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Cloudbasierter Schutz

Sovebämse / 16 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo

Windows 10 bietet ja den Cloudbasierten Schutz beim Defender. Nun habe ich gesehen, dass dieser ebenfalls nach Hause telefoniert. Die Frage ist: Wenn ich diesen Schutz auf "Aus" stelle, habe ich dann tatsächlich weniger Schutz oder mache ich einfach nicht mit, Microsoft mit Infos zu versorgen?

Gruss und Dank
Thomas

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Andreas42 Sovebämse „Also, wenn ich das richtig verstanden habe, sollte der Cloudbasierte Schutz eingeschaltet sein, damit man von den ...“
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Hi!

In meiner Antwort ging es vor Allem um die Aussage, dass nicht in der Cloud gescannt würde. Ich habe daher ein paar technische Infos zusammengetragen und interpretiert.

In meinem ersten Kommentar hatte ich schon erwähnt, dass es bei zwei Befragten drei Meinungen geben wird, welche Auswirkungen die Abschaltung der Clouddienste in diesem Fall auf die Risikoauswirkungen haben wird.

Ach, statt das jetzt noch einmal neu zu formulieren, zitiere ich mich mal einfach selbst (der Autor hat mir das ausdrücklich erlaubt, als ich ihn gefragt habe - äh, also ich jetzt quasi mir selbst; nach ausführlicher Diskussion mit mir selbst - versteht sich):

"Wie ist das als Risiko Einzuschätzen?

Ich schätze dass man hier auf Nickles.de ein Verhältnis von 2:3 finden wird.

Äh, also frag 2 Leute und bekomme 3 Einschätzungen. Zwinkernd

Ich hab Probleme das einzuschätzen. Klar ist es besser, je aktueller die Scandefinitionsdaten sind. Das spricht für den Cloudscanner. Auf der anderen Seite betrachte ich Virusscanner nur noch als einen untergeordneten Schutz, gerade weil er neue Bedrohungen erst erkennen kann, wenn sie - salopp gesagt - bereits alt sind. Wichtiger sind heute schnell eingespielte Updates des Betriebssystems und der im Internet verwendeten Programme (Browser und Mailprogramme), sowie der Tools, die irgendwelches Skripting ermöglichen (Java, Flash usw.; die werden ja nicht umsonst gerade versucht abgelöst zu werden).

Dann muss man noch den Anwendungsfall des Rechners betrachten. Letztendlich geht es um die Balance zwischen Sicherheit, Bequemlichkeit und Datenschutz/Vertrauen in den Anbieter Microsoft. Da hat jeder andere Gewichtungen.

Ich sehe das so:

Auf einem typischen 08/15 Zocker-Rechner, auf dem sonst kaum was gemacht wird, würde ich die Clouderkennung mit laufen lassen. Das sehe ich als bequemer an und es sagt auch etwas darüber aus, wie ich typische Zocker mit ihren typischen Rechnern betrachte... (das waren zynische "..." Zunge raus).
Auf einem Office-Rechner der ansonsten gut geschützt ist, eher nicht. Da schlägt dann der Datensicherheitsgedanke den Rest."

Das habe ich da zwar in Bezug auf den Defender von Windows geschrieben, aber das gilt in meinen Augen auch analog für alle anderen Virenschutztools. Wobei ich persönlich da keinen Mehrwert mehr drin sehe, da Windows ja nun einen mitbringt.

Bis dann
Andreas

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