PC selbst gemacht - Seite 2

Die Architektur des PC – eine Handvoll Karten

Jede Menge Schachteln, Kabel, Platinen, Setup-CDs und Manuals – der Stoff, aus dem ein PC wird.

Vor zehn Jahren war der Selbstbau eines PCs eine verdammt harte Sache. Vor fünf Jahren war es schon etwas einfacher. Heute ist es fast ein Kinderspiel. Im Vergleich zu dem ständigen Treiber-Update-Wahnsinn und den Betriebssystem-Macken ist das Zusammenstecken von ein paar »Blech- und Plastikklumpen« eine simple Sache. In der Tat: Wer das erste Mal einen Blick in das Innere eines PCs-Gehäuses wirft, wird verblüfft feststellen, dass eigentlich verdammt wenig drinsteckt:

Am »Boden« des Gehäuses findet sich eine große Hauptplatine, das Motherboard oder Mainboard.

Auf ihm stecken der Prozessor und die Speicherbausteine. In den Steckkarten-Plätzen eines modernen neuen PC findest du selten mehr als die Grafikkarte, alle anderen Schnittstellen sind bereits auf dem Motherboard integriert. Der größte Klumpen im PC ist das Netzteil. Von ihm führen diverse Kabel zum Mainboard und zu den installierten Laufwerken, die wiederum über weitere Kabel mit dem Motherboard verbunden sind. Abschließend kommen noch ein paar dünne Leitungen hinzu, die vom Mainboard zu den Anzeigelämpchen und Tastern des Gehäuses führen.

Wer dieses Kabelchaos das erste Mal sieht, wird einen Schreck kriegen. Der ist unnötig: Obwohl alles recht wirr aussieht, gibt es ein eindeutig definiertes Verkabelungsschema, bei dem man prinzipiell nichts falsch machen kann. Entscheidend beim PC-Selbstbau ist die richtige Vorgehensweise – das System wird Schritt für Schritt aufgebaut; erst wenn ein paar simple Tests bestanden sind, folgt der nächste Schritt. Das geht so lange, bis der PC steht und läuft.

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