht das Arbeiten zur Qual. Es handelt sich hier um ein HP Notebook, wobei HP keineswegs zu verdammen ist. Praktisch jeder Hersteller bietet Laptops mit glänzendem und mit mattem Display an.
Hier zum Vergleich ein Foto von einem matten, nicht glänzenden Display. Das matte Display hier stammt von einem Lenovo-Notebook. Lenovo verbaut allerdings (bei seinen Billigteilen) auch glänzende Displays.
Hier bewirbt Dell in seinem Online-Shop (November 2011) das Notebookmodell Vostro 3550, das grad als Verkaufschlager angeboten wird, also für 599 Euro stattt 729 Euro (
Es geht hier also um einen "reflexionsarmen" (arm? Also spiegelt das Ding oder nicht?) High-Definition-LED-Monitor (was soll an dieser mickrigen Scheissauflösung "High-Definition" sein?).
Das Vaio VPCZ13Z9E/X war Anfang 2011 Sonys schnellstes und leistungsstärkstes Notebook. Unverbindliche Preisempfehlung: 3.500 Euro. (Foto Sony).
Viele Thinkpads haben vorne auf der Oberfläche einen Fingerabdrucksensor. Der muss einmalig durch Drüberziehen eines oder mehrerer Finger "trainiert" werden. Beim Startbildschirm von Windows ist dann keine Passwort-Eingabe mehr nötig, man zieht einfach seinen Finger drüber.
Beliebt bei Business-Notebooks sind beispielsweise eingebaute Smartcard-Leser, die diverse Karten wie "Sicherheitskarten" oder "EC-Karten" verarbeiten können. Teils ist damit auch sichereres Homebanking per HBCI-Standard möglich (siehe
Bei diesem Lenovo Thinkpad sind die Lautsprecher links und rechts im Gehäuserand neben der Tastatur verbaut und beanspruchen dort nur wenig Fläche.
Bei vielen Notebooks befinden sich die Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer-/Audio-Ausgang an der vorderen Gehäusekante. Beim Tippen auf der Tastatur oder Nutzen des Touchpads sind die Audiokabel dann ärgerlich im Weg. Hier hilft eigentlich nur eine Dockingstation.
Typische Thinkpad-Dockingstation: sieht etwas blöd aus, handhabt sich aber sehr praktisch. Das Notebook wird oben links angelegt und dann einfach "draufgedrückt" und rastet ein. Von der Station bleibt dann nur noch der kleine Teil oben links zu sehen, bei dem im Bild der Schlüssel drinnen steckt.  Das Abschließen per Schlüssel macht natürlich nur Sinn, wenn die Station (verfügt über Kensington Lock "Buchse") irgendwo "angekettet" ist.
Rückseite einer Thinkpad-Dockingstation. Es werden nicht nur die Buchsen des Notebooks rausgeführt, sondern auch Schnittstellen geboten, die das Notebook selbst nicht hat. Hier beispielsweise ein DVI-Videoausgang und eine parallele Schnittstelle sowie zusätzliche USB-Buchsen.
An dieser Dockingstation finden sich rechts noch ein digitaler SPDIF-Audio-Ausgang und daneben die "Buchse" für ein Kensington Lock.
Lapstore: Im Fall einer Dockingstation für Dell-Businessnotebooks werden hier gerade mal 12 Euro verlangt - das ist quasi "geschenkt". Inklusive Netzteil verlangt Lapstore 32 Euro. Neu kostet so ein Ding bei Dell über 200 Euro.
Lapstore: Eine gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil gibt es hier für 79 Euro. Auch das ist dramatisch günstiger als der Neupreis von Lenovo.
Ebay: Hier gibt es die gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil von diversen Anbietern um 50 Euro zu finden.
Dieses Thinkpad hat vorne eine Firewire-Buchse. Die für dieses Modell erhältlichen Dockingstationen haben aber keine. Firewire kann also nur am Notebook-Gehäuse direkt genutzt werden.
Im Fall von Thinkpads gibt es auf Lenovos Internet-Supportseiten zu jeder Modellreihe zig hundert Seiten dicke Service-Manuals, in denen praktisch alles beschrieben ist: wie das Gerät bedient wird, wie es getestet wird, wie Fehler behoben werden. Außerdem ist das "Zerlegen" und "Zusammenbauen" des Notebooks detailliert beschrieben.
Auf Lenovos Seite lassen sich oben zwar verschiedene Sprachen wählen, Deutsch ist allerdings nicht dabei. Überhaupt gilt im Fall Levono, dass eigentlich sämtliche Dokumentationen und Manuals bestenfalls in Englisch, aber nicht in Deutsch zu kriegen sind.
Lenovo Original-Akku. Das Ding lässt sich wie bei den meisten Notebooks leicht abklinken.
Lapstore.de räumt bei diesem Angebot ein Umtauschrecht ein, falls der gebrauchte Akku weniger als 40 Minuten Laufzeit hat. Optional kriegt man das Gerät auch gleich mit einem neuen Akku. Ein 6-Zellen Nachbau-Akku (also kein Original vom Hersteller) kostet 37 Euro, ist also ein scheinbar kalkulierbarer Kostenpunkt.
Ebay: Hier wird ein 4800mAh Akkus für Thinkpads angeboten. Preis: gerade mal 29,98 Euro inklusive Versandkosten. In der Beschreibung wirbt der Anbieter mit "Streng kontrollierte Qualitätsware mit CE-Prüfsiegel" und "Lange Lebensdauer". Das war es dann eigentlich auch schon. Hier hilft nur im Internet-Recherchieren, ob jemand mit diesem Anbieter schon Erfahrungen gemacht hat.
Onlineshop
Ebay: Hier wird ein Original Thinkpad-Akku mit 5200 mAh für 65,99 Euro (inklusive Versandkosten) angeboten. Details zur Garantiezeit nennt der Anbieter nicht.
Bild. ThinkPad GOBI - diese PCI Express Mini Karte (ab ca 120 Euro) ermöglicht drahtlosen Internetzugang per 3G, EDGE, GPRS, GSM, GPS und UMTS. (Foto Lenovo).
Ein typisches optisches "Verschleißmerkmal" bei Thinkpads sind die beiden vorderen Ecken des Display-Deckels. Die greifen sich ab und sind dann nicht mehr mattschwarz sondern glänzend. Wer das nicht weiß, dem fällt es wahrscheinlich gar nicht auf.
Rechts neben dem Touchpad entdeckte ich einen winzigen Kratzer. Man sieht ihn allerdings nur, wenn das Notebook perfekt ins Licht gerückt wird.
Zwei weitere hauchfeine Kratzspuren fanden sich auch am Gehäuseboden.
Bild. Beispiel: Dieses Dell Latitude Notebook hat zwar einen Trackpoint (siehe Pfeil), aber es gibt keine mittlere Maustaste um den Trackpoint auf Scroll-Funktion umzuschalten. Für viele Trackpoint-Fans ist das ein KO-Kriterium!
Chip: Hier wurde ein Lenovo Thinkpad Notebook T61P getestet. Trotz des "absurd" hohen Preises von 3.050 Euro kriegte das Ding ein sehr gutes Testurteil, wurde als "Siegertyp", als "sehr kompakt leistungsstark und extrem hochwertig verarbeitet" gelobt.
Ebay: Gerade mal zweieinhalb Jahre später, wird das Luxus-Notebook von zig Gebrauchthändlern zwischen 300 bis 400 Euro angeboten.
Dell-Anzeige Anfang 1999: Ein "Multimedia-Laptop mit "gehobener Ausstattung" kostete nur 6.700 Mark und ein Sparmodell für Geizhälse nur 4.189 Mark. Das war für Geschäftsleute vielleicht sensationell preiswert, für normale Menschen aber kaum bezahlbar.
Typisches Notebook-Angebot in der 500-600 Euro Preisklasse. Die Liste der Leistungsmerkmale hat fast immer Roman-Länge: Starke CPU, brillante Grafikkarte, Riesenfestplatte, viel Arbeitsspeicher, Display mit HD-Auflösung, Webcam, DVD-Brenner und Schnittstellen bis zum Abwinken, Hochleistungsakku - und natürlich auch gleich ein aktuelles Windows drauf.
An Faktoren wie Geräusch- und Hitzeentwicklung wird beim "Schnellkauf" mit Billigpreis-Gier oft nicht gedacht. Die Folgeanschaffung ist dann (wie hier im Bild rechts zu sehen) meist recht schnell ein "Notebook-Kühler" mit Ventilatoren unter dem Notebook, damit es nicht das "Kochen" anfängt. Derlei Notebook-"Kühlplatten" gibt es in erschreckend großer Auswahl um ca 20 Euro. So was funktioniert, ist aber nicht wirklich "hübsch" und praktisch.
Bei diesem gebrauchten Thinkpad hat der Händler seine Geräte mit einem Aufkleber versehen der die wichtigsten Eckdaten enthält und den Zustand mitteilt. Mit "A" ist quasi tadellos gemeint.
Lenovo nimmt beim Bewerben seiner Thinkpads kein Blatt vor den Mund, wie dieser Werbetext zeigt: "Gebacken, geschlagen, gequält - ThinkPad Notebooks machen viel durch, bevor Sie sie in den Händen halten. Wir entwickeln viele von Ihnen so, dass sie auch strengste US-militärische Anforderungen erfüllen. Wir statten sie mit spritzwassergeschützten Tastaturen, Sicherheitsrahmen und stoßgeschützten Festplatten aus. Und wir testen sie auf kaum vorstellbare Weise: durch Backen, Schlagen, Quälen und Sandstrahlen."
Verfügt ein Thinkpad über eine "spritzwassergeschützte" Tastatur, finden sich auf der Gehäuseunterseite solche "Löcher" mit einem "Abtropf"-Symbol. Flüssigkeit die durch die Tastatur eindringt, kann hier abfließen - so sich die Menge in einem überschaubaren Rahmen bewegt.
Gehäuseausschnitt eines T61 Die mattschwarze Farbe ist erkennbar. Nicht zu sehen ist aber die Qualität des "Plastikdeckels". Der fühlt sich nicht einfach glatt sondern sehr griffig an – man kann das Notebook dadurch sehr angenehm mal kurz wohin tragen, ohne dass es aus der Hand zu gleiten droht.
Die Thinkpads Business-Notebooks haben extrem robuste Gehäuse, verwinden sich praktisch nicht, die Display-Scharniere sind aus Edelstahl. Äußerlich sieht man das den Dingern nicht an, aber innen drinnen sind sie halt einfach verdammt robust konstruiert.
Blick ins Innere eines Thinkpad. Oben links in der Ecke der Ventilator, darunter die "Kühl-Pipelines". Deutlich erkennbar: die raffinierte Magensium-Rahmenkonstruktion, die alle Komponenten "umzingelt" und das Gehäuse sehr robubst und verwindungsresistent macht.
Mit Tastaturbeleuchtung sind bei Thinkpads keine beleuchteten (also selbst leuchtenden Tasten) gemeint. Vielmehr ist es eine kleine LED oben im Display-Rahmen die bei Bedarf eingeschaltet werden um einen "schwachen Lichtkegel"  auf die Tastatur zu werfen. Richtig hell macht das die Tastatur nicht, aber in total dunkler Umgebung ist es schon hilfreich.
Hier wurde ein "älteres" Thinkpad für 189 Euro verhökert. Markant: das Ding hat kein Betriebssystem und für den Akku werden nur maximal 20 Minuten versprochen. Für Viele sind das gewiss KO-Kriterien. Aber: wenn das Gerät ehe nur stationär verwendet wird und ein XP zum Installieren vorhanden ist (oder halt Linux drauf), dann ist das schnuppe. Bemerkenswert übrigens: das Ding hat ein "mattes", also nicht spiegelndes Display mit 1.400 x 1.050 Auflösung. Das ist schon sehr ordentlich. Diverse neue Notebooks "um die 600 Euro" mit 1.366 x 768 Bildpunkten bringt da schon eine Ecke weniger auf den Schirm oder haben zwar eine hohe Auflösung aber ein grottig spiegelndes Display.
Georgs "200 Euro" Thinkpad. So ein 200 Euro Ding hat meist schon 3-4 Jahre auf dem Buckel, seine Leistung reicht für fast alles aber dennoch aus. Wie bei den meisten Thinkpads (fast allen) war bei Georgs keine Webcam eingebaut - drum wurde halt eine externe montiert.
Bei
Mein gebrauchtes T61-Thinkpad für 375 Euro. Optisch halt ein typisches Thinkpad - Lenovo behält dieses Design seit geraumer Zeit bei, es ändert sich alle Weile nur minimal.
Die Akkuleistung war mir im Fall meines gebrauchten Thinkpads egal, weil ich das Ding nicht wirklich mobil verwende. Es wird halt in Haus und Garten rumgeschleppt und es ist immer eine Steckdose in Reichweite. Die Restlaufzeit des Akkus von rund 35 Minuten reicht mehr als fett aus um das Ding oben in der Wohnung "abzuziehen", im laufenden Betrieb runter in den Garten zu schaffen und dort wird anzustecken. Das Netzteil schleife ich halt immer mit und auch die Maus. Obwohl Thinkpads erstklassige Touchpads und Trackpoints haben, ist mir eine richtige Maus einfach lieber.
Lapstore.de, Stand 11/2011: Ein Jahr nachdem ich mein T61 gekauft habe, wird dieses Modell immer noch massiv von Händlern angeboten. Lapstore beispielsweise bietet gebrauchte T61 zwischen 219 Euro und 369 Euro an.
Auch Conrad Electronic bietet seit August 2011 gebrauchte Notebooks an - und auch hier gab es ein Thinkpad T61 für 349 Euro. Dass auch Läden in den Gebrauchtmarkt einsteigen, die eigentlich Neuware verkaufen macht klar, dass da hinter den Kulissen gewiss ein fettes Geschäft abläuft. Vermutlich ist die Gewinnspanne beim Verkauf gebrauchter Geräte höher als bei Neuware - sonst würde sich das gerade für Läden wie Conrad nicht lohnen.
Glossy-Display. Hier ein Foto eines Notebooks mit glänzendem Display. Jede Lichtquelle spiegelt sich darin brutal. Ein "Fenster" im Rücken haben oder Sonnenlicht macht das Arbeiten zur Qual. Es handelt sich hier um ein HP Notebook, wobei HP keineswegs zu verdammen ist. Praktisch jeder Hersteller bietet Laptops mit glänzendem und mit mattem Display an.
Hier zum Vergleich ein Foto von einem matten, nicht glänzenden Display. Das matte Display hier stammt von einem Lenovo-Notebook. Lenovo verbaut allerdings (bei seinen Billigteilen) auch glänzende Displays.
Hier bewirbt Dell in seinem Online-Shop (November 2011) das Notebookmodell Vostro 3550, das grad als Verkaufschlager angeboten wird, also für 599 Euro stattt 729 Euro (
Es geht hier also um einen "reflexionsarmen" (arm? Also spiegelt das Ding oder nicht?) High-Definition-LED-Monitor (was soll an dieser mickrigen Scheissauflösung "High-Definition" sein?).
Das Vaio VPCZ13Z9E/X war Anfang 2011 Sonys schnellstes und leistungsstärkstes Notebook. Unverbindliche Preisempfehlung: 3.500 Euro. (Foto Sony).
Viele Thinkpads haben vorne auf der Oberfläche einen Fingerabdrucksensor. Der muss einmalig durch Drüberziehen eines oder mehrerer Finger "trainiert" werden. Beim Startbildschirm von Windows ist dann keine Passwort-Eingabe mehr nötig, man zieht einfach seinen Finger drüber.
Beliebt bei Business-Notebooks sind beispielsweise eingebaute Smartcard-Leser, die diverse Karten wie "Sicherheitskarten" oder "EC-Karten" verarbeiten können. Teils ist damit auch sichereres Homebanking per HBCI-Standard möglich (siehe
Bei diesem Lenovo Thinkpad sind die Lautsprecher links und rechts im Gehäuserand neben der Tastatur verbaut und beanspruchen dort nur wenig Fläche.
Bei vielen Notebooks befinden sich die Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer-/Audio-Ausgang an der vorderen Gehäusekante. Beim Tippen auf der Tastatur oder Nutzen des Touchpads sind die Audiokabel dann ärgerlich im Weg. Hier hilft eigentlich nur eine Dockingstation.
Typische Thinkpad-Dockingstation: sieht etwas blöd aus, handhabt sich aber sehr praktisch. Das Notebook wird oben links angelegt und dann einfach "draufgedrückt" und rastet ein. Von der Station bleibt dann nur noch der kleine Teil oben links zu sehen, bei dem im Bild der Schlüssel drinnen steckt.  Das Abschließen per Schlüssel macht natürlich nur Sinn, wenn die Station (verfügt über Kensington Lock "Buchse") irgendwo "angekettet" ist.
Rückseite einer Thinkpad-Dockingstation. Es werden nicht nur die Buchsen des Notebooks rausgeführt, sondern auch Schnittstellen geboten, die das Notebook selbst nicht hat. Hier beispielsweise ein DVI-Videoausgang und eine parallele Schnittstelle sowie zusätzliche USB-Buchsen.
An dieser Dockingstation finden sich rechts noch ein digitaler SPDIF-Audio-Ausgang und daneben die "Buchse" für ein Kensington Lock.
Lapstore: Im Fall einer Dockingstation für Dell-Businessnotebooks werden hier gerade mal 12 Euro verlangt - das ist quasi "geschenkt". Inklusive Netzteil verlangt Lapstore 32 Euro. Neu kostet so ein Ding bei Dell über 200 Euro.
Lapstore: Eine gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil gibt es hier für 79 Euro. Auch das ist dramatisch günstiger als der Neupreis von Lenovo.
Ebay: Hier gibt es die gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil von diversen Anbietern um 50 Euro zu finden.
Dieses Thinkpad hat vorne eine Firewire-Buchse. Die für dieses Modell erhältlichen Dockingstationen haben aber keine. Firewire kann also nur am Notebook-Gehäuse direkt genutzt werden.
Im Fall von Thinkpads gibt es auf Lenovos Internet-Supportseiten zu jeder Modellreihe zig hundert Seiten dicke Service-Manuals, in denen praktisch alles beschrieben ist: wie das Gerät bedient wird, wie es getestet wird, wie Fehler behoben werden. Außerdem ist das "Zerlegen" und "Zusammenbauen" des Notebooks detailliert beschrieben.
Auf Lenovos Seite lassen sich oben zwar verschiedene Sprachen wählen, Deutsch ist allerdings nicht dabei. Überhaupt gilt im Fall Levono, dass eigentlich sämtliche Dokumentationen und Manuals bestenfalls in Englisch, aber nicht in Deutsch zu kriegen sind.
Lenovo Original-Akku. Das Ding lässt sich wie bei den meisten Notebooks leicht abklinken.
Lapstore.de räumt bei diesem Angebot ein Umtauschrecht ein, falls der gebrauchte Akku weniger als 40 Minuten Laufzeit hat. Optional kriegt man das Gerät auch gleich mit einem neuen Akku. Ein 6-Zellen Nachbau-Akku (also kein Original vom Hersteller) kostet 37 Euro, ist also ein scheinbar kalkulierbarer Kostenpunkt.
Ebay: Hier wird ein 4800mAh Akkus für Thinkpads angeboten. Preis: gerade mal 29,98 Euro inklusive Versandkosten. In der Beschreibung wirbt der Anbieter mit "Streng kontrollierte Qualitätsware mit CE-Prüfsiegel" und "Lange Lebensdauer". Das war es dann eigentlich auch schon. Hier hilft nur im Internet-Recherchieren, ob jemand mit diesem Anbieter schon Erfahrungen gemacht hat.
Onlineshop
Ebay: Hier wird ein Original Thinkpad-Akku mit 5200 mAh für 65,99 Euro (inklusive Versandkosten) angeboten. Details zur Garantiezeit nennt der Anbieter nicht.
Bild. ThinkPad GOBI - diese PCI Express Mini Karte (ab ca 120 Euro) ermöglicht drahtlosen Internetzugang per 3G, EDGE, GPRS, GSM, GPS und UMTS. (Foto Lenovo).
Ein typisches optisches "Verschleißmerkmal" bei Thinkpads sind die beiden vorderen Ecken des Display-Deckels. Die greifen sich ab und sind dann nicht mehr mattschwarz sondern glänzend. Wer das nicht weiß, dem fällt es wahrscheinlich gar nicht auf.
Rechts neben dem Touchpad entdeckte ich einen winzigen Kratzer. Man sieht ihn allerdings nur, wenn das Notebook perfekt ins Licht gerückt wird.
Zwei weitere hauchfeine Kratzspuren fanden sich auch am Gehäuseboden.
Bild. Beispiel: Dieses Dell Latitude Notebook hat zwar einen Trackpoint (siehe Pfeil), aber es gibt keine mittlere Maustaste um den Trackpoint auf Scroll-Funktion umzuschalten. Für viele Trackpoint-Fans ist das ein KO-Kriterium!
Chip: Hier wurde ein Lenovo Thinkpad Notebook T61P getestet. Trotz des "absurd" hohen Preises von 3.050 Euro kriegte das Ding ein sehr gutes Testurteil, wurde als "Siegertyp", als "sehr kompakt leistungsstark und extrem hochwertig verarbeitet" gelobt.
Ebay: Gerade mal zweieinhalb Jahre später, wird das Luxus-Notebook von zig Gebrauchthändlern zwischen 300 bis 400 Euro angeboten.
Dell-Anzeige Anfang 1999: Ein "Multimedia-Laptop mit "gehobener Ausstattung" kostete nur 6.700 Mark und ein Sparmodell für Geizhälse nur 4.189 Mark. Das war für Geschäftsleute vielleicht sensationell preiswert, für normale Menschen aber kaum bezahlbar.
Typisches Notebook-Angebot in der 500-600 Euro Preisklasse. Die Liste der Leistungsmerkmale hat fast immer Roman-Länge: Starke CPU, brillante Grafikkarte, Riesenfestplatte, viel Arbeitsspeicher, Display mit HD-Auflösung, Webcam, DVD-Brenner und Schnittstellen bis zum Abwinken, Hochleistungsakku - und natürlich auch gleich ein aktuelles Windows drauf.
An Faktoren wie Geräusch- und Hitzeentwicklung wird beim "Schnellkauf" mit Billigpreis-Gier oft nicht gedacht. Die Folgeanschaffung ist dann (wie hier im Bild rechts zu sehen) meist recht schnell ein "Notebook-Kühler" mit Ventilatoren unter dem Notebook, damit es nicht das "Kochen" anfängt. Derlei Notebook-"Kühlplatten" gibt es in erschreckend großer Auswahl um ca 20 Euro. So was funktioniert, ist aber nicht wirklich "hübsch" und praktisch.
Bei diesem gebrauchten Thinkpad hat der Händler seine Geräte mit einem Aufkleber versehen der die wichtigsten Eckdaten enthält und den Zustand mitteilt. Mit "A" ist quasi tadellos gemeint.
Lenovo nimmt beim Bewerben seiner Thinkpads kein Blatt vor den Mund, wie dieser Werbetext zeigt: "Gebacken, geschlagen, gequält - ThinkPad Notebooks machen viel durch, bevor Sie sie in den Händen halten. Wir entwickeln viele von Ihnen so, dass sie auch strengste US-militärische Anforderungen erfüllen. Wir statten sie mit spritzwassergeschützten Tastaturen, Sicherheitsrahmen und stoßgeschützten Festplatten aus. Und wir testen sie auf kaum vorstellbare Weise: durch Backen, Schlagen, Quälen und Sandstrahlen."
Verfügt ein Thinkpad über eine "spritzwassergeschützte" Tastatur, finden sich auf der Gehäuseunterseite solche "Löcher" mit einem "Abtropf"-Symbol. Flüssigkeit die durch die Tastatur eindringt, kann hier abfließen - so sich die Menge in einem überschaubaren Rahmen bewegt.
Gehäuseausschnitt eines T61 Die mattschwarze Farbe ist erkennbar. Nicht zu sehen ist aber die Qualität des "Plastikdeckels". Der fühlt sich nicht einfach glatt sondern sehr griffig an – man kann das Notebook dadurch sehr angenehm mal kurz wohin tragen, ohne dass es aus der Hand zu gleiten droht.
Die Thinkpads Business-Notebooks haben extrem robuste Gehäuse, verwinden sich praktisch nicht, die Display-Scharniere sind aus Edelstahl. Äußerlich sieht man das den Dingern nicht an, aber innen drinnen sind sie halt einfach verdammt robust konstruiert.
Blick ins Innere eines Thinkpad. Oben links in der Ecke der Ventilator, darunter die "Kühl-Pipelines". Deutlich erkennbar: die raffinierte Magensium-Rahmenkonstruktion, die alle Komponenten "umzingelt" und das Gehäuse sehr robubst und verwindungsresistent macht.
Mit Tastaturbeleuchtung sind bei Thinkpads keine beleuchteten (also selbst leuchtenden Tasten) gemeint. Vielmehr ist es eine kleine LED oben im Display-Rahmen die bei Bedarf eingeschaltet werden um einen "schwachen Lichtkegel"  auf die Tastatur zu werfen. Richtig hell macht das die Tastatur nicht, aber in total dunkler Umgebung ist es schon hilfreich.
Hier wurde ein "älteres" Thinkpad für 189 Euro verhökert. Markant: das Ding hat kein Betriebssystem und für den Akku werden nur maximal 20 Minuten versprochen. Für Viele sind das gewiss KO-Kriterien. Aber: wenn das Gerät ehe nur stationär verwendet wird und ein XP zum Installieren vorhanden ist (oder halt Linux drauf), dann ist das schnuppe. Bemerkenswert übrigens: das Ding hat ein "mattes", also nicht spiegelndes Display mit 1.400 x 1.050 Auflösung. Das ist schon sehr ordentlich. Diverse neue Notebooks "um die 600 Euro" mit 1.366 x 768 Bildpunkten bringt da schon eine Ecke weniger auf den Schirm oder haben zwar eine hohe Auflösung aber ein grottig spiegelndes Display.
Georgs "200 Euro" Thinkpad. So ein 200 Euro Ding hat meist schon 3-4 Jahre auf dem Buckel, seine Leistung reicht für fast alles aber dennoch aus. Wie bei den meisten Thinkpads (fast allen) war bei Georgs keine Webcam eingebaut - drum wurde halt eine externe montiert.
Bei
Mein gebrauchtes T61-Thinkpad für 375 Euro. Optisch halt ein typisches Thinkpad - Lenovo behält dieses Design seit geraumer Zeit bei, es ändert sich alle Weile nur minimal.
Die Akkuleistung war mir im Fall meines gebrauchten Thinkpads egal, weil ich das Ding nicht wirklich mobil verwende. Es wird halt in Haus und Garten rumgeschleppt und es ist immer eine Steckdose in Reichweite. Die Restlaufzeit des Akkus von rund 35 Minuten reicht mehr als fett aus um das Ding oben in der Wohnung "abzuziehen", im laufenden Betrieb runter in den Garten zu schaffen und dort wird anzustecken. Das Netzteil schleife ich halt immer mit und auch die Maus. Obwohl Thinkpads erstklassige Touchpads und Trackpoints haben, ist mir eine richtige Maus einfach lieber.
Lapstore.de, Stand 11/2011: Ein Jahr nachdem ich mein T61 gekauft habe, wird dieses Modell immer noch massiv von Händlern angeboten. Lapstore beispielsweise bietet gebrauchte T61 zwischen 219 Euro und 369 Euro an.
Auch Conrad Electronic bietet seit August 2011 gebrauchte Notebooks an - und auch hier gab es ein Thinkpad T61 für 349 Euro. Dass auch Läden in den Gebrauchtmarkt einsteigen, die eigentlich Neuware verkaufen macht klar, dass da hinter den Kulissen gewiss ein fettes Geschäft abläuft. Vermutlich ist die Gewinnspanne beim Verkauf gebrauchter Geräte höher als bei Neuware - sonst würde sich das gerade für Läden wie Conrad nicht lohnen.
Glossy-Display. Hier ein Foto eines Notebooks mit glänzendem Display. Jede Lichtquelle spiegelt sich darin brutal. Ein "Fenster" im Rücken haben oder Sonnenlicht macht das Arbeiten zur Qual. Es handelt sich hier um ein HP Notebook, wobei HP keineswegs zu verdammen ist. Praktisch jeder Hersteller bietet Laptops mit glänzendem und mit mattem Display an.
Hier zum Vergleich ein Foto von einem matten, nicht glänzenden Display. Das matte Display hier stammt von einem Lenovo-Notebook. Lenovo verbaut allerdings (bei seinen Billigteilen) auch glänzende Displays.
Hier bewirbt Dell in seinem Online-Shop (November 2011) das Notebookmodell Vostro 3550, das grad als Verkaufschlager angeboten wird, also für 599 Euro stattt 729 Euro (
Es geht hier also um einen "reflexionsarmen" (arm? Also spiegelt das Ding oder nicht?) High-Definition-LED-Monitor (was soll an dieser mickrigen Scheissauflösung "High-Definition" sein?).
Das Vaio VPCZ13Z9E/X war Anfang 2011 Sonys schnellstes und leistungsstärkstes Notebook. Unverbindliche Preisempfehlung: 3.500 Euro. (Foto Sony).
Viele Thinkpads haben vorne auf der Oberfläche einen Fingerabdrucksensor. Der muss einmalig durch Drüberziehen eines oder mehrerer Finger "trainiert" werden. Beim Startbildschirm von Windows ist dann keine Passwort-Eingabe mehr nötig, man zieht einfach seinen Finger drüber.
Beliebt bei Business-Notebooks sind beispielsweise eingebaute Smartcard-Leser, die diverse Karten wie "Sicherheitskarten" oder "EC-Karten" verarbeiten können. Teils ist damit auch sichereres Homebanking per HBCI-Standard möglich (siehe
Bei diesem Lenovo Thinkpad sind die Lautsprecher links und rechts im Gehäuserand neben der Tastatur verbaut und beanspruchen dort nur wenig Fläche.
Bei vielen Notebooks befinden sich die Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer-/Audio-Ausgang an der vorderen Gehäusekante. Beim Tippen auf der Tastatur oder Nutzen des Touchpads sind die Audiokabel dann ärgerlich im Weg. Hier hilft eigentlich nur eine Dockingstation.
Typische Thinkpad-Dockingstation: sieht etwas blöd aus, handhabt sich aber sehr praktisch. Das Notebook wird oben links angelegt und dann einfach "draufgedrückt" und rastet ein. Von der Station bleibt dann nur noch der kleine Teil oben links zu sehen, bei dem im Bild der Schlüssel drinnen steckt.  Das Abschließen per Schlüssel macht natürlich nur Sinn, wenn die Station (verfügt über Kensington Lock "Buchse") irgendwo "angekettet" ist.
Rückseite einer Thinkpad-Dockingstation. Es werden nicht nur die Buchsen des Notebooks rausgeführt, sondern auch Schnittstellen geboten, die das Notebook selbst nicht hat. Hier beispielsweise ein DVI-Videoausgang und eine parallele Schnittstelle sowie zusätzliche USB-Buchsen.
An dieser Dockingstation finden sich rechts noch ein digitaler SPDIF-Audio-Ausgang und daneben die "Buchse" für ein Kensington Lock.
Lapstore: Im Fall einer Dockingstation für Dell-Businessnotebooks werden hier gerade mal 12 Euro verlangt - das ist quasi "geschenkt". Inklusive Netzteil verlangt Lapstore 32 Euro. Neu kostet so ein Ding bei Dell über 200 Euro.
Lapstore: Eine gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil gibt es hier für 79 Euro. Auch das ist dramatisch günstiger als der Neupreis von Lenovo.
Ebay: Hier gibt es die gebrauchte Thinkpad-Dockingstation mit Netzteil von diversen Anbietern um 50 Euro zu finden.
Dieses Thinkpad hat vorne eine Firewire-Buchse. Die für dieses Modell erhältlichen Dockingstationen haben aber keine. Firewire kann also nur am Notebook-Gehäuse direkt genutzt werden.
Im Fall von Thinkpads gibt es auf Lenovos Internet-Supportseiten zu jeder Modellreihe zig hundert Seiten dicke Service-Manuals, in denen praktisch alles beschrieben ist: wie das Gerät bedient wird, wie es getestet wird, wie Fehler behoben werden. Außerdem ist das "Zerlegen" und "Zusammenbauen" des Notebooks detailliert beschrieben.
Auf Lenovos Seite lassen sich oben zwar verschiedene Sprachen wählen, Deutsch ist allerdings nicht dabei. Überhaupt gilt im Fall Levono, dass eigentlich sämtliche Dokumentationen und Manuals bestenfalls in Englisch, aber nicht in Deutsch zu kriegen sind.
Lenovo Original-Akku. Das Ding lässt sich wie bei den meisten Notebooks leicht abklinken.
Lapstore.de räumt bei diesem Angebot ein Umtauschrecht ein, falls der gebrauchte Akku weniger als 40 Minuten Laufzeit hat. Optional kriegt man das Gerät auch gleich mit einem neuen Akku. Ein 6-Zellen Nachbau-Akku (also kein Original vom Hersteller) kostet 37 Euro, ist also ein scheinbar kalkulierbarer Kostenpunkt.
Ebay: Hier wird ein 4800mAh Akkus für Thinkpads angeboten. Preis: gerade mal 29,98 Euro inklusive Versandkosten. In der Beschreibung wirbt der Anbieter mit "Streng kontrollierte Qualitätsware mit CE-Prüfsiegel" und "Lange Lebensdauer". Das war es dann eigentlich auch schon. Hier hilft nur im Internet-Recherchieren, ob jemand mit diesem Anbieter schon Erfahrungen gemacht hat.
Onlineshop
Ebay: Hier wird ein Original Thinkpad-Akku mit 5200 mAh für 65,99 Euro (inklusive Versandkosten) angeboten. Details zur Garantiezeit nennt der Anbieter nicht.
Bild. ThinkPad GOBI - diese PCI Express Mini Karte (ab ca 120 Euro) ermöglicht drahtlosen Internetzugang per 3G, EDGE, GPRS, GSM, GPS und UMTS. (Foto Lenovo).
Ein typisches optisches "Verschleißmerkmal" bei Thinkpads sind die beiden vorderen Ecken des Display-Deckels. Die greifen sich ab und sind dann nicht mehr mattschwarz sondern glänzend. Wer das nicht weiß, dem fällt es wahrscheinlich gar nicht auf.
Rechts neben dem Touchpad entdeckte ich einen winzigen Kratzer. Man sieht ihn allerdings nur, wenn das Notebook perfekt ins Licht gerückt wird.
Zwei weitere hauchfeine Kratzspuren fanden sich auch am Gehäuseboden.
Bild. Beispiel: Dieses Dell Latitude Notebook hat zwar einen Trackpoint (siehe Pfeil), aber es gibt keine mittlere Maustaste um den Trackpoint auf Scroll-Funktion umzuschalten. Für viele Trackpoint-Fans ist das ein KO-Kriterium!

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Ma_neva
Hi, wo kann man aber ein NB mit 17" bekommen? Habe das über "Allwissende Müllhalde" versucht, doch da lande ich nur auf einzelne "Private Anbieter"ohne die kommerzielle Garanie. Wäre schön wenn man auch über die "Nickles" Suchleiste da zu einem Ergebnis kommen würde. Wäre da nämliich nicht uniteressiert an einem guten gebrauchten NB , natürlich auch ohne als Blinder davor zu sitzen, also mind.17" Bildschirm für meine Belange. Gruß Manfred
WVB-38
Nichts gegen gebrauchte Notebook´s. ich würde auch gerne so Ding kaufen. Ich habe jedoch die folgenden Bedenken: - Ich vergleiche Notebooks in einer Beziehung mit E-Autos, sie benutzen ein teures Verschleissteil -- Eine Batterie-- Mein altes, bei Aldi gekaufter Lapi, genügt meinen Ansprüchen vollkommen, nur, der Akku hat in den 6 Jahren viel von seiner Speicherkapazität verloren.. Ein neuer Akku würde mich 100 Eu kosten. darum schiebe ich den kauf eines neuen Laptop vor mir her, bis es nicht mehr geht. - So ein Nobel-Laptop, wird doch auch mit der originalen, 2 Jahre alten Batterie verkauft, oder? Darum werde ich eben doch eins von Aldi kaufen. Wolfgang
Michael Nickles
Hi Wolfgang. Natürlich ist der Akku ein Verschleißteil und man muss davon ausgehen, dass er bei einem gebrauchten Notebook ziemlich am Ende ist. Drum ist bei Gebrauchtangeboten ja meist nur von einem "funktionierenden" Akku die Rede - es gibt also keine klare Angabe. Drum ist es besser bei einem Gebrauchten ein paar Scheine draufzulegen und gleich einen neuen Akku mitzubestellen - so wie auch hier im Beitrag ausdrücklich beschrieben. Dass Du Dich nach Lesen dieses Schwerpunkts hier für einen "Aldi-Laptop" entscheidest, erstaunt mich - aber jedem seine Wahl.
kaotixx
Also MEIN LENOVO Thinkpad (refurbished) hat bei PEARLS gerade mal 120 Euro gekostet (incl.) WINDOWS XP Restore CD ! kaotixx
kaotixx
Ich habe einen Ersatz-Akku bei Amazon gekauft,der allerdings garnicht auflädt.Fachleute erklären mir: Durch Controll-chips im Akku UND im Laptop ,können neue Akkus nicht aufladen da beide Chips identische Informationen benötigen (!?).Welcher Heini hat sich denn solchen Quatsch ausgedacht???
Michael Nickles
@kaotixx: Klar kriegt man auch gebrauchte Thinkpads für 120 Euro oder sogar noch weniger. Kommt halt auf das Alter und die Ausstattung an. Für ein zeitgemäßes gebrauchtes Gerät mit neuem Akku und aktuellem Windows sollte man allerdings so 400 Euro kalkulier. Das mit dem neuen Akku der angeblich nicht lädt ist mir neu - dieses Problem ist mir nicht bekannt.

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