Multiboot-Maschinen - Seite 2

Betriebssysteme installieren - jetzt geht's los

In den Grundlagen-Artikeln wurde Dir bereits klar, dass Du es mit einem oder mehreren Bootmanagern zu tun kriegen wirst. Es werden einige Einstellungen nötig sein um beispielsweise zu bewirken, dass Dein bevorzugtes Betriebssystem automatisch durchstartet, wenn keine manuelle Auswahl getroffen wird.

Das Bootmanager-Zeugs kann Dir an dieser Stelle erst mal schnuppe sein - das lässt sich später alles einrichten. Jetzt heißt es erst mal die gewünschten Betriebssysteme zu installieren.

Egal ob Du zwei, drei oder noch mehr Betriebssysteme auf einem PC haben willst: entscheidend ist immer die Reihenfolge in der sie installiert werden. Wer keinen Streß haben will, der fängt mit einer komplett leeren Festplatte an und geht dann in dieser Reihenfolge vor.

Installationsschritt

Tipp

1. Älteres Windows

Das erste System, das auf die frische leere Platte kommt, ist immer das älteste Windows das Du haben willst. Also beispielsweise Windows XP. Beim XP-Setup kriegt XP eine ausreichend große Partition der Festplatte (beispielsweise 30 GByte), wird also in die erste Paritition der Platte installiert.

2. Neueres Windows

Im zweiten Schritt wird das neuere Windows auf dem Rechner installiert - beispielsweise Vista. Dieses System kriegt dann die zweite Partition der Festplatte, also eine weitere primäre Partition die ausreichend groß ist (wiederum ca 30 GByte). Wer kein zweites Windows braucht, lässt Schritt 2 einfach aus und macht direkt mit Schritt 3 - Linux - weiter.

3. Linux

Als letztes System wird Linux installiert. Dafür ist (falls bereits zwei Windows-Systeme installiert sind, eine "erweiterte" Partition nötig, da eine Festplatte nur maximal vier primäre Partitionen haben kann und Linux sinnvollerweise immer drei Partitionen kriegt. Im Fall eines Windows plus ein Linux, reichen die vier machbaren Partitionen aus, im fall von zwei Windows plus Linux allerdings nicht. Wer nur XP und Vista auf einem Rechner haben will, der lässt Schritt 3 einfach aus.

Diese Reihenfolge ist die streßloseste, bringt allerdings einen Nachteil. Die erste Partition einer Platte ist immer die schnellste, danach werden sie immer langsamer. Im Fall der obigen Reihenfolge wird also in Kauf genommen, dass XP auf der "schnellsten" Partition landet (falls alle Systeme auf eine Festplatte kommen). Das danach installierte Vista kommt schon mal in einen langsameren Plattenbereich. Und ein eventuell folgendes Linux kriegt den "langsamsten" Festplatten-Teil.

Langsam ist an dieser Stelle übrigens eine sehr relative Sache. Moderne Festplatten sind generell schnell - Vista und Linux werden nicht zur Komplettschnecke, wenn sie nicht in der ersten Partition installiert werden. Wer es trotzdem unbedingt anders haben will bei der Reihenfolge, dem kann ich hier nicht weiterhelfen. Die Probleme die dann auftreten (und eventuelle spätere Folgeprobleme) sind unkalkulierbar.

Du musst schließlich davon ausgehen, dass es irgendwann mal nötig sein wird, eines der installierten Betriebssysteme zu reparieren oder neu zu installieren. Wenn Du die obige Reihenfolge einhältst, dann sind Reparaturen (wie später beschrieben) relativ simpel, falls mal eine nötig wird!

Beim Hochfahren des PC startet erstmal das Linux-Bootmenü. Es ist so voreingestellt, dass es zum Vista-Bootmenü springt, wenn binnen 10 Sekunden keine andere Auswahl getroffen wird (Linux starten). Wird einfach die Return-Taste gedrückt, erscheint sofort das Vista-Bootmenü. Das Vista-Bootmenü ist so voreingestellt, dass es nach 10 Sekunden die "Frühere Windows Version" - also XP - startet, falls nicht "Vista" manuell zum Start gewählt wird. Drückt man hier einfach sofort Return, startet das System XP.
Typisches Linux-Bootmenü: der erste Eintrag startet das Linux ganz normal. Der zweite Eintrag startet es im "Recovery Modus", also im Reparaturmodus, falls nötig. Der dritte Eintrag startet "memtest" - ein Tool um Defekte bei Arbeitsspeichermodulen zu erkennen. In den weiteren Zeilen wird dann das Booten von Windows angeboten (falls ein Windows auf dem System) oder das Starten des Windows-Bootmanagers (falls mehrere Windows-Versionen installiert).
Sämtliche Einstellungen des Grub-Bootmenüs werden über eine Textdatei erledigt, die sich hier findet: /boot/grub/menu.lst.
Wichtig zu wissen: sämtliche Bootmenü-Optionen werden bei Grub "durchnumeriert", beginnend bei 0 behandelt. Standardmäßig ist der erste Eintrag (also 0) des Bootmenüs voreingestellt - der wird ausgeführt, wenn man binnen einer Zeitspanne keine andere Menü-Option wählt. Der erste Eintrag (0) ist typischerweise das jeweilige Linux in seinem "Normalmodus". Wichtig: es werden ALLE Zeilen des Bootmenüs durchnumeriert - auch dann wenn sie nur "Infozeilen" sind (siehe Pfeil im Bild). Der Menüeintrag "3" blendet hier lediglich den Hinweis "Other operating systems:" (Andere Betriebssysteme) ein um die startbaren Linux und Windows-Systeme im Menü zu trennen. Auch diese Hinweis-Zeile wird mitgezählt!
Soll nach Ablauf der Wartezeit ein anderer Menüpunkt gestartet werden, dann ist einfach die Zeile "default" am Anfang der menu.lst-Textdatei zu ändern. Dort steht standardmäßig meist "default 0" - also den ersten Menüeintrag starten. Wird hier "default 1" reingeschrieben, dann nimmt Grub den zweiten Menüeintrag und so weiter. Im Beispielfall wird hier "4" eingetragen um Vista zu starten.
Wie lange das Bootmenü auf eine manulle Auswahl wartet, bis es den per "default n" eingestellten Eintrag startet wird in der Zeile "timeout" eingestellt. "timeout 10" bedeutet, dass Grub 10 Sekunden auf eine Eingabe wartet - das kann nach belieben in "Sekunden" eingestellt werden.
Die tatsächlichen Einträge des Bootmenüs finden sich meist am Ende der Textdatei. Für jeden Eintrag wird mit mehreren Zeilen eingestellt, was passieren soll. Die Abschnitte für die Einträge beginnen stets mit dem Zeilenanfang "title" und dahinter steht der Text den das Bootmenü für diesen Eintrag einblendet. Um die Bootmenü-Nummer eines Eintrags zu ermitteln, kann man also auch die "title"-Einträge zählen.
Vista richtet sein Bootmenü typischweise so ein, dass standardmäßig Vista geladen wird. Will man standardmäßig XP haben, dann ist der Menüeintrag "Frühere Windows-Version" zu wählen.
VistaBootPro - die bequemste Möglichkeit, um das Vista-Startmenü umzubauen.
Beim Hochfahren des PC startet erstmal das Linux-Bootmenü. Es ist so voreingestellt, dass es zum Vista-Bootmenü springt, wenn binnen 10 Sekunden keine andere Auswahl getroffen wird (Linux starten). Wird einfach die Return-Taste gedrückt, erscheint sofort das Vista-Bootmenü. Das Vista-Bootmenü ist so voreingestellt, dass es nach 10 Sekunden die "Frühere Windows Version" - also XP - startet, falls nicht "Vista" manuell zum Start gewählt wird. Drückt man hier einfach sofort Return, startet das System XP.
Typisches Linux-Bootmenü: der erste Eintrag startet das Linux ganz normal. Der zweite Eintrag startet es im "Recovery Modus", also im Reparaturmodus, falls nötig. Der dritte Eintrag startet "memtest" - ein Tool um Defekte bei Arbeitsspeichermodulen zu erkennen. In den weiteren Zeilen wird dann das Booten von Windows angeboten (falls ein Windows auf dem System) oder das Starten des Windows-Bootmanagers (falls mehrere Windows-Versionen installiert).
Sämtliche Einstellungen des Grub-Bootmenüs werden über eine Textdatei erledigt, die sich hier findet: /boot/grub/menu.lst.
Wichtig zu wissen: sämtliche Bootmenü-Optionen werden bei Grub "durchnumeriert", beginnend bei 0 behandelt. Standardmäßig ist der erste Eintrag (also 0) des Bootmenüs voreingestellt - der wird ausgeführt, wenn man binnen einer Zeitspanne keine andere Menü-Option wählt. Der erste Eintrag (0) ist typischerweise das jeweilige Linux in seinem "Normalmodus". Wichtig: es werden ALLE Zeilen des Bootmenüs durchnumeriert - auch dann wenn sie nur "Infozeilen" sind (siehe Pfeil im Bild). Der Menüeintrag "3" blendet hier lediglich den Hinweis "Other operating systems:" (Andere Betriebssysteme) ein um die startbaren Linux und Windows-Systeme im Menü zu trennen. Auch diese Hinweis-Zeile wird mitgezählt!
Soll nach Ablauf der Wartezeit ein anderer Menüpunkt gestartet werden, dann ist einfach die Zeile "default" am Anfang der menu.lst-Textdatei zu ändern. Dort steht standardmäßig meist "default 0" - also den ersten Menüeintrag starten. Wird hier "default 1" reingeschrieben, dann nimmt Grub den zweiten Menüeintrag und so weiter. Im Beispielfall wird hier "4" eingetragen um Vista zu starten.
Wie lange das Bootmenü auf eine manulle Auswahl wartet, bis es den per "default n" eingestellten Eintrag startet wird in der Zeile "timeout" eingestellt. "timeout 10" bedeutet, dass Grub 10 Sekunden auf eine Eingabe wartet - das kann nach belieben in "Sekunden" eingestellt werden.
Die tatsächlichen Einträge des Bootmenüs finden sich meist am Ende der Textdatei. Für jeden Eintrag wird mit mehreren Zeilen eingestellt, was passieren soll. Die Abschnitte für die Einträge beginnen stets mit dem Zeilenanfang "title" und dahinter steht der Text den das Bootmenü für diesen Eintrag einblendet. Um die Bootmenü-Nummer eines Eintrags zu ermitteln, kann man also auch die "title"-Einträge zählen.
Vista richtet sein Bootmenü typischweise so ein, dass standardmäßig Vista geladen wird. Will man standardmäßig XP haben, dann ist der Menüeintrag "Frühere Windows-Version" zu wählen.
VistaBootPro - die bequemste Möglichkeit, um das Vista-Startmenü umzubauen.
Beim Hochfahren des PC startet erstmal das Linux-Bootmenü. Es ist so voreingestellt, dass es zum Vista-Bootmenü springt, wenn binnen 10 Sekunden keine andere Auswahl getroffen wird (Linux starten). Wird einfach die Return-Taste gedrückt, erscheint sofort das Vista-Bootmenü. Das Vista-Bootmenü ist so voreingestellt, dass es nach 10 Sekunden die "Frühere Windows Version" - also XP - startet, falls nicht "Vista" manuell zum Start gewählt wird. Drückt man hier einfach sofort Return, startet das System XP.
Typisches Linux-Bootmenü: der erste Eintrag startet das Linux ganz normal. Der zweite Eintrag startet es im "Recovery Modus", also im Reparaturmodus, falls nötig. Der dritte Eintrag startet "memtest" - ein Tool um Defekte bei Arbeitsspeichermodulen zu erkennen. In den weiteren Zeilen wird dann das Booten von Windows angeboten (falls ein Windows auf dem System) oder das Starten des Windows-Bootmanagers (falls mehrere Windows-Versionen installiert).
Sämtliche Einstellungen des Grub-Bootmenüs werden über eine Textdatei erledigt, die sich hier findet: /boot/grub/menu.lst.
Wichtig zu wissen: sämtliche Bootmenü-Optionen werden bei Grub "durchnumeriert", beginnend bei 0 behandelt. Standardmäßig ist der erste Eintrag (also 0) des Bootmenüs voreingestellt - der wird ausgeführt, wenn man binnen einer Zeitspanne keine andere Menü-Option wählt. Der erste Eintrag (0) ist typischerweise das jeweilige Linux in seinem "Normalmodus". Wichtig: es werden ALLE Zeilen des Bootmenüs durchnumeriert - auch dann wenn sie nur "Infozeilen" sind (siehe Pfeil im Bild). Der Menüeintrag "3" blendet hier lediglich den Hinweis "Other operating systems:" (Andere Betriebssysteme) ein um die startbaren Linux und Windows-Systeme im Menü zu trennen. Auch diese Hinweis-Zeile wird mitgezählt!
Soll nach Ablauf der Wartezeit ein anderer Menüpunkt gestartet werden, dann ist einfach die Zeile "default" am Anfang der menu.lst-Textdatei zu ändern. Dort steht standardmäßig meist "default 0" - also den ersten Menüeintrag starten. Wird hier "default 1" reingeschrieben, dann nimmt Grub den zweiten Menüeintrag und so weiter. Im Beispielfall wird hier "4" eingetragen um Vista zu starten.
Wie lange das Bootmenü auf eine manulle Auswahl wartet, bis es den per "default n" eingestellten Eintrag startet wird in der Zeile "timeout" eingestellt. "timeout 10" bedeutet, dass Grub 10 Sekunden auf eine Eingabe wartet - das kann nach belieben in "Sekunden" eingestellt werden.
Die tatsächlichen Einträge des Bootmenüs finden sich meist am Ende der Textdatei. Für jeden Eintrag wird mit mehreren Zeilen eingestellt, was passieren soll. Die Abschnitte für die Einträge beginnen stets mit dem Zeilenanfang "title" und dahinter steht der Text den das Bootmenü für diesen Eintrag einblendet. Um die Bootmenü-Nummer eines Eintrags zu ermitteln, kann man also auch die "title"-Einträge zählen.
Vista richtet sein Bootmenü typischweise so ein, dass standardmäßig Vista geladen wird. Will man standardmäßig XP haben, dann ist der Menüeintrag "Frühere Windows-Version" zu wählen.
VistaBootPro - die bequemste Möglichkeit, um das Vista-Startmenü umzubauen.
Beim Hochfahren des PC startet erstmal das Linux-Bootmenü. Es ist so voreingestellt, dass es zum Vista-Bootmenü springt, wenn binnen 10 Sekunden keine andere Auswahl getroffen wird (Linux starten). Wird einfach die Return-Taste gedrückt, erscheint sofort das Vista-Bootmenü. Das Vista-Bootmenü ist so voreingestellt, dass es nach 10 Sekunden die "Frühere Windows Version" - also XP - startet, falls nicht "Vista" manuell zum Start gewählt wird. Drückt man hier einfach sofort Return, startet das System XP.
Typisches Linux-Bootmenü: der erste Eintrag startet das Linux ganz normal. Der zweite Eintrag startet es im "Recovery Modus", also im Reparaturmodus, falls nötig. Der dritte Eintrag startet "memtest" - ein Tool um Defekte bei Arbeitsspeichermodulen zu erkennen. In den weiteren Zeilen wird dann das Booten von Windows angeboten (falls ein Windows auf dem System) oder das Starten des Windows-Bootmanagers (falls mehrere Windows-Versionen installiert).
Sämtliche Einstellungen des Grub-Bootmenüs werden über eine Textdatei erledigt, die sich hier findet: /boot/grub/menu.lst.
Wichtig zu wissen: sämtliche Bootmenü-Optionen werden bei Grub "durchnumeriert", beginnend bei 0 behandelt. Standardmäßig ist der erste Eintrag (also 0) des Bootmenüs voreingestellt - der wird ausgeführt, wenn man binnen einer Zeitspanne keine andere Menü-Option wählt. Der erste Eintrag (0) ist typischerweise das jeweilige Linux in seinem "Normalmodus". Wichtig: es werden ALLE Zeilen des Bootmenüs durchnumeriert - auch dann wenn sie nur "Infozeilen" sind (siehe Pfeil im Bild). Der Menüeintrag "3" blendet hier lediglich den Hinweis "Other operating systems:" (Andere Betriebssysteme) ein um die startbaren Linux und Windows-Systeme im Menü zu trennen. Auch diese Hinweis-Zeile wird mitgezählt!
Soll nach Ablauf der Wartezeit ein anderer Menüpunkt gestartet werden, dann ist einfach die Zeile "default" am Anfang der menu.lst-Textdatei zu ändern. Dort steht standardmäßig meist "default 0" - also den ersten Menüeintrag starten. Wird hier "default 1" reingeschrieben, dann nimmt Grub den zweiten Menüeintrag und so weiter. Im Beispielfall wird hier "4" eingetragen um Vista zu starten.
Wie lange das Bootmenü auf eine manulle Auswahl wartet, bis es den per "default n" eingestellten Eintrag startet wird in der Zeile "timeout" eingestellt. "timeout 10" bedeutet, dass Grub 10 Sekunden auf eine Eingabe wartet - das kann nach belieben in "Sekunden" eingestellt werden.
Die tatsächlichen Einträge des Bootmenüs finden sich meist am Ende der Textdatei. Für jeden Eintrag wird mit mehreren Zeilen eingestellt, was passieren soll. Die Abschnitte für die Einträge beginnen stets mit dem Zeilenanfang "title" und dahinter steht der Text den das Bootmenü für diesen Eintrag einblendet. Um die Bootmenü-Nummer eines Eintrags zu ermitteln, kann man also auch die "title"-Einträge zählen.
Vista richtet sein Bootmenü typischweise so ein, dass standardmäßig Vista geladen wird. Will man standardmäßig XP haben, dann ist der Menüeintrag "Frühere Windows-Version" zu wählen.
VistaBootPro - die bequemste Möglichkeit, um das Vista-Startmenü umzubauen.
Beim Hochfahren des PC startet erstmal das Linux-Bootmenü. Es ist so voreingestellt, dass es zum Vista-Bootmenü springt, wenn binnen 10 Sekunden keine andere Auswahl getroffen wird (Linux starten). Wird einfach die Return-Taste gedrückt, erscheint sofort das Vista-Bootmenü. Das Vista-Bootmenü ist so voreingestellt, dass es nach 10 Sekunden die "Frühere Windows Version" - also XP - startet, falls nicht "Vista" manuell zum Start gewählt wird. Drückt man hier einfach sofort Return, startet das System XP.
Typisches Linux-Bootmenü: der erste Eintrag startet das Linux ganz normal. Der zweite Eintrag startet es im "Recovery Modus", also im Reparaturmodus, falls nötig. Der dritte Eintrag startet "memtest" - ein Tool um Defekte bei Arbeitsspeichermodulen zu erkennen. In den weiteren Zeilen wird dann das Booten von Windows angeboten (falls ein Windows auf dem System) oder das Starten des Windows-Bootmanagers (falls mehrere Windows-Versionen installiert).
Sämtliche Einstellungen des Grub-Bootmenüs werden über eine Textdatei erledigt, die sich hier findet: /boot/grub/menu.lst.
Wichtig zu wissen: sämtliche Bootmenü-Optionen werden bei Grub "durchnumeriert", beginnend bei 0 behandelt. Standardmäßig ist der erste Eintrag (also 0) des Bootmenüs voreingestellt - der wird ausgeführt, wenn man binnen einer Zeitspanne keine andere Menü-Option wählt. Der erste Eintrag (0) ist typischerweise das jeweilige Linux in seinem "Normalmodus". Wichtig: es werden ALLE Zeilen des Bootmenüs durchnumeriert - auch dann wenn sie nur "Infozeilen" sind (siehe Pfeil im Bild). Der Menüeintrag "3" blendet hier lediglich den Hinweis "Other operating systems:" (Andere Betriebssysteme) ein um die startbaren Linux und Windows-Systeme im Menü zu trennen. Auch diese Hinweis-Zeile wird mitgezählt!
Soll nach Ablauf der Wartezeit ein anderer Menüpunkt gestartet werden, dann ist einfach die Zeile "default" am Anfang der menu.lst-Textdatei zu ändern. Dort steht standardmäßig meist "default 0" - also den ersten Menüeintrag starten. Wird hier "default 1" reingeschrieben, dann nimmt Grub den zweiten Menüeintrag und so weiter. Im Beispielfall wird hier "4" eingetragen um Vista zu starten.
Wie lange das Bootmenü auf eine manulle Auswahl wartet, bis es den per "default n" eingestellten Eintrag startet wird in der Zeile "timeout" eingestellt. "timeout 10" bedeutet, dass Grub 10 Sekunden auf eine Eingabe wartet - das kann nach belieben in "Sekunden" eingestellt werden.
Die tatsächlichen Einträge des Bootmenüs finden sich meist am Ende der Textdatei. Für jeden Eintrag wird mit mehreren Zeilen eingestellt, was passieren soll. Die Abschnitte für die Einträge beginnen stets mit dem Zeilenanfang "title" und dahinter steht der Text den das Bootmenü für diesen Eintrag einblendet. Um die Bootmenü-Nummer eines Eintrags zu ermitteln, kann man also auch die "title"-Einträge zählen.
Vista richtet sein Bootmenü typischweise so ein, dass standardmäßig Vista geladen wird. Will man standardmäßig XP haben, dann ist der Menüeintrag "Frühere Windows-Version" zu wählen.
VistaBootPro - die bequemste Möglichkeit, um das Vista-Startmenü umzubauen.

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