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Boardrevision abchecken

Boardrevision abchecken: Wichtige Detailanalysen

Einsteiger-Tipp: Während des BIOS-Bootvorgangs kann der Ablauf jederzeit mit Druck auf die »Pause«-Taste angehalten und mit »Return« fortgesetzt werden. So hast Du genug Zeit, die Bildschirminfos zu lesen, bevor sie wegscrollen.

Schnell gucken

Um ein BIOS-Update sinnvoll durchführen zu können, musst Du drei Fakten zum Mainboard wissen:

- Hersteller und Revision

- Hersteller und Version des aktuell installierten BIOS (Award, AMI etc.)

Mainboard-Hersteller und Mainboard-Revision (Seriennummer) lassen sich anhand der Dokumentation feststellen. Das Herausfinden des BIOS-Herstellers (Einschaltmeldung) ist ebenfalls kein Problem. Bei den BIOS-Versionsnummern ist oft eine Portion Spürsinn nötig. In der Regel werden die Infos beim Einschalten des PCs eingeblendet, oft aber nur sehr kurz, und nicht eindeutig bezeichnet. Die Screenshots geben Dir Tipps, wie Meldungen am Bildschirm zu interpretieren sind. Hier kam ein Asus-Mainboad mit Award-BIOS zum Einsatz.

In der ersten Bildschirmzeile meldet sich in der Regel das BIOS: Hier steht der BIOS-Herstellername und die BIOS-Version - vom Copyrightdatum solltest Du Dich nicht irritieren lassen: Es wird oft trotz aktualisiertem BIOS beibehalten. Die Versionsnummer ist also stets aussagekräftiger als das angezeigte Copyrightdatum.


Die BIOS-Versionsnummer alleine reicht nicht - sie bezeichnet nur das grundsätzliche BIOS-Setup.

Die Versionsnummer ist meist eine längere Ziffernfolge im Stil von »#4041A0-0202«. Die besagt zum Beispiel, dass die Version 2.02 des Asus-Board-BIOS installiert ist. Wenn Du ein BIOS-Update ausführst, solltest Du an dieser Stelle anschließend die neue Versionsnummer vorfinden.


Oft übersehen, weil schnell weg: Auch am unteren Bildrand können sich wichtige Infos zum Mainboard finden. Hier zeigt Asus beispielsweise den exakten Mainboard-Typ und das Herstellungsdatum an.

Wenn Du Dir beim BIOS-Hersteller ein BIOS-Update holen willst, dann musst Du eine weitere wichtige »Kleinigkeit« beachten: Die Mainboard-Versionsbezeichnung muss nicht unbedingt ausreichen.


Vorsicht: Trotz gleicher Typenbezeichnung können Mainboards wichtige Unterschiede haben - und daher unterschiedliche BIOS-Versionen benötigen.

Ein typischer Fall sind die beliebten Asus P2B-Boards, die 1999 massig verbaut wurden: Jedes P2B-Board trägt zwar mehr oder weniger die Bezeichnung »P2B«, aber es gibt trotzdem zwei verschiedene P2B-Varianten: Manche dieser Boards sind mit so genannten »LM75/78« Bausteinen bestückt, andere nicht. Folglich bietet Asus für das P2B ZWEI verschiedene BIOS-Updates an: eines für Boards ohne LM75/78, eines für Boards mit LM75/78. Wenn Du in der BIOS-Update-Liste im Online-Angebot eines Mainboard-Herstellers also fündig wirst, dann gib Dich niemals mit dem ersten Fund zufrieden: Guck Dir die ganze Update-Angebotsliste an, um klarzustellen, dass Du keine wichtige »Kleinigkeit« übersiehst.

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