Windows Vista - Seite 4

Benchmark inclusive - der Windows Experience Index

Wie leistungsstark ist ein PC? Wie optimal ist er für Windows Vista? Um Verbrauchern im Laden eine einfache Entscheidungshilfe zu bieten, hat Microsoft für Vista einen eigenen Leistungstest entwickelt. Der nennt sich Windows Experience Index (WEI). Generell ist das Ermitteln der Leistung eines PCs eine sehr aufwändige Sache - es müssen tonnenweise Tests unterschiedlichster Kategorien gefahren werden. Microsoft versucht das zu vereinfachen und errechnet die Gesamtnote beim Windows Experience Index aus fünf Tests:

WEI-Testfaktor

Tipp

1. Prozessor

Hier wird die reine Rechenleistung des vorhandenen Prozessors gemessen.

2. Speicher (RAM)

Beim Speichertest kommt es vor allem auf die Menge, die an RAM verfügbar ist. In wie weit auch die Geschwindigkeit des RAMs in die Bewertung einfließt ist unklar.

3. Festplatte

Hier ermittelt Vista die Geschwindigkeit der Hauptfestplatte im PC, auf der Vista installiert ist.

4. Grafik

Hier wird die allgemeine Leistung der Grafikkarte ermittelt. Dabei zählen Faktoren wie beispielsweise der Speicherausbau einer Grafikkarte.

5. Grafik bei Spielen

Bei Schritt 5 ermittelt der Test, wie leistungsstark die Grafikkarte für 3D-Spiele ist.

Grafikkartenhersteller freuen sich natürlich über die Tatsache, dass sich gleich zwei der fünf Testfaktoren auf die Grafikkarte beziehen. Unter Windows-Versionen vor Vista war es so, dass die 3D-Leistung einer Grafikkarte keine Rolle spielte. Nicht-Spieler konnten also die billigste Grafikkarte verwenden, da die 2D-Leistung auch bei Highend-Grafikkarten kein nennenswertes Mehr als bei Billigstkarten bringt.

Mit Vista ändert sich das vollständig, weil die komplette Bedienungsoberfläche auf 3D-Technik basiert. Jedes Vista-Fenster (auch wenn es gar nicht wirklich nach 3D aussieht) ist quasi wie ein 3D-Spiel komplett 3D-basiert. Flottes Arbeiten mit Fenstern setzt unter Vista also eine möglichst 3D-starke Grafikkarte voraus.

Bild. Das Ergebnis des WEI-Tests liefert eine Zahl von 1 bis 5 - je höher, desto besser. (Quelle ATI)

Der WEI-Test ist direkt in Vista eingebaut und kann jederzeit ruckzuck durchgeführt werden - beispielsweise um festzustellen, wie sich die Vista-Leistung nach Einbau einer neuen Hardwarekomponente verändert hat. Die "schlechtesten" Vista-PCs erhalten die Punktzahl 1, die besten die Punktzahl 5.

Hier gibt es einen entscheidenden Faktor, den jeder wissen muss: die Gesamtpunktzahl errechnet sich NICHT als Durchschnitt der fünf Einzeltests! Vielmehr ist die Gesamtpunktzahl die GERINGSTE Zahl, die bei einem der fünf Einzeltests ermittelt wurde. Ermittelt Vista beispielsweise eine langsame Festplatte die nur einen Punkt kriegt, dann erhält der komplette PC die Gesamtwertung von einem Punkt - egal wie schnell alle anderen Komponenten bewertet wurden!

Damit ist der WEI-Test eine sehr kitzlige und fragwürdige Sache! Ein Beispiel: Ein PC kriegt nur die lausige Punktzahl 1 weil seine Festplatte zu schlapp ist. In diesem Fall lässt sich für recht wenig Geld eine moderne schnellere Festplatte einbauen und der PC kriegt dadurch ein deutlich höheres Rating. Wird das Rating allerdings durch eine teure Komponente wie Prozessor oder Grafikkarte gedrückt, dann ist eine deutlich höhere Investition nötig um eine bessere Gesamtwertung zu erreichen.

Der WEI-Test ist sicherlich eine gute Idee - er sollt halt Totallaien eine Entscheidungshilfe beim PC-Kauf bieten. Im Rahmen der Beta-Phase war noch nicht klar, in wie weit Microsoft am WEI-Bewertungsmechanismus festhält, oder ob er noch modifiziert wird.

Auf jeden Fall find ich WEI Müll, weil die Rechtschreibung von Word beim Tippen immer "WIE" draus macht.

Bild.
Bild. Das Ergebnis des WEI-Tests liefert eine Zahl von 1 bis 5 - je höher, desto besser. (Quelle ATI)
Bild. Microsoft-Originaltexte der Windows Vista Internetseite. Für maximale optische Leistung wird ein Grafikprozessor gefordert, der Windows Aero ausführen kann. Ein Klick auf die Fußnote "2" erklärt dann, was es damit auf sich hat.
Bild. Sobald am System eine Änderung durchgeführt werden soll - egal ob manuell oder automatisch - schlägt der Dialog "Benutzerkontosteuerung" zu. Auch dann, wenn man als Administrator unter Vista eingeloggt ist.
Bild. Apple's IChat: Videokonferenzen mit mehreren Personen sind kein Problem. Optisch werden die Videofenster in 3D als Konferenzraum dargestellt. Ein Demovideo zu IChat findet sich hier
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Bild. Das Ergebnis des WEI-Tests liefert eine Zahl von 1 bis 5 - je höher, desto besser. (Quelle ATI)
Bild. Microsoft-Originaltexte der Windows Vista Internetseite. Für maximale optische Leistung wird ein Grafikprozessor gefordert, der Windows Aero ausführen kann. Ein Klick auf die Fußnote "2" erklärt dann, was es damit auf sich hat.
Bild. Sobald am System eine Änderung durchgeführt werden soll - egal ob manuell oder automatisch - schlägt der Dialog "Benutzerkontosteuerung" zu. Auch dann, wenn man als Administrator unter Vista eingeloggt ist.
Bild. Apple's IChat: Videokonferenzen mit mehreren Personen sind kein Problem. Optisch werden die Videofenster in 3D als Konferenzraum dargestellt. Ein Demovideo zu IChat findet sich hier
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Bild. Microsoft-Originaltexte der Windows Vista Internetseite. Für maximale optische Leistung wird ein Grafikprozessor gefordert, der Windows Aero ausführen kann. Ein Klick auf die Fußnote "2" erklärt dann, was es damit auf sich hat.
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Bild. Apple's IChat: Videokonferenzen mit mehreren Personen sind kein Problem. Optisch werden die Videofenster in 3D als Konferenzraum dargestellt. Ein Demovideo zu IChat findet sich hier
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Bild. Microsoft-Originaltexte der Windows Vista Internetseite. Für maximale optische Leistung wird ein Grafikprozessor gefordert, der Windows Aero ausführen kann. Ein Klick auf die Fußnote "2" erklärt dann, was es damit auf sich hat.
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