Ssd's: Zurückspielen eines Abbildes von einer HDD
Manfredtiel / 16 Antworten / Baumansicht
Hallo,ich habe zweimal ein mit Win 7 erstelltes abbild von der externen HDD (1TB) auf die interne SSD zurückgespielt. Dann das alignment mit AS SSD Benchmark getestet. Es stimmt (ohne nachbesserung).
Wie ist eure Erfahrung mit einem Abbild, das von der SSD auf eine normale HDD gesichert wurde und dann wieder zurückgespielt wurde: Stimmt das Alignment?
Werden die Alignmentinfos mit auf die HDD kopiert oder woher weiß das Wiederherstellungstool von Windows, wie das Alignment korrekt eingestellt wird beim zurückspielen des Abbilds??
„Ssd's: Zurückspielen eines Abbildes von einer HDD“
Betraf allerdings nur mit Acronis TrueImage v2011 gesicherte Systempartitionen von Windows 7.
Der Speicherort war in jedem Falle eine HDD
Für Neuinstallationen verwende ich auf DVD gespeicherte Images.
Von den letzteren hab ich 4 - AMD und Intel, jeweils x64 und x86.
Jürgen
„Ich habe das schon einige male gemacht - und ...“
„Weißt du, warum das funktioniert: ...“
Ich meine, Windows 7 ist daraufhin ausgerichtet, SSD- Speicher zu erkennen und sich darauf einzustellen.
So werden eben (als nur ein Beispiel) automatisch die Dienste für Superfetch und die Defragmentierung deaktiviert.
Deine Frage
"...das von der SSD auf eine normale HDD gesichert wurde und dann wieder zurückgespielt..."
bezieht sich allerdings darauf, das Du einen Einfluß des Speicherortes auf das Image vermutest.
Das ist nicht der Fall. Es ist vollkommen gleichgültig, wo ein Image gespeichert wird. Ob auf Interner oder Externer Festplatte, auf DVD oder USB- Stick - der Speicherort hat keinerlei Einfluß auf den Inhalt des Images.
Es wird byte für byte so wiederhergestellt, wie es erzeugt wurde.
Jürgen
„Ohne das ich das jetzt bis in die Grundlagen ...“
Nee, meinte ich nicht. Ich meinte, ob Alignmentinfos auch auf HDD mitgesichert werden. Oder nur die nackten Daten der SSD. Das wäre ja dann unabhängig von dem speichermedium.
„ bezieht sich allerdings darauf, das Du ...“
Wenn Du auf einem wiederhergestelten System selbiges erneut auf "Aligmentinfos" prüfst, wird das System neu geprüft, die Bewertungen neu erstellt.
Es wird in keinem Falle auf irgendwo gespeicherte alte Infos zurückgegriffen.
Jürgen
„Da habe ich es falsch verstanden. Wenn Du ...“
Nur reine Vermutung.
„Ich vermute, dass das Alignment davon ...“
Nein, das dürfte nicht korrekt sein.
Nicht "partitioniert", sondern "formatiert".
Während die Cluster bei einer rotierenden Festplatte (HDD) 4kb groß sind, sind diese bei einer SSD nur 1kb.
Wenn ich ein auf HDD wie üblich installierte Win7 als Image (*.tib) sichere und dieses dann auf einer SSD wiederherstelle, dürfte das Alignment nicht korrekt sein.
Deshalb habe ich in einem solchen Falle testweise die HDD mit 1kb formatiert, installiert und das Image davon auf eine SSD zurückübertragen - stimmte alles, ich arbeite noch heute damit.
Zur Formatierung usw von HDDs hatte ich hier mal einen Thread gestartet:
http://www.nickles.de/forum/festplatten-pruefen-optimieren-probleme-loesen/2011/ssd-partitionen-formatieren-538791381.html
Schau mal es gab da einiges an lehrreichen Beiträgen.
Jürgen
„Ich vermute, dass das Alignment davon ...“
=>Wenn ich ein auf HDD wie üblich installierte Win7 als Image (*.tib) sichere und dieses dann auf einer SSD wiederherstelle, dürfte das Alignment nicht korrekt sein.
Dürfte? Oder weißt du das genau. Wenn das stimmt, werden Infos zum korrekten alignment doch mit auf die externe HDD gespeichert. Aber ich glaube nicht. Wenn ich eine HDD im PC habe, auf die Win7 installiert ist, und diese HDD auf eine externe HDD sichere und dann diese sicherung auf eine SSD zurückspiele, auf die früher einmal Win7 installiert wurde, dann müsste das alignment trotzdem stimmen. Beim Formatieren wird doch die Clustergrösse eingestellt. Aber zurückspielen eines Images ist nicht gleich Formatieren, oder?
Andererseits wird doch mit Clonezilla die ganze Festplattengeometrie mitkopiert: Bit für Bit.
=>Während die Cluster bei einer rotierenden Festplatte (HDD) 4kb groß sind, sind diese bei einer SSD nur 1kb.
Verwechselst du da nicht was? Cluster ist ein logischer Zusammenschluss von mehreren Sektoren. Ein Sektor ist ein Bereich auf der HDD-Scheibe. cluster ist eine softwaredefinition, die in Windows verwendet wird. Mehrere Sektoren bilden einen logischen Cluster.
Nachtrag zu: „Ja, sorry; hab mich verkrakelt. Ich meinte ...“
http://blog.paragon-software.de/2010/08/19/was-ist-%E2%80%9Epartition-alignment%E2%80%9C-und-was-verbirgt-sich-hinter-dem-%E2%80%9Eparagon-alignment-tool%E2%80%9C/
Ein Partitionierungstool wie Gparted geht also mit Clustern um. Ein cluster wird von der Firmware der SSD in Sektoren übersetzt.
Ich hoffe, das stimmt. Wenn also ein Imagetool Cluster sichert, dann dürfte es Schwierigkeiten geben, wenn von einer 512-byte-Sektoren großen HDD auf eine 4096-byte-sektoren-SSD kopiert wird. Das alignment stimmt nicht mehr.
Aber so ganz hundertprozentig habe ich das nicht kapiert. Dazu müsste man HDD und SSD Entwickler sein.
„Also, so wie ich das kapiert habe beim ...“
"Cluster" werden auch "Zuordnungseinheiten" genannt.
Hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Cluster_%28Datentr%C3%A4ger%29
Jürgen
„Verwechselst du da nicht was? Cluster werden ...“
Also stimm es: Cluster sind nur Nummern, die in der Software berechnet und verwaltet werden. Aber ein Sektor ist ein Ort auf der Festplattenscheibe, der mit dem Schwenk-Arm der Hardware angesteuert wird. sowie ein Tonabnehmer eines Plattenspielers die Musikinfo von der Platte "runterkratzt".
Im Grunde bin ich verwirrter wie zuvor, denn das erklärt nicht zur Gänze, warum das mit dem Zurücksichern auf eine SSD geklappt hat. Ein Cluster ist bei SSD und HDD dasselbe. Nur durch die unterschiedliche Sektorgröße wird unterschiedlich physikalisch gespeichet. Demnach müsste eine einmal richtig formatierte SSD die Daten einer HDD mit richtigem Alignment aufnehmen beim Zurückspielen des Images.
Sch.... Thema! (wenn eine Fee zu mir sagen würde, du hast einen wunsch frei, würde ich mir das alignment wegwünschen :-)) ) Ich will halt die Technik ganz genau verstehen. Halbheiten ärgern mich.
„ Partitionen: Cluster bzw. Zuordnungseinheit ...“
Geht mir eigentlich auch so. ich versuche ebenfalls immer bis zum Grunde zu verstehen
Demnach müsste eine einmal richtig formatierte SSD die Daten einer HDD mit richtigem Alignment aufnehmen beim Zurückspielen des Images
Aus dem Satzteil "...müsste eine einmal richtig formatierte SSD..."
entnehme ich, das Du möglicherweise vom Formatieren eine unexakte Vorstellung hast.
Wenn eine Festplatte "Formatiert" wird, dann wird doch da nichts an der Platte verändert!
Da werden eben nur konkrete Speicherbereiche festgelegt - und diese Festlegung wird in Form von einer Tabelle am Anfang der Platte gespeichert. Als Software, Steuerbefehle sozusagen.
Dafür sind wohl die rund 8MB am Anfang der Platte vorgesehen, die immer "unzugeordnet" bleiben.
Wird nun eine Partition per Image gesichert, geschieht das sozusagen Bit für Bit - also auch die Informationen, die die Formatierung betreffen.
Deshalb kannst Du ein Image ja sogar in eine nichtformatierte Partition zurückspielen!
Vorhandene Partitionierungs- Informationen werden einfach überschrieben.Wenn Du davon ausgehst, das die Formatierung nichts wirklich verändert, sondern nur sozusagen eine Liste anlegt, wird es sicher leichter verständlich.
Übrigens: genau aus diesem Grunde kann man eben mit Hilfe einer Datenrettungs- Software die Daten einer formatierten Festplatte noch problemlos wieder herstellen.
Bei der Formatierung wird nur das Inhaltsverzeichnis, die Zuordnung geändert.
Jürgen
„Ich will halt die Technik ganz genau ...“
Scheint ein schwierigeres thema zu sein als angenommen. Ich dachte immer, ich hätts kapiert aus den Internetberichten. Aber ich vermute, die haben das selbst nicht richtig kapiert und schreiben nur ab von anderen.
„Wenn der 8MB Datenbereich mitgesichert ist, ...“
Da wird es wohl auch keine Dokumentation geben.
Ich höre mit der Forschung im Allgemeinen dann auf, wenn ich es auf "technischer" Ebene begreife - also weiß, wie ich es technisch umsetzen kann.
Solltest Du mal noch was dazu finden, schreibst es mal rein, ja?
Jürgen
„Naja - wenn man es bis auf die atomare Ebene ...“
Wenn hier ein Programmierer rumgurkt, könnte er mir vielleicht was über HDD-Programmierung und -architektur beibringen, was ich auch aus der Sicht heraus kapiere. die Berichte im Internet haben wie gesagt grenzen. Die sind aufs Kaufen von Produkten ausgerichtet. Keiner wird mehr schreiben, wie nötig. Man soll sich ja Bücher kaufen und Geräte.
Aber ich glaube mit dem Ergebnis jetzt soweit zufrieden zu sein. Wenn ich was finde (pdfs und so), poste ich hier noch.

