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Analog: Eine Basiskonfiguration

Die Einträge in der Konfigurationsdatei bestehen jeweils aus einer einzelnen Zeile. Pro Zeile tragen Sie ein einzelnes Kommando ein, wobei jedes Kommando mit einer ganzen Anzahl an Parametern ausgestattet werden kann.

Das erste Kommando ist das Kommando LOGFILE. Damit geben Sie an welches Logfile ausgewertet werden soll. Dementsprechend bekommt dieses Kommando einen Parameter, nämlich den Namen und Pfad zum auszuwertenden Logfile. Nun ist es natürlich so das Sie vermutlich (unter Linux) Logrotate einsetzen werden. Mit anderen Worten: Es gibt nicht nur ein Logfile auf Ihrem System, sondern mehrere. Vermutlich liegt ein ganzes Verzeichnis voller Logfiles von Ihrem Webserver vor. Diese Problematik kennt aber auch der Autor von Analog und so kann man auch Wildcards bei der Anagabe des Logfiles verwenden:

LOGFILE /var/log/httpd/access/*log

Alternativ können Sie auch mehrere Logfiles auf einmal angeben:

LOGFILE /var/log/httpd/logfile1.log /var/log/httpd/logfile2.log

Analog transportiert die Logdateien nicht per FTP oder HTTP übers Internet: Bei Bedarf müssen die Logfiles also von Ihnen zunächst vom Webserver herbeigeschafft werden – alternativ lassen Sie Analog einfach direkt auf dem Webserver laufen.

Wenn Ihre Logfiles auf Basis des aktuellen Datums erzeugt werden wie das oft der Fall ist können Sie auch eine handvoll von Makros verwenden um den Dateinamen anzugeben. Dabei stehen ‚printf’ ähnliche Makros zur Verfügung: %D ist der Monat, %Y das Jahr in 4-Zeichen darstellung, %y das Jahr in 2-Zeichen Darstellung und so weiter. Eine komplette Auflistung der Makros finden Sie unter http://www.analog.cx/docs/logfile.html.

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